Grundschulempfehlung

VBE zur Grundschulempfehlung: "Die Leistungsfähigkeit der Schüler ist maßgebend, nicht deren Leidensfähigkeit!"

Die aktuelle Diskussion über die Grundschulempfehlung werde sehr emo­tional geführt, beklagt Rudolf Karg vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Eltern sind nach Erfahrung des VBE vor allem dann unzufrieden und fordern die Freigabe der Schulartenwahl, wenn die Grundschulempfehlung für ihr Kind ausschließlich den Besuch der Hauptschule zulässt. Trotzdem rät der VBE den Eltern, dieser von allen an der Klasse unterrichtenden Lehrern mit großer Sorgfalt erstellten Empfehlung Folge zu leisten, solange es die Trennung nach Klasse 4 noch gibt. Diese Lernprognose habe aber höchstens für zwei Jahre Gültigkeit. mehr

18.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW): Auf eine Grundschulempfehlung sollte nicht verzichtet werden

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien, sieht in den jüngsten Forderungen nach einer Abschaffung der Grundschulempfehlung keine Alternative für ein gerechteres und dem Leistungsstand des Kindes entsprechendes Übergangsverfahren auf die weiterführende Schulart. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Übergänge auf weiterführende Schulen zum Schuljahr 2007/08: Gymnasien erreichen mit knapp 40 Prozent neuen Höchststand

Die Gymnasien des Landes haben ihre Position als "überwiegende" Schulart weiter ausgebaut. Wie das Statistische Landesamt feststellt, wechselten zum Schuljahr 2007/08 von den rund 112 700 Grundschülern in Baden-Württemberg, die sich nach Abschluss der Aufnahmeverfahren in Klassenstufe 4 befanden, 39,5 Prozent auf ein Gymnasium. Damit wurde das Vorjahreshoch dieser Schulart nochmals um 1,3 Prozentpunkte übertroffen. Während die Übergangsquote auf die Realschulen mit 32,8 Prozent nahezu unverändert zum Vorjahr blieb (-0,1 Prozentpunkte), hat sich der Abwärtstrend bei den Hauptschulen mit einer Quote von 26,5 Prozent (Vorjahr: 27,7 Prozent) weiter fortgesetzt. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kultusminister Rau lehnt Abschaffung der Grundschulempfehlung ab

Kultusminister Helmut Rau MdL lehnt die Forderung nach Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung ab. "Die Grundschulempfehlung beruht auf den erbrachten schulischen Leistungen und den daraus erkennbaren Entwicklungspotentialen der Kinder", betonte Rau. mehr

15.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

VBE begrüßt Bewilligung der Sekundarschule Bonn

"Der VBE ist erfreut darüber, dass in der vom Schulministerium bewilligten Schule viele Ansätze zu finden sind, die der VBE mit seinem Modell der Allgemeinen Sekundarschule vorgelegt hat. Die frühe Auslese der Kinder wird durch das längere gemeinsame Lernen bis einschließlich Klasse 8 verhindert, in den Vordergrund tritt die individuelle Förderung." So bewertet der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE, Udo Beckmann, die Bewilligung der Sekundarschule Bonn. mehr

09.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Philologenverband für Beibehaltung verbindlicher Grundschulempfehlung und für die Einführung eines verpflichtenden Vorschuljahres

Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schulart muss sich weiterhin an einer von der Grundschule zu erstellenden verbindlichen Empfehlung orientieren. "Eine Abschaffung der Grundschulempfehlung und eine Schulwahl, die sich allein am Elternwillen orientiert, trifft bei uns auf heftige Ablehnung", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW) zu Plänen der FDP. Wurster: "Wir sind für eine Grundschulempfehlung auf der Basis objektiver Beurteilungskriterien, setzen auf ein professionelles Unterstützungssystem für die beurteilenden Grundschullehrer und fordern ein verpflichtendes Vorschuljahr für alle Kinder." mehr

04.01.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

VBE: Die Hauptschule ist keine Hauptschule mehr

Wenn die FDP jetzt auf ihrem Landesparteitag darüber diskutieren muss, ob die Grundschulempfehlung künftig wirklich nur eine Empfehlung sein soll, wie der Begriff es eigentlich nahe legt, oder ob diese weiterhin bindend sein soll, liegt das vor allem daran, dass durch die gesellschaftliche Ableh­nung der Hauptschule als vollwertige Schulart, das ganze Übergangsver­fahren ad absurdum geführt wird. Beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) ist man sich sicher, dass ein längeres gemeinsames Lernen zumindest die soziale Ausgrenzung derjenigen verhindern würde, die sich zurzeit noch nach Klasse vier als die schulischen Verlierer fühlen. mehr

04.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bildungsminister Rupprecht zufrieden mit den Ergebnissen der ersten zentralen Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 6

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht ist zufrieden mit den Ergebnissen der zentralen Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 6 (ZVA 6). Die rund 14.700 teilnehmenden Sechstklässler erreichten im Fach Deutsch eine Durchschnittsnote von 2,6 und im Fach Mathematik eine Durchschnittsnote von 3,4. mehr

21.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Hauptschulen sollen sich selbst schön reden

"Der Ministerpräsident hat entschieden, dass im Vorfeld der Grundschulempfehlungen in ganz Baden-Württemberg Hauptschultage stattfinden sollen", heißt es in dieser Woche in einem Brief an Hauptschulen in der Region Stuttgart. Landesweit sollen die 1.200 Hauptschulen in Baden-Württemberg im Frühjahr 2008 mit Hauptschultagen für ihre Schulart werben. Bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben sich bereits empörte Schulleiter/innen gemeldet. "Ich weiß nicht, wann der Ministerpräsident zuletzt eine Hauptschule besucht hat. Offenbar glaubt er, dass die Hauptschulen selbst für die sinkenden Übergangsquoten verantwortlich sind und sich dies mit etwas Werbung ändern ließe", so ein Schulleiter. mehr

20.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bildungsminister Rupprecht zufrieden mit den vorläufigen Ergebnissen der ersten zentralen Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 6

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht zeigt sich zufrieden mit den vorläufigen Ergebnissen der zentralen Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 6 (ZVA 6). Bislang liegen die Ergebnisse von fast dreiviertel der rund 14.700 Sechstklässler vor. Demnach erreichten die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch eine Durchschnittsnote von 2,6 und im Fach Mathematik eine Durchschnittsnote von 3,3. mehr

12.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg