Grundschulempfehlung

Philologen warnen davor, bei Grundschülern Ängste vor Übertritt zu schüren

Für elterliche Gelassenheit mit dem Übertrittszeugnis und gegen dessen Stilisierung zu einer angeblich lebensentscheidenden Schicksalsfrage hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt ausgesprochen: "Die Hysterisierung, die seit einigen Jahren im Zusammenhang mit der Ausstellung der Grundschulempfehlungen betrieben wird, ist nicht gerechtfertigt." Die in letzter Zeit intensivierten Versuche, im Zusammenhang mit dem Übertritt Ängste bei Kindern und Eltern zu wecken und zu schüren, seien unverantwortlich und gingen auch am Empfinden der ganz großen Mehrheit der Kinder vorbei. mehr

30.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

"Mit der Einrichtung von neun- oder zehnjährigen Basisschulen würde ein Bildungschaos zementiert"

- Philologenverband gegen Basisschulen, die das Gymnasium zerschlagen - PhV stellt fest: Durch Absenkung des Leistungsniveaus wird nicht mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht - Forderung: Bessere schulische Rahmenbedingungen, ein verpflichtendes Vorschuljahr und gute Durchlässigkeit mehr

14.04.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Jetzt reicht es, Frau Sommer!

"Die Landesregierung hat mit dem neuen Schulgesetz alle Register gezogen, damit Gesamtschulen das Leben erschwert wird und das Gymnasium seinen Sonderstatus als Elitekaderschule behält. Dass die Ergebnisse der zentralen Prüfungen, die bindende Grundschulempfehlung und das G8 den Gesamtschulen eher genützt als geschadet haben, können Ministerin Sommer und Staatssekretär Winands nicht verwinden," so erklärt sich Anette Plümpe, Vorsitzende des Landeselternrates der Gesamtschulen in NRW (LER), die neueste Diffamierungskampagne des Schulministeriums in den Ruhrnachrichten. mehr

04.04.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

VBE wirbt für eine feinfühligere Wortwahl beim Eltern-Rück­meldebogen der Grundschulempfehlung

Die Grundschulempfehlung, die Kinder auf drei verschiedene Schul­arten nach Klasse vier aufteilt, ist verschickt. Alle Eltern müssen sich da­zu auf einem Rücksendebogen an die Schule äußern. Der Verband Bil­dung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht bei den vorformu­lierten Ant­worten zum Ankreuzen einen weniger feinfühligen Umgang mit den El­tern, deren Kinder ausschließlich eine Hauptschulempfehlung erhalten ha­ben. mehr

17.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Sorgen vor Überforderung unbegründet

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Potsdam die Ergebnisse der Zentralen Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 6 (ZVA 6) und ihre Auswirkungen auf das Halbjahreszeugnis der Sechstklässler präsentiert sowie den Ablauf des Probeunterrichts erläutert. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

© bikl.de

Schlechte Karten in guten Klassen

Kommt das Kind aufs Gymnasium, die Realschule oder die Hauptschule? Diese Entscheidung hängt nicht immer nur von den schulischen Leistungen der Kinder ab. Bei der Grundschulempfehlung spielen oft noch ganz andere Gesichtspunkte eine Rolle, zum Beispiel die Leistungsstärke der Klassenkameraden. mehr

02.03.2008 Artikel

VBE: Grundschulempfehlungen werden sorgfältig erstellt

Trotz heftiger Versuche, die Grundschulempfehlungen abzuschaffen oder zu­mindest deren verpflichtenden Charakter aufzuheben, müssen auch die­ses Jahr wieder alle Viertklasslehrer in einer Konferenz unter Vorsitz des Rek­tors einen bindenden Beschluss fassen. Bis spätestens Donnerstag soll­en diese "Empfehlungen" ver­schickt sein, die die Kinder auf drei Schular­ten verteilt: auf die fünf­jährige Hauptschule, die sechsjährige Realschule und das achtjährige Gym­nasium. mehr

02.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Längeres gemeinsames Lernen für alle Kinder

"Die von Kultusminister Helmut Rau angekündigten Modell¬versuche zum gemeinsamen Unterricht für Haupt- und Realschüler zeigen, wie sehr die Landesregierung beim Thema Schulentwicklung unter Druck steht. Statt solcher halbherziger Fortschritte brauchen wir aber längere gemeinsame Lernzeiten für alle Kinder in der Grundschule", sagte am Mittwoch (20.02.) in Stuttgart auf der Bildungsmesse didacta Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissen¬schaft (GEW). mehr

20.02.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Wo ein (Eltern)Wille ist, ist oft kein Weg

"Die hohe Zahl der Ablehnungen von Kindern an Gesamtschulen drückt einen wachsenden Elternwillen aus, der die Landesregierung mehr als nachdenklich stimmen müsste." mehr

08.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Morgen gibt es Zeugnisse ...

... für die Kinder in den vierten Klassen beispielsweise haben deren Lehrerinnen und Lehrer: - eine Leistungsdokumentation über sechs Seiten angefertigt; - ein Textzeugnis über durchschnittlich vier Seiten erstellt, das für die jeweiligen Fächer mit einer Note zusammengefasst wird; - die Grundschulempfehlung ausgesprochen und dokumentiert; - ein Elterngespräch für jedes Kind geführt, das in der Regel 20 bis 30 Minuten dauert, und dabei den "Anwahlbogen" für die fünften Klassen (freie Schulwahl nach der Grundschule) erläutert. mehr

29.01.2008 Pressemeldung GEW Bremen