Grundschulempfehlung

VBE : Landesregierung lässt Hauptschulen langsam sterben

Die Hauptschulen mit einem Federstrich ganz abzuschaffen, passe wohl nicht in das politische Konzept, vermutet der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Rudolf Karg. Deshalb werde man bei der Grundschulempfehlung künftig das Wort "Hauptschule" durch "Werkreal­schule" ersetzen, die Hauptschule selber aber, die bisher nur an ganz wenigen Standorten zwei- oder mehrzügig war und somit nach neuestem Sprachgebrauch nun zur "vollwertigen Werkrealschule" mutieren dürfe, nicht generell abschaffen und einfach ohne Schüler weiterleben lassen. mehr

27.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Kosmetik oder Stärkung?

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden sieht die neuerlichen Versuche des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport (MKS) zur Stärkung der Hauptschule kritisch. Die Gedankengänge, die Grundschulempfehlung so abzuändern, dass als Auswahlmöglichkeiten Gymnasium, Realschule und Werkrealschule vorgegeben werden, dürfe keine kosmetische Sache sein, sagt der VBE-Sprecher Josef Klein (Rickenbach). Die völlig zu Unrecht ins schiefe Licht der Öffentlichkeit geratene Hauptschule könne niemals nur durch eine Namenskorrektur gestärkt werden. Vielmehr bedürfe es einer Reaktion, die auf die Bedürfnisse der Hauptschüler eingeht. mehr

26.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Lehrer zu schulmeistern ist ein schlechter Brauch

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in offenen oder unterschwelligen Pauschalangriffen gegen die Lehrer ganz all­gemein kein Mittel der ersten Wahl, um bei Pädagogen einen Motivations­schub auszulösen oder gar die Unterrichtsqualität zu verbessern. mehr

08.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Warum der Bildungsgipfel in der Realität zur Anhöhe schmilzt

Bundeskanzlerin, Bundesbildungsministerin, Bundesarbeitsminister und die Ministerpräsidenten der Bundesländer trafen sich am gestrigen Mittwoch in Dresden zu einer Veranstaltung, die sie Bildungsgipfel nennen. Laut Medienberichten dauerte das Gespräch gerade mal zwei Stunden. mehr

23.10.2008 Artikel

"Unser Schulsystem muss gerecht und übersichtlich bleiben — deshalb sagen wir ´nein´ zum SPD-Vorschlag!"

"Mit dem Vorstoß der SPD, dass alle Schulen in Baden-Württemberg einen Rechtsanspruch auf die Genehmigung innovativer Konzepte haben sollen, wird die Schullandschaft zwar bunter, aber nicht besser und auch nicht gerechter", kommentiert der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, den entsprechenden Gesetzentwurf der Landtags-SPD. mehr

30.08.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Neue Töne aus Baden-Württemberg: Hauptschulempfehlung abschaffen

(redaktion) Der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) hat jetzt vorgeschlagen, dass Grundschüler künftig keine Empfehlung mehr für die Hauptschule bekommen sollen. Stattdessen solle es nur noch Empfehlungen für die Werkrealschule, Realschule und das Gymnasium geben. Dem hat der baden-württembergische Philologenverband scharf widersprochen. mehr

22.07.2008 Artikel

Philologenverband gegen eine Abschaffung der Grundschulempfehlung

"Die Grundschulempfehlung hat eine unverzichtbare Funktion bei der Zuweisung von Kindern in die richtige Schulart. Sie lässt sich bezüglich ihres empfehlenden Charakters sicher noch verfeinern, sollte aber nicht abgeschafft werden. Wer die Abschaffung fordert, fördert schulische Fehlentscheidungen und stiehlt sich aus der bildungspolitischen Verantwortung", so Bernd Saur zum Vorschlag von Justizminister Ulrich Goll (FDP), die Grundschulempfehlung als Zuweisung zur Hauptschule abzuschaffen. mehr

22.07.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Grundschulempfehlung abschaffen

"Der Vorschlag von Justizminister Ulrich Goll, nur die Empfehlung für die Hauptschule abzuschaffen, ist absurd. Die Grundschulempfehlung für Kinder der vierten Klasse sollte insgesamt abgeschafft und stattdessen die individuelle Förderung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ausgebaut werden. Golls Äußerungen zeigen, dass die Landesregierung merkt, dass die baden-württembergische Schulstruktur ein Auslaufmodell ist und auch nicht durch eine Bildungsoffensive gerettet werden kann", sagte am Montag (21.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

21.07.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Stärkere Bildungsinvestition und Bildungsbereitschaft müssen sich ergänzen!

"Dass Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund frühzeitig, differenziert und kontinuierlich gefördert werden müssen und alle gesellschaftlichen Gruppen in der Verantwortung stehen, an den im Bericht aufgezeigten Problemen mitzuwirken, ist keine neue Erkenntnis, sondern eine Notwendigkeit, die schon lange in unserem Forderungskatalog steht", kommentiert der Vorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, den von der Kultusministerkonferenz (KMK) und vom Bundesbildungsministerium (BMPF) veröffentlichten zweiten gemeinsamen Bericht "Bildung in Deutschland 2008". mehr

12.06.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

VBE warnt: Nicht nur G-Achtler leiden unter zu starkem schulischen Arbeitsdruck

Nicht nur G8-Gymnasiasten leiden unter einem zu großen Arbeitsdruck, auch an anderen Schularten haben Schüler zu kämpfen, weil sie sich nicht genügend unterstützt fühlen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in dem Dauerdruck, der auf vielen Schülern vor allem aufgrund der Perspektivlosigkeit lastet, ein unnötiges Lernhemmnis. mehr

30.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg