Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, vor allem in den Ausbau von Studienplätzen zu investieren. "Statt den Ansturm der Studierenden auf die Hochschulen zu bejammern und die Türen der Hörsäle durch einen lokalen Numerus clausus zu schließen, brauchen wir ein tragfähiges Gesamtkonzept. Deutschland benötigt dringend mehr hochqualifizierte Akademiker und kann es sich nicht leisten, junge Menschen mit Studienberechtigung abzuweisen. Ein Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern ist nur sinnvoll, wenn er die Voraussetzungen für mehr attraktive Studienplätze schafft", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Mittwoch mit Blick auf die Gespräche zwischen Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) mit den Hochschulministern der Länder.
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11.10.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft