Grundschulempfehlung

Bildungsbericht verlangt offene Diskussion über Schulstruktur

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt den ersten Bildungsbericht für Baden-Württemberg als wichtige Grundlage für die Verbesserung der Schulen im Südwesten. "Ziel der Bildungsberichte muss eine offene Diskussion über die Zukunft unserer Schulen sein. Die umfangreiche Datensammlung würde entwertet, wenn die CDU-/FDP-Landesregierung sie nur zur Bestätigung ihrer eigenen Politik verwendet. Die erneut festgestellte Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zwingt zum Handeln", sagte am Donnerstag (06.12.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

06.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

VBE widerspricht: Lehrer vernachlässigen keine benachteiligten Kinder

Kinder ausländischer Eltern und solche aus bildungsfernen Familien sind durch ihre Herkunft in den Schulen benachteiligt und werden nicht von den Lehrern benachteiligt, versichert der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Was Lehrer traurig stim­me, sei, wenn es in den Schulen zu wenig Möglichkeiten gebe, diese Kinder so zu fördern, dass sie ihre "Hypothek" im Bildungsbereich abtragen und mit "privilegierten" Schülern gleichziehen können. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Grundschulempfehlung abschaffen

"Die Grundschulempfehlung für Kinder der vierten Klasse sollte abgeschafft und stattdessen die individuelle Förderung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ausgebaut werden", sagte am Mittwoch (28.11.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in einer ersten Reaktion auf die Ergebnisse der internationalen Grundschulstudie IGLU (Lesekompetenzen von Grundschulkindern im internationalen Vergleich). mehr

29.11.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

© bikl.de

Eltern gegen frühe Auslese der Schüler

(bikl.de) Jetzt mischen sich in Baden-Württemberg auch die Eltern in die Diskussion um die Schulstruktur ein. Mütter und Väter aus den Landkreisen Ravensburg und Konstanz haben gestern unter dem Titel "Lasst unsere Kinder länger gemeinsam lernen" eine Unterschriftenaktion gestartet. mehr

29.06.2007 Artikel

Ministerin Sommer dankt den Lehrerinnen und Lehrern

Schulministerin Barbara Sommer hat den Lehrerinnen und Lehrern in Nordrhein-Westfalen für ihr besonderes Engagement im zu Ende gehenden Schuljahr gedankt. "Das neue Schulgesetz hat viele Neuerungen gebracht. Ohne den großen Einsatz unserer Lehrerinnen und Lehrer hätten die vielen Premieren nicht so glatt laufen können, wie sie alles in allem gelaufen sind." mehr

19.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

VBE: Dauerdruck in der Schule lähmt das Denken

Nach den Pfingstferien sind es nur noch sechs Wochen bis zu den Jahres­zeugnissen. Da spüren Schüler, deren Versetzung gefährdet ist, richtig Druck. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in dem Dauerdruck, der auf vielen Schülern vor allem aufgrund der Perspektivlosigkeit lastet, ein unnötiges Lernhemmnis. Schulstrukturdebat­ten, Bildungsstandards und Reformen sind zwar gut und schön, viel wich­tiger ist jedoch, in welcher Atmosphäre an den Schulen gelehrt und gelernt werden kann. Dabei geht es nicht um "Kuschelpädagogik" und um ein "In-Watte-packen" der Schüler, sondern um ein positives Lernklima. Ständiger Druck und Zukunftsangst lähmen das Denken und bremsen Leistung aus. mehr

05.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Stellungnahme des 14. Landeselternbeirats zu den Reformvorschlägen der Hauptschulrektoren

Der Landeselternbeirat fasst in seiner Sitzung vom 16. Mai 2007 folgenden Beschluss: Der Landeselternbeirat unterstützt die Hauptschulrektoren bei ihren Bemühungen, Reformen im Hauptschulbereich offensiv anzugehen. Dort wo Modelle ausgearbeitet sind und alle Vorbereitungen getroffen wurden, sollten diese auch unbedingt durchgeführt werden können. mehr

25.05.2007 Pressemeldung Landeselternbeirat Baden-Württemberg (LEB-BW)

VBE zur Schulstrukturdebatte: Das Etikett kann man auswechseln, die Schüler und deren Probleme bleiben

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg begrüßt, dass im Stuttgarter Landtag am Donnerstag über die Schularten diskutiert wird und man sich Gedanken über die Hauptschule macht, die nur selten eine starke Lobby hinter sich hat. In die Hauptschule gehen Schüler (und bisweilen sogar Lehrer) gezwungenermaßen, moniert VBE-Chef Rudolf Karg. Diese Schulart werde in der heutigen Zeit nicht als echte Angebots­schule, sondern nur noch als eine "Not- oder Zwangslösung" angesehen. mehr

23.05.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Auszeichnung der besten KESS 7-Schulen:

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute im Rathaus vier Schulen ausgezeichnet, die bei der Schulleistungsstudie KESS 7 ("Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern – Jahrgangsstufe 7") im Vergleich zu ähnlichen Schulen die höchsten Lernzuwächse verzeichneten. Anschließend stellte Senatorin Dinges-Dierig ausgewählte Ergebnisse der vertiefenden Analysen des KESS-Datensatzes vor. mehr

27.04.2007 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Philologenverband Baden-Württemberg für den Erhalt der Hauptschule im gegliederten Schulsystem

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) begrüßt die Position von Kultusminister Helmut Rau, der sich für den Erhalt der Hauptschulen in einem gegliederten Schulwesen ausgesprochen hat. Der Philologenverband erteilt allen Vorstellungen eine klare Absage, die Verbundschulmodelle anstreben und durch die Bildung von Gemeinschafts- oder Regionalschulen lediglich Verunsicherung in die bewährte, nach Schularten gegliederte Struktur des baden-württembergischen dualen Schulwesens hineintragen. mehr

22.01.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg