G8

Großen Bedarf der Gymnasien an zusätzlichem Personal berücksichtigen

"Der Beschluss zur Stärkung der Schulsozialarbeit durch die Schaffung zusätzlicher Stellen war eine richtige Entscheidung der CSU-Fraktion in Wildbad Kreuth", lobte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt. Das sei gut investiertes Geld, das natürlich zunächst einmal an den Brennpunktschulen eingesetzt werden müsse. Gleichzeitig forderte Schmidt, in Zukunft die Gymnasien bei der Zuteilung von Schulsozialarbeitern und anderem pädagogischen Personal zu berücksichtigen: "Auch Gymnasien sind nicht mehr überall reine Inseln der sozialen Seligkeit." Überdies sähe sich gerade das Gymnasium mit der Verlängerung des Schultags infolge der G8-Einführung vor gestiegene Aufgaben in den Bereichen Erziehung und Betreuung gestellt. Dafür sei neben Lehrkräften zusätzliches pädagogisches Personal unabdingbar. "Ich will nicht leugnen, dass wir uns vor diesem Hintergrund eine entsprechende Berücksichtigung unserer Schulart in Kreuth gewünscht hätten", erklärte der bpv-Vorsit­zende. mehr

17.01.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Einstellung der Bevölkerung zur Verkürzung der gymnasialen Schulzeit (G8): Bevölkerung lehnt eine Verkürzung ab!

Aus der internationaler Perspektive betrachtet steht eine einheitliche Verkürzung der gymnasialen Schulzeit (G8) an. Das hat seinen Grund darin, dass Abitur in der Bundesrepublik vergleichsweise spät erworben wird. Entsprechende Projekte in den Bundesländern sind angelaufen. Verschiedentlich wurde die Aussage getroffen, G8 zu stoppen. Wie steht die Bevölkerung zu dieser Thematik? Aussagen zum G8 liefert das in Kooperation zwischen Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau mit der Schülerhilfe (Gelsenkirchen) durchgeführte Bildungsbarometer vom November 2007. mehr

14.01.2008 Pressemeldung Bildungsbarometer c/o zepf - Zentrum fuer empirische paedagogische Forschung Universitaet Koblenz · Landau

Bildungsbarometer: Mehrheit gegen achtjähriges Gymnasium

(bikl/idw) In den vergangenen Jahren wurde beinahe bundesweit das neunjährige Gymnasium auf acht Jahre verkürzt. Doch Proteste blieben nicht aus. Sogar ein Volksbegehren gegen das achtjährige Gymnasium (G8) wurde in Bayern initiiert, scheiterte aber an mangelnder Beteiligung. Wie steht die Bevölkerung mittlerweile zu dieser Thematik? Die aktuelle Untersuchung des Bildungsbarometers liefert eine eindeutige Antwort: Die Mehrheit der Befragten sprach sich gegen eine Verkürzung aus. mehr

14.01.2008 Artikel

NRW-Schulministerin Sommer will Ganztagsunterricht an Gymnasien

(ots/bikl.de) NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) will auch bei Gymnasien verstärkt den Ganztagsunterricht ermöglichen. "Mein Wunsch ist, überall dort, wo der Elternwille da ist, Ganztagssysteme zu schaffen", sagte Sommer in einem Interview mit der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung von heute. mehr

07.01.2008 Artikel

Philologen-Verband: Ganztägige Unterrichtsangebote an Gymnasien erfordern deutlich mehr personelle und sächliche Ressourcen

Ausdrücklich begrüßt der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen, dass Ministerin Barbara Sommer dem Wunsch des Verbandes nachkommt, auch Gymnasien, dort wo gewünscht, ein Ganztagsschulangebot zu ermöglichen. Ein solches pädagogisches Angebot ist sinnvoll und wird bereits in einer Reihe von Kommunen nachgefragt. Es stellt eine Bereicherung des Schulangebotes dar und kommt insbesondere auch den Elterninteressen entgegen. Nach wie vor muss dieses Angebot aber ein freiwilliges sein und darf den Schulen nicht verordnet werden. mehr

07.01.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Doppelter Abiturjahrgang - Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Studierende können optimistisch in die Zukunft schauen

"Die niedersächsischen Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern, Lehrkräfte und die Studienanfängerinnen und -anfänger haben allen Grund, den Jahreswechsel entspannt zu begehen und optimistisch in die Zukunft zu schauen." Darauf hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (28.12.2007) in Hannover hingewiesen. Insbesondere seien auch die Vorkehrungen für den doppelten Abiturjahrgang 2011 getroffen. mehr

28.12.2007 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Kultusministerkonferenz folgt hessischem Antrag zu G8

"Für die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der achtjährigen Gymnasialzeit muss eine länderübergreifende Lösung gefunden werden. Die jetzt von der Kultusministerkonferenz gefasste Entscheidung ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung." Mit diesen Worten hat Kultusministerin Karin Wolff den Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) zum verkürzten gymnasialen Bildungsgang (G8) begrüßt, mit dem die Länder auf der gestrigen Plenarsitzung einem Antrag Hessens gefolgt sind. mehr

14.12.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Philologenverband: "Ein Spar-G8 mit einem "Abi light" darf es nicht geben!"

Anlässlich der heutigen Sitzung der Kultusministerkonferenz hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dringend an die Kultusminister appelliert, die bis zum Abitur vorgeschriebene Stundenmindestgrenze von 265 Jahreswochenstunden nicht noch weiter abzusenken oder aufzuweichen. mehr

13.12.2007 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

© Uni Bielefeld

Macht das G8 die Kinder krank?

Wenn Schüler in Deutschland Abitur machen, sind ihre Altersgenossen in den meisten anderen Ländern längst Studenten oder in der Berufsausbildung. Das soll sich ändern. Damit deutsche Schüler international wettbewerbsfähiger werden, wurde in den vergangenen Jahren beinahe bundesweit das neunjährige Gymnasium auf acht Jahre verkürzt. Doch Proteste blieben nicht aus. Sogar ein Volksbegehren gegen das achtjährige Gymnasium (G8) wurde in Bayern initiiert, scheiterte aber an mangelnder Beteiligung. Dennoch klagen insbesondere Eltern und Schüler über zu hohe Arbeitsbelastung und enormen Leistungsdruck. Wir sprachen mit dem Bielefelder Gesundheits- und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hurrelmann über die Auswirkungen der verkürzten Schulzeit. Hurrelmann leitete unter anderem die Shell-Jugendstudien 2002 und 2006 und die World Vision Kinderstudie "Kinder 2007". mehr

11.12.2007 Artikel

Hessische Kultusministerin Karin Wolff verlangt von Kultusministerkonferenz mehr Flexibilität bei der Stundenzahl von G8

Die Hessische Kultusministerin Karin Wolff wird am Donnerstag in die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder einen Antrag einbringen, der zu einer länderübergreifenden Entlastung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der gymnasialen Schulverkürzung (G8) führen soll. "Von 16 Ländern haben 15 inzwischen G8 eingeführt und fast überall klagen Kinder und Eltern über eine zunehmende Belastungssituation durch ein Plus an Unterricht und Hausaufgaben. Deshalb muss jetzt gehandelt werden, um diese Belastungen für Schülerinnen und Schülern abzubauen", forderte Wolff. mehr

10.12.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium