"Die frühe Entscheidung für eine Schulform am Ende des vierten Schuljahres überfordert Eltern, Schüler und Lehrkräfte. Es verstößt gegen grundlegende Menschenrechte, für ein zehnjähriges Kind zu entscheiden, ob es Maurer oder Professor werden darf", sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute in Frankfurt a.M. Unter Berufung auf wissenschaftliche Untersuchungen wies sie darauf hin, dass es bei der Schullaufbahnentscheidung zudem "höchst ungerecht" zugehe. So seien die rechtlichen Übergangsregelungen zum Beispiel in nahezu jedem Bundesland anders.
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02.02.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft