Hochschulpakt

HRK-Plenum zum Hochschulpakt: Länder müssen letzte Steine aus dem Weg räumen

Als erste Bewährungsprobe nach der Föderalismusreform hat am 14. November das Plenum der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Berlin den Hochschulpakt 2020 bezeichnet. Jetzt müsse sich zeigen, ob Länder und Bund zu abgestimmten Maßnahmen in der Hochschulpolitik fähig sind. "Besonders die Länder müssen jetzt dafür sorgen, dass die letzten Steine aus dem Weg geräumt werden", erklärte HRK-Präsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel am Tag nach dem Plenum vor der Presse in Berlin. mehr

15.11.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Opposition will Hochschulpakt zum Erfolg bringen

(hib/SUK) Die Liberalen drängen auf einen schnellen Abschluss des geplanten Hochschulpakts. In einem Antrag (16/3290) begründen sie ihre Forderung damit, dass nach Schätzungen der Bundesregierung und der Kultusminister mit einem Anstieg der Studierendenzahlen um etwa 25 Prozent auf 2,7 Millionen Studierende bis 2014 zu rechnen ist. mehr

09.11.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Linke: Gelder für den Ausbau von Studienplätzen verdoppeln

(hib/SUK) Die Bundesregierung soll die Mittel für den Ausbau der Studienplatzkapazitäten, die sie bis 2010 bereitstellen will, "mindestens" verdoppeln. Das fordert die Linksfraktion in einem Antrag (16/3278). mehr

09.11.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Neueste HRK-Zahlen veröffentlicht: Immer mehr Bachelor- und Masterstudien, immer mehr Zulassungsbeschränkungen

"Die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen geht in Deutschland mit beeindruckender Geschwindigkeit voran. Die Mehrzahl der Studienangebote unterliegt inzwischen aber schon Zulassungsbeschränkungen." Dies erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, heute in Bonn. Anlass war die Veröffentlichung einer HRK-Publikation mit neuesten Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen. Sie enthält Zahlen aus HRK-Erhebungen bei den Hochschulen und aus der amtlichen Statistik. mehr

06.11.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

NRW macht Druck beim Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern

Die nordrhein-westfälische Landesregierung macht Ernst mit dem angekündigten Ausbau der Studienplätze. Das Kabinett hat beschlossen, den Landesanteil für 20.000 neue Studienplätze an den NRW-Hochschulen bis 2010 in Höhe von rund 125 Millionen Euro bereit zu stellen. Die gleiche Summe erwartet Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart für die kommenden vier Jahre vom Bund, der einen Vorschlag für einen gemeinsamen Hochschulpakt mit den Ländern bereits präsentiert hat. mehr

02.11.2006 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Wissenschaftsministerin Dr. Stange heute im Deutschen Bundestag zum "Hochschulpakt 2020":

"Die ostdeutschen Hochschulen haben sich in den letzten 16 Jahren steil entwickelt, was beispielsweise der Erfolg der TU Dresden in der Exzellenzinitiative belegt. Das demographische Tal ist eine Bedrohung, aber auch eine Chance wenn es gelingt, diese Potentiale zu erhalten – im Interesse der Studierenden aber auch im Interesse der Wissenschafts- und Wirtschaftskraft der Regionen." mehr

26.10.2006 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

GEW: "Hochschulpakt wird zum föderalen Trauerfall"

"Bund und Länder drohen den dringend notwendigen Ausbau der deutschen Hochschulen zu verspielen. Der vollmundig von den Wissenschaftsministern angekündigte Hochschulpakt 2020 wird dann zum föderalen Trauerfall", kommentierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, die heutige "Aktuelle Stunde" zum Hochschulpakt im Deutschen Bundestag. Nach Auffassung der Bildungsgewerkschaft steht der Hochschulpakt vor dem Scheitern. mehr

26.10.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bundesregierung: Personalfragen an Hochschulen sind Sache der Länder

(hib/SUK) Die Einführung neuer Personalkategorien an Hochschulen mit einem Schwerpunkt auf der Lehre, so genannter "Lecturer", wäre nach Ansicht der Bundesregierung sinnvoll. In ihrer Antwort (16/2964) auf eine Kleine Anfrage der FDP (16/2824) weist sie aber darauf hin, der Bund verfüge nach der Föderalismusreform nicht mehr über die Kompetenz, eine neue Personalkategorie an Hochschulen gesetzlich einzuführen. Dies sei Sache der Länder. mehr

26.10.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Minister Frankenberg gibt die hochschulpolitische Koordination der unions-regierten Länder ab

"Mit dem ersten Auswahlergebnis der Exzellenzinitiative, durch die die Prinzipien Qualität und Leistungswettbewerb in der Hochschulpolitik bundesweit zur Geltung gebracht wurden, ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, mein Amt als Koordinator der unions-regierten Länder für den Hochschul- und Wissenschaftsbereich zur Verfügung zu stellen." Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 20. Oktober in Stuttgart. "Ich möchte mich jetzt ganz auf die umfangreichen Aufgaben im Land konzentrieren können." mehr

20.10.2006 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Schavan: Erstes Ziel ist Kapazitätsausbau an Hochschulen

Bundesbildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan und die Wissenschaftsminister der Länder haben am 19. Oktober über die weiteren Schritte zum Hochschulpakt 2020 beraten. Der Bund hatte den Ländern am 10.10.2006 ein Angebot vorgelegt. mehr

19.10.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung