Grundschulempfehlung

Übertritt

Freigabe des Elternwillens benachteiligt Kinder aus sozial schwachen Familien

Anlässlich der heute durch Kultusminister Dr. Spaenle vorgenommenen ersten Bilanz des neuen Übertrittsverfahrens an die weiterführenden Schulen hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt gegen eine weitergehende Aufweichung der bestehenden Regelungen ausgesprochen: "Mit der Neuregelung, dass selbst Kinder mit nur zwei Mal Note ´ausreichend´ aus dem Probeunterricht ein Gymnasium besuchen dürfen, wird das pädagogisch Verantwortbare bis zum Letzten ausgereizt. Forderungen, den Eltern unabhängig vom Leistungsstand ihres Kindes die Wahl der weiterführenden Schulart vollkommen zu überlassen, sind unsozial. In der Praxis begünstigt die Freigabe des Elternwillens Kinder aus privilegierten Elternhäusern. Denn gerade diese Elternhäuser sind es, die sich dann eher über die Grundschul-Empfehlungen hinwegsetzen. Migrantenfamilien oder sozial schwache Elternhäuser sind da oft viel zurückhaltender." Diese Beobachtung wird von Bildungsforschern bestätigt. mehr

26.04.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Schulform-Egoismus auf dem Rücken der Schüler

Als puren Schulform-Egoismus und als Unverfrorenheit bezeichnen die im Aktionsbündnis Schule kooperierenden Elternorganisationen von Elternrat, Elternverein, Lernen Fördern, Landeselternschaft der Realschulen und der Gymnasien sowie verschiedenen nordrhein-westfälischen Katholischen Elternschaften Deutschlands den Vorstoß von Grundschulleitern, die Grundschulzeit um zwei Jahre zu verlängern. Die genannten Organisationen vertreten die Eltern an Hauptschulen, Realschulen, Förderschulen und Gymnasien. mehr

21.04.2010 Pressemeldung Aktionsbündnis Schule

IGLU-Studie

Grundschulen bekommen zu wenig Unterstützung

Die regelmäßig von Bildungsforschern attestierten Erfolge der pädagogischen Arbeit an den Grundschulen werfen erneut die Frage auf, warum damit nach nur vier Jahren Schluss ist. Für den Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sind die bislang veröffentlichten insgesamt positiven Ergebnisse der Sonderauswertungen der IGLU- Studie 2006 keine Überraschung: "Wir wissen, dass an den Grundschulen hervorragende Arbeit geleistet wird. Umso verwunderlicher ist es, dass gerade die erfolgreichste Schulart die kürzeste ist." mehr

20.04.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Hamburg

Ergebnisse der Längsschnittstudie für die Klassenstufe 8

Die Ergebnisse der Längsschnittstudie ´Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern` (KESS) für die Klassenstufe 8, in der die Lernstände und die Leistungsentwicklung eines gesamten Schülerjahrgangs im Leseverständnis, in Mathematik, Englisch, Orthografie und in den Naturwissenschaften untersucht wurden, sind ab heute im Internet zugänglich ([www.hamburger-bildungsserver.de/](http://www.hamburger-bildungsserver.de/)). mehr

19.04.2010 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Werkrealschule

Ein Bildungsplan, zwei Namensschilder: VBE sieht Wettbewerbsnachteile für Hauptschulen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht ab dem kommenden Schuljahr einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil für alle Hauptschulen, die sich nicht Werkrealschule nennen dürfen, obwohl sie nach dem völlig identischen Bildungsplan der Werkrealschule unterrichten. mehr

15.04.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Übertritt

Auf eine Grundschulempfehlung sollte nicht verzichtet werden!

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) begrüßt grundsätzlich die Position von Baden-Württembergs neuer Kultusministerin Marion Schick zur Grundschulempfehlung. "Die Grundschulempfehlung ist eine wesentliche Entscheidungshilfe für Eltern von Kindern, die von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur. Man müsse die Bedeutung dieser Empfehlung nicht überbewerten, doch sei sie für Eltern, die sich im Entscheidungsprozess der Schulwahl befänden, eine sehr wichtige Hilfe. mehr

02.03.2010 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Grundschulempfehlung

GEW: Grundschulempfehlung abschaffen

Die Bildungsgewerkschaft GEW hält die Grundschulempfehlung für unnötig. "Die Grundschulempfehlung sollte abgeschafft und stattdessen die individuelle Förderung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ausgebaut werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sollten sich auf die optimale Unterstützung der Kinder konzentrieren können statt Kinder in einem überholten dreigliedrigen Schulsystem sortieren zu müssen", sagte am Montag (01.03.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

01.03.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Grundschulempfehlung

Mit Grundschulempfehlungen werden Eltern differenziert beraten

In dieser Woche erhalten Eltern die Grundschulempfehlungen zur Aufnahme in die weiterführenden Schulen. Kultusministerin Marion Schick betont, dass der Grundschulempfehlung keine abschließende Bedeutung für den zukünftigen Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler beikomme. "Mit der Wahl eines bestimmten Bildungsweges ist noch längst keine endgültige Entscheidung über den erreichbaren Abschluss getroffen. Das baden-württembergische Schulsystem ist sehr durchlässig. Nach jedem Abschluss gibt es eine Reihe von Möglichkeiten zum Anschluss", sagte Schick. mehr

01.03.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Landesregierung steht zu allen Schulformen des gegliederten Schulsystems

Zur heutigen Pressekonferenz der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen erklärt der Sprecher des Schulministeriums: "Es ist schlichtweg falsch, der schwarz-gelben Landesregierung eine gesamtschulfeindliche Politik zu unterstellen. Diese Landesregierung steht zu allen Schulformen des gegliederten Schulsystems und damit auch zu den Gesamtschulen." mehr

26.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerin Sommer: "Lehrer und Eltern zeigen wahre Tatkraft"

Zu den Behauptungen von Hannelore Kraft in einem Interview mit der Zeitung Ruhrnachrichten von heute erklärt Schulministerin Barbara Sommer: "An Ahnungslosigkeit und gezielter Eltern- und Lehrerverdummung sind die vorgebrachten Behauptungen kaum mehr zu übertreffen. Die Stundenverteilung in den Klassen 5 bis 9 ist durch neue Kernlehrpläne und durch eine strikte Hausaufgabenregelung pädagogisch sinnvoll begrenzt worden. So gibt es an dem einen bzw. den zwei Tagen mit Nachmittagsunterricht keine Hausaufgaben für den Folgetag. mehr

26.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen