Hauptschule

VBE: Werkrealschulen machen Hauptschulen kaputt

Manche Hauptschulen sind so klein geworden, dass ein Zusammenschluss für alle Seiten von Vorteil ist. Aufgrund der Vorschrift, dass Werkrealschu­len neuen Typs zweizügig sein müssen, geraten aber gut funktionierende, einzügige Hauptschulen in Bedrängnis. Der Verband Bildung und Erzie­hung (VBE) hat kein Verständnis dafür, dass diese Schulen, die alle nach dem Bildungsplan der Werkrealschule unterrichten, sich nicht auch so nen­nen dürfen und nun vollends zur "gefühlten" Restschule gemacht werden. mehr

25.10.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner zur Stundenzahl an den Integrierten Sekundarschulen:

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner stellt in der Diskussion um die geplante Stundentafel der Integrierten Sekundarschule klar: "Durch die flexible Stundentafel kann auch an der Integrierten Sekundarschule mindestens die gleiche Anzahl von Stunden in Naturwissenschaften wie am Gymnasium unterrichtet werden." mehr

23.10.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Grundschulabitur und Hauptschulsterben

"Die Änderungen beim Übertritt von der Grundschule an Realschulen und Gymnasien haben den Auslesedruck verschärft statt ihn zu reduzieren", resümiert Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern. mehr

22.10.2009 Pressemeldung GEW Bayern

VBE: Die Neue Werkrealschule macht den Weg frei in die Vielgliedrigkeit

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in den durch die Einführung der Neuen Werkrealschule bedingten Zusammenlegungen und Umbenennungen von Hauptschulen eine Aufweichung des bisher fest zementierten dreigliedrigen Schulsystems, gleichzeitig aber auch eine politische Abwertung der künftig nach identischem Bildungsplan arbeitenden einzügigen Hauptschulen, die dem rauen Wind aus der Landeshauptstadt trotzen, selbstständig bleiben und sich nur deshalb nicht Werkrealschule nennen dürfen, weil sie kein zehntes Schuljahr anbieten. mehr

18.10.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Rau: "Die Äußerungen der GEW-Vorsitzenden Moritz sind absurd"

"Die Äußerungen der GEW-Vorsitzenden Moritz sind absurd. Es ist verantwortungslos, den Schulen zu empfehlen sich in einem dynamischen Entwicklungsprozess reaktionär zu verhalten", sagte Kultusminister Rau. mehr

16.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Werkrealschule: Bildungspolitische Sackgasse

"Wie soll eine bildungspolitische Reform Erfolg haben, wenn alle pädagogischen Experten im Land das Konzept in Frage stellen? Für die Schülerinnen und Schüler gibt es keine einzige Stunde für zusätzliche Förderung und der Zusatzunterricht zur beruflichen Orientierung wird fehlende Schlüsselqualifikationen nicht ausgleichen können. Durch Aufteilung auf verschiedene Schulstandorte, Aufspaltung in Profile und neue Klassenzusammensetzungen in der 10. Klasse wird ausgerechnet den Schülerinnen und Schülern in der Hauptschule ihre stabile Bezugsgruppe weggenommen", sagte am Freitag (16.10.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

16.10.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Kontroverse Diskussion beim Bayerischen Städtetag

Oberbürgermeister Maly (SPD), Nürnberg, will wieder einmal das Bildungssystem in unserem Freistaat verbessern. Er schlägt deshalb der bayerischen Staatsregierung die Zusammenlegung von Hauptschule und Realschule auf der Podiumsdiskussion beim Bayerischen Städtetag in Mühldorf am Inn vor. mehr

16.10.2009 Pressemeldung Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS)

Besser als ihr Ruf: Bildungsmaßnahmen am Übergang Schule - Berufsausbildung

Sinnlose Warteschleife, "verlorene" Zeit, Maßnahmekarrieren - dem Übergangs- system haften viele, überwiegend negative Eigenschaften an. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt jedoch, dass das Über- gangssystem - bei aller berechtigten Kritik - besser ist als sein Ruf. Vor allem Jugendliche ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss können ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich verbessern, wenn sie eine Übergangsmaßnahme durchlaufen. Dies gilt insbesondere, wenn sie dort auch noch einen höherwertigen Schulabschluss erreichen. Für Realschulabsolventen/ -innen entsteht der Vorteil, dass sie zum Beispiel mit dem Erwerb der Fach- hochschulreife ihre Ausbildungsmöglichkeiten erweitern. Allerdings: Ihre Chancen, in eine vollqualifizierende Berufsausbildung einzumünden, erhöhen sich durch eine abgeschlossene Übergangsmaßnahme nicht nachweislich. Die Ergebnisse der BIBB-Studie sind veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe von BIBB REPORT, Heft 11/09. mehr

15.10.2009 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Positive Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres 2008/2009 trotz wirtschaftlicher Krise

"Die Bilanz zum Abschluss des Berufsberatungsjahres 2008/2009 am 30. September 2009 zeigt, dass sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt trotz der Rezession weiter entspannt hat. Die Zahl der Jugendlichen, die für das bereits begonnene Ausbildungsjahr noch eine Lehrstelle suchen, bleibt relativ klein. Die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen ist ebenfalls geringer als im Vorjahr", so die Einschätzung des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit (BA) Raimund Becker anlässlich der Vorstellung der Bilanz des abgelaufenen Berufsberatungsjahres. mehr

13.10.2009 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Gute Ausbildung doch kein Schutz vor Arbeitslosigkeit?

(redaktion/pm) Abiturienten haben derzeit besonders schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dies hat eine DGB-Sonderauswertung der offiziellen Arbeitsmarktstatistik ergeben. Demnach liegt die Zahl der Menschen mit Fach- und Hochschulreife, die einen Job suchen, um fast ein Viertel höher als im Vorjahr. Bei Personen mit Hauptschulabschluss oder Mittlerer Reife fiel der Zuwachs geringer aus (10,8 bzw. 5,4 Prozent). mehr

12.10.2009 Artikel