Frühkindliche Bildung

Personalschlüssel in Kindergartengruppen ist in Baden-Württemberg einer der besten

"In Baden-Württemberg ist der Personalschlüssel in Kindergartengruppen einer der besten", freut sich Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL über die Ergebnisse des Länderreports "Frühkindliche Bildungssysteme" der Bertelsmann Stiftung. In Baden-Württemberg kommt rechnerisch ein Betreuer auf 8,9 Kinder. Damit liegt Baden-Württemberg im Ländervergleich an dritter Stelle hinter Bremen und Rheinland-Pfalz. mehr

03.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

© bikl.de

Studie: Qualität frühkindlicher Bildung in Deutschland muss verbessert werden

(redaktion/pm) Die Qualität frühkindlicher Bildung für Kinder ab drei Jahren lässt in Deutschland immer noch zu wünschen übrig. Die wesentliche Ursache dafür liegt vor allem an der unzureichenden Personalausstattung in den Kindertageseinrichtungen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede. In Ostdeutschland ist die Betreuungsrelation deutlich ungünstiger als im Westen. Das zeigt ein aktueller Bundesländervergleich der Bertelsmann Stiftung. mehr

03.02.2010 Artikel

Wissenschaftsminister Stratmann gibt Startschuss für Erweiterung des Sportzentrums für frühkindliche Bildung

Das Sportzentrum der Universität Osnabrück wird in diesem Jahr baulich erweitert. Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann gab am (heutigen) Montag den Startschuss für die Aufstockung des eingeschossigen Gebäudes in der Jahnstraße. In die neuen Räume soll die Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) unter der Leitung von Prof. Dr. Renate Zimmer einziehen. "Mit dieser baulichen Erweiterung setzen wir ein sichtbares Zeichen für die dauerhafte Etablierung des nifbe in Niedersachsen und geben diesem innovativen Institut auch baulich ein eigenes Gesicht", so Stratmann. mehr

01.02.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Kultusminister Helmut Rau stellt Informationskampagne zur Qualitätsoffensive Bildung vor

"Mit der Informationskampagne werden wir verstärkt den Dialog zu Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie Eltern suchen, und wir werden uns die Zeit nehmen, mit ihnen über die bildungspolitischen Innovationen der Qualitätsoffensive Bildung ins Gespräch zu kommen", sagte Kultusminister Helmut Rau heute (1. Februar) in Stuttgart. Damit kündigte Rau auch den Start der Informationskampagne zur Qualitätsoffensive Bildung an, die sich bis Ende September erstreckt und zahlreiche Veranstaltungen sowie zusätzliches Informationsmaterial beinhaltet. mehr

01.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

© Stiftung Ravensburger Verlag /Heidi Velten

Ravensburger Elternsurvey 2010: Familienzeit wichtiger als Geld

Viele junge Mütter und Väter denken und ver­halten sich anders, als allgemein erwartet wird. Ihre Lebensvorstellungen unterscheiden sich in wesentlichen Dingen (Finanzen, Vereinbarkeit von Beruf und Fa­milie, gemein­same Zeit für Kinder) von denen der Elterngeneration. In an­de­ren Dingen (Arbeits­tei­lung im Haushalt, Aufteilung der Berufszeit) bewegen sich heuti­ge Eltern vielfach in traditionellen Bahnen und sind keineswegs unzufrieden damit. Die Haus­frau­­en­ehe hat aus­gedient. Die Einkommenshöhe ist für junge Familien we­ni­ger wichtig als gemeinhin angenommen. Dennoch steigt die Zu­friedenheit mit Ein­kommen und Ge­sund­heit. Groß­eltern spielen eine wichtige Helferrolle für die junge Familie – eine uner­war­tete Erkennt­­nis. Die meisten Kinder können in mehreren Haus­hal­ten des familiä­ren Netz­werks "aufwachsen". All dies ergab die erste Auswertung des "Ravens­bur­ger Eltern­sur­vey", eine reprä­sentative Analyse des "Elterlichen Wohlbefindens" in Deutschland. mehr

28.01.2010 Pressemeldung Gemeinnützige Stiftung Ravensburger Verlag

© Deutscher Städtetag
Bildungsausgaben

"Bund und Länder müssen endlich erkennen, dass der Ausbau der Kinderbetreuung unterfinanziert ist"

Auf dem "Krippengipfel" im April 2007 haben sich Bund, Länder und Kommunen darüber verständigt, dass es ab 2013 für alle unter dreijährige Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter gibt. Bis dahin muss das Betreuungsangebot bundesweit verdreifacht werden. Die dabei entstehenden Kosten von 12 Milliarden Euro sollen Bund, Länder und Kommunen zu je einem Drittel tragen. Nun schlagen die Städte und Kommunen Alarm: So haben 23 Städte und Kreise aus Nordrhein-Westfalen Verfassungsbeschwerde beim Landesverfassungsgericht in Münster eingelegt. Das Land müsse die nach Abzug der Bundesmittel entstehenden Kosten übernehmen, verlangen sie. Außerdem bezweifelt der Deutsche Städte- und Gemeindebund, dass die bisher von Bund und Ländern angenommene Zielmarke, für 35 Prozent aller unter dreijährigen Kinder Krippenplätze bereitzustellen, überhaupt ausreichen wird, diesen Rechtsanspruch umzusetzen. So wollen laut einer Umfrage rund 66 Prozent der Eltern ihr Kleinkind in die Kita schicken. Im Interview erklärt die Präsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth, ob und wie diese Herausforderungen gemeistert werden könnte. mehr

25.01.2010 Artikel

Matschie begrüßt Einigung der Fraktionen zu Kindergartengesetz – Durchbruch für mehr Betreuungsqualität

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, hat die Einigung der Landtagsfraktionen von SPD und CDU auf den Gesetzentwurf für ein neues Kindergartengesetz begrüßt. "Das ist ein Durchbruch für mehr Qualität der Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen und ein wichtiger Impuls für eine noch bessere frühkindliche Bildung." Die Koalition habe ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst und sich trotz der angespannten Haushaltssituation als handlungsfähig erwiesen. mehr

21.01.2010 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Betreuungsquote für unter Dreijährige in vielen ostdeutschen Kommunen über 50%

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) nehmen in ostdeutschen Kommunen nach wie vor deutlich mehr Eltern Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren in Anspruch als im Westen Deutschlands: Am 1. März 2009 lag die Betreuungsquote, das heißt der Anteil der unter Dreijährigen in Kindertagesbetreuung an allen Kindern dieser Altersgruppe, in mehr als jeder zweiten kreisfreien Stadt (12 von 22) und in annähernd jedem dritten Landkreis (19 von 64) im Osten Deutschlands, bei mindestens 50%. In Westdeutschland dagegen lag die Betreuungsquote überwiegend zwischen 5% und 15% (in 202 der 326 Kreise). In Berlin betrug die Quote 41,5%. mehr

19.01.2010 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Wichtige Entscheidung: Senat und Liga einig über Anpassung der Rahmenvereinbarung für Kindertagesstätten

Die Geschäftsführer der Liga der Wohlfahrtsverbände und des DaKS (Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden e. V.) haben sich mit dem Senat auf eine Anpassung der "Rahmenvereinbarung über Finanzierung und Leistungssicherstellung der Tagesein-richtungen" (RV Tag) verständigt. Die 2006 abgeschlossene Rahmenvereinbarung war bis 2009 befristet und musste an die Kostenentwicklung, gesetzliche Änderungen und fach-liche Erfordernisse angepasst werden. mehr

19.01.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Annette Schavan: "Niemand darf verloren gehen!"

Bei der ersten Lesung des Haushalts 2010 sagte Bundesbildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan am Dienstag im Bundestag: "Das Thema Bildungsgerechtigkeit wird im Vordergrund der Arbeit der Regierungskoalition stehen. Kein Kind darf verloren gehen. Bildung ist ein Bürgerrecht und wir wissen, dass wir dabei noch nicht gut genug sind." mehr

19.01.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung