Grundschulempfehlung

Gesamtschulbedarf

Längeres gemeinsames Lernen im Trend

Im Jahr 2010 wurden 25,0 % der Viertklässler an eine Gesamtschule angemeldet. Seit dem Jahr 2000 ist die Quote von damals 19,8 % um mehr als ein Viertel gestiegen. Längeres gemeinsames Lernen, ein Schulangebot, in dem jeder Abschluss erreichbar ist, und eine Schulkultur, die jedem Kind eine Chance gibt, machen die Attraktivität der Gesamtschule aus. Drei neue Gesamtschulen in Bad Salzuflen, Köln-Nippes und Lippstadt nehmen erstmalig Kinder auf. Der Bedarf ist weit größer. mehr

26.02.2010 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

GRÜNE: CDU und FDP wollen Elternwillen weiter einschränken

Nach der heutigen (Freitag) Sitzung des Kultusausschusses hat die Grünen-Bildungsexpertin Ina Korter die Pläne der Regierungsfraktionen kritisiert, den Elternwillen bei der Entscheidung über die Schullaufbahnen ihrer Kinder weiter einzuschränken. CDU und FDP hatten eine Gesetzesänderung angekündigt, wonach Schülerinnen und Schüler, die ohne eine entsprechende Empfehlung der Grundschule das Gymnasium oder die Realschule besuchen, künftig bereits nach der fünften Klasse in die Real- beziehungsweise Hauptschule überwiesen werden können. mehr

29.01.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Grundschulempfehlungen sind von hoher pädagogischer Verantwortung geprägt.

Dem Vorstoß von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Grundschulempfehlungen abzuschaffen, erteilt der nordrhein-westfälische Philologen-Verband eine ge­nerelle Absage. In der heutigen Landtagsanhörung betonte der Philologen-Verband, dass die aktuelle nordrhein-westfälische Regelung eine ausgewo­gene Balance zwischen Elternwahlrecht und der Verpflichtung des Staates vollzieht, wonach für die Aufnahme in die weiterführende Schulform gemäß Artikel 10 der Landesverfassung Anlage und Neigung des Kindes maßgebend sind. mehr

27.01.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Kultusminister Rau hält an der Grundschulempfehlung fest

Kultusminister Helmut Rau MdL hält an der Grundschulempfehlung fest. "Bereits jetzt besteht beim Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen ein intensiver Dialog zwischen Schule und Elternhaus. mehr

22.01.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Übergänge auf weiterführende Schulen zum Schuljahr 2009/10: Gymnasien überspringen 40-Prozent-Hürde

Bei den Übergängen von den Grundschulen des Landes auf weiterführende Schulen hat sich der Abwärtstrend bei den Hauptschulen ebenso wie der Aufwärtstrend bei den Gymnasien weiter fortgesetzt, dies aber recht moderat. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wechselten zum Schuljahr 2009/10 von den gut 107 100 Viertklässlern1) an den Grundschulen in Baden-Württemberg 24,6 Prozent auf eine Hauptschule; dies waren 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Die Realschulen blieben mit 34 Prozent genau auf Vorjahresniveau. Dagegen nahm die Übergangsquote bei den Gymnasien noch einmal leicht zu auf 40,2 Prozent (Vorjahr 39,7 Prozent). mehr

19.01.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Je besser der Stadtteil gestellt ist, desto mehr Gymnasialempfehlungen gibt es

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat erstmals die Gymnasialempfehlungen der Hamburger Grundschulen untersucht. "Die bislang in Hamburg unbekannten Zahlen zeigen: Hamburgs Grundschulen können die soziale Spaltung der Stadt nicht überwinden" – so fasste der schulpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ties Rabe, die Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Basis ist die Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Schüler aus wohlhabenden Stadtteilen werden – so geht aus der Antwort hervor – drei Mal so häufig zum Gymnasium empfohlen wie Schüler aus benachteiligten Stadtteilen. mehr

08.01.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

VDR zu FDP-Parteitagsbeschlüssen: Diskussion über Tabuthema "Freier Elternwille" mutig und richtig

Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) begrüßt die Beschlüsse des kleinen FDP-Parteitages in Wilhelmshaven zur Schulpolitik. "Es ist von der FDP mutig und richtig, das Tabuthema "Freier Elternwille" aufzugreifen. Der Schulalltag zeigt, dass die Grundschulempfehlungen zum Besuch der weiterführenden Schulen in aller Regel zutreffend sind. mehr

29.11.2009 Pressemeldung Verband Reale Bildung

© Ralph Wildner

Hat die Gesamtschule überhaupt noch eine Zukunft?

In Hessen dürfen künftig nur noch dreizügige Gesamtschulen starten, in Niedersachsen wird das Abitur auch an Gesamtschulen demnächst bereits nach 12 Jahren abgelegt und in Nordrhein-Westfalen sollen weitere Gesamtschulen nur genehmigt werden, wenn unter den angemeldeten Kindern mindestens ein Drittel eine Gymnasialempfehlung hat. "Stehen die Gesamtschulen in Deutschland vor dem Aus?" fragt Professor. Dr. Valentin Merkelbach in seinem Beitrag. mehr

29.10.2009 Artikel

Werkrealschule

Oettinger und Rau: Neue Werkrealschule ist zukunftsweisende pädagogische Innovation

"Die neue Werkrealschule ist eine zukunftsweisende pädagogische Innovation. Wir schaffen einen durchgängigen sechsjährigen Bildungsgang, der den mittleren Bildungsabschluss zum Ziel hat und ein Höchstmaß an individueller Förderung mit einer konsequenten Berufsorientierung verbindet." Dies sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (20. Januar 2009) in Stuttgart. mehr

20.01.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Zur Schuldebatte im Landtag: VBE fragt, woher die Hauptschulen künftig ihre Schüler bekommen sollen?

Wenn bei der Grundschulempfehlung künftig das Wort "Hauptschule" durch "Werkrealschule" ersetzt werden soll, sich aber nur ein Bruchteil aller jetzigen Hauptschulen "Neue Werkrealschule" nennen dürfen, weil sie zweizügig sein müssen, fragt man sich beim Verband Bildung und Erzie­hung (VBE) Baden-Württemberg, woher die kleineren Hauptschulen kün­ftig die Schüler herbekommen oder ob sie gar gleich geschlossen werden. mehr

04.12.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg