Hauptschule

Schulstruktur wackelt auch in Baden-Württemberg

"Die Landesregierung sollte sich an ihren Nachbarn in Rheinland-Pfalz orientieren und rechtzeitig die Weichen für eine Reform des überholten dreigliedrigen Schulsystems im Südwesten stellen. Mit dem Festhalten an der Trennung der Kinder nach der vierten Klasse blockieren CDU und FDP eine moderne Schulentwicklung auf Kosten der Kinder und Jugendlichen", sagte am Dienstag (30.10.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Rheinland-Pfalz will ab 2009 die Hauptschule abschaffen. mehr

30.10.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

© Hertie-Stiftung, Sven Lambert

Schulform unter Druck

Einerseits wurde Mitte des Jahres mit großem Erfolg der Deutsche Hauptschulpreis vergeben. Andererseits schreiben 100 baden-württembergische Hauptschuldirektoren einen Brief an den Kultusminister ihres Landes mit dem Tenor: Diese Schulform ist am Ende. Ist die Hauptschule noch zu retten? mehr

30.10.2007 Artikel

Anmeldeschluss für "Zeitschriften in die Schulen": 9. November 2007

Bald ist Anmeldeschluss: Nur noch bis zum 9. November können sich weiterführende Schulen in ganz Deutschland für die Teilnahme am Projekt "Zeitschriften in die Schulen" im kommenden Jahr anmelden. Im Zeitschriftenmonat 2008 – direkt nach den Osterferien in den jeweiligen Bundesländern – sorgen dann frei Haus gelieferte Zeitschriftenpakete und innovative Unterrichtsmaterialien für jede Menge Lesestoff und wertvolle Anknüpfungspunkte im Unterricht. Zur kostenlosen Teilnahme laden die Stiftung Presse-Grosso, die Stiftung Lesen und die deutschen Pressegrossisten gemeinsam mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und dem Verband deutscher Papierfabriken ein. mehr

29.10.2007 Pressemeldung Stiftung Lesen

Schülerrückgang für bessere Schulen nutzen

"Jede durch Schülerrückgang freiwerdende Lehrerstelle muss genutzt werden, um kleinere Klassen zu bilden, Förderangebote auszubauen, Unterrichtsausfall zu senken und mehr echte Ganztagsschulen zu schaffen. Noch immer hat die Landesregierung ihren Wahlbetrug nicht beendet und gut 200 eingesparte Stellen nicht freigegeben", sagte am Freitag (26.10.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

26.10.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Kultusminister Helmut Rau: "Aufgrund der neuen Prognose müssen Schulträger und kommunale Landesverbände die Entwicklung tragfähiger Schulstandortkonzepte noch konsequenter vorantreiben"

"Wir haben mit den kommunalen Landesverbänden im März ein gemeinsames Eckpunktepapier unterzeichnet, das den Schulträgern und Kommunen detaillierte Handlungsvorschläge für eine sinnvolle Schulstandortentwicklung vor Ort an die Hand gibt. In Anbetracht der neuen Prognose müssen die Beteiligten diesen Prozess noch kon-sequenter vorantreiben, wenn sie Eltern weiterhin attraktive wohnortnahe Beschulungsmöglichkeiten für deren Kinder bieten möchten", erklärte Kultusminister Helmut Rau MdL im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Statistischen Landesamt am Freitag (26. Oktober) in Stuttgart. mehr

26.10.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Besonders starker Rückgang der Schülerzahlen in ländlichen Kreisen Baden-Württembergs bis 2015

"Die Schülerzahlen an allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg werden künftig fast flächendeckend zurückgehen. Diese Entwicklung wird aber in den 44 Stadt- und Landkreisen des Landes – nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Altersstruktur der Bevölkerung im Kinder- und Jugendlichenalter und der unterschiedlichen Dynamik in der Bevölkerungsentwicklung – sehr divergierend verlaufen." So die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kultusminister Helmut Rau zu den Ergebnissen der neuen Schülervorausrechnung. mehr

26.10.2007 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Schülerzahlen im Land gehen bis 2025 um insgesamt 23 Prozent zurück

Die letzte Vorausrechnung der Schülerzahlen an den öffentlichen und privaten Schulen des Landes hat das Statistische Landesamt im Juli 2006 vorgelegt. Normalerweise erfolgt eine Aktualisierung im Abstand von zwei oder drei Jahren. Allerdings basierte die letztjährige Vorausrechnung der Schülerzahlen noch auf der Vorausrechnung der Bevölkerungszahlen aus dem Jahr 2003. Im Oktober 2006 legte das Statistische Landesamt eine neue Bevölkerungsvorausrechnung vor. Diese unterschied sich in erster Linie durch die Absenkung des angenommenen Wanderungssaldos von der vorhergegangenen Rechnung. Dieser Saldo wurde auf Grund der in den vergangenen Jahren beobachteten Entwicklung von durchschnittlich 38 000 pro Jahr auf 17 000 verringert. Im Ergebnis führt diese Annahme zu einer geringeren Bevölkerungszahl, die sich zunächst bei den Grundschulen und danach auch bei den weiterführenden Schularten in im Vergleich zur Vorausrechnung von 2006 geringeren Schülerzahlen niederschlägt. Mit dieser Information vorab präsentierte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kultusminister Helmut Rau die aktuelle Vorausrechnung zur Entwicklung der Zahl der Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg. mehr

26.10.2007 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kultusministerium: Repräsentative Umfrage des Bayerischen Philologenverbands bestätigt bayerische Bildungspolitik

Eine repräsentative Umfrage, die der Philologenverband beim München-Institut für Marktforschung GmbH (MIFM) in Auftrag gegeben hat, bestätigt die bayerische Bildungspolitik mit dem Schwerpunkt "alle Talente fördern". mehr

26.10.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Doppelte Abiturientenjahrgänge als große Chance für die deutsche Wirtschaft begreifen!

Hohe Übereinstimmung herrschte auf einer Fachtagung des Deutschen Philologenverbandes und des Elternforums Bildung in Berlin darüber, dass die im nächsten Jahrzehnt auf die deutschen Hochschulen und den Arbeitsmarkt zuströmenden doppelten Abiturientenjahrgänge viel mehr als Chance und nicht als Gefahr oder Problem begriffen werden müssten. mehr

23.10.2007 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

GEW: "Wo bleibt der Enthusiasmus der Kultusminister?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vermisst ein überzeugendes Konzept der Kultusministerkonferenz (KMK), wie die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss deutlich reduziert, Anschlussqualifizierungen gesichert und die Abbrecherquote während der Berufsausbildung gesenkt werden können. "Die Ziele, die die KMK formuliert hat, sind wichtig und müssen unterstützt werden. Die KMK-Beschlüsse riechen jedoch danach, dass das Thema pflichtschuldigst abgehakt werden soll. Von Enthusiasmus leider keine Spur. Vor schwierigen Entscheidungen haben sich die Kultusminister gedrückt", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf die heute zu Ende gehende Plenartagung der KMK. Die Lustlosigkeit der Kultusminister sei wohl auch damit zu erklären, dass ihre ehemalige Amtskollegin und jetzige Bundesbildungsministerin, Annette Schavan (CDU), ihnen das Thema auf den Tisch gepackt hat. mehr

18.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft