Hochschulpakt

DHV sieht Hochschulpakt 2020 in der "Föderalismusfalle"

"Die Hochschulen drohen in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu ersticken. Sie bedürfen dringend staatlicher Hilfe", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, der Kölner Völkerrechtler Professor Dr. Bernhard Kempen. Die derzeitige Lage der Hochschulen sei durch folgende Faktoren gekennzeichnet: Nahezu 50 Prozent aller Studiengänge seien zulassungsbeschränkt – mit zunehmender Tendenz. In den nächsten Jahren seien zusätzlich mindestens eine halbe Million Studierende zu erwarten. Hinzu komme, daß ein doppelter Abiturjahrgang in die Hochschulen dränge. Gleichzeitig würden durch die Umgestaltung auf Bachelor-/Masterstudiengänge zusätzliche Ressourcen in Anspruch genommen. "Wenn nichts Durchgreifendes passiert, saufen die Hochschulen in den nächsten Jahren schlichtweg ab. Dann war die hoffnungsvoll gestartete Exzellenz-Initiative nur noch ein letztes Aufbäumen vor dem Erstickungstod", sagte Kempen. mehr

11.05.2006 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

GEW Hessen: "Studierende sollen für falsche Steuerpolitik zahlen"

"Die CDU-Landesregierung will die soziale Benachteiligung weiter verschärfen und nimmt dafür auch den Bruch der hessischen Verfassung in Kauf", kritisiert der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen, Jochen Nagel, die heute bekannt gewordenen Studiengebührenpläne der Hessischen Landesregierung. Auch die Verniedlichung dieser Maßnahme durch die Einführung des Begriffs "Studienbeiträge" ändert nach Meinung der GEW nichts an der unsozialen Grundhaltung der Landesregierung. mehr

05.05.2006 Pressemeldung GEW Hessen

Föderalismusreform korrigieren!

Eine Woche vor Beginn der öffentlichen Anhörung zur Föderalismusreform im Rechtsausschuss des Bundestages fordert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger erneut: "Das Gesetzespaket zur Föderalismusreform muss korrigiert werden. Die einzig tragbare Basis für die Kulturhoheit der Länder ist und bleibt der kooperative Föderalismus. Ein Aufkündigen dieses Prinzips zugunsten eines machtorientierten Wettbewerbsföderalismus wäre für den Bildungsbereich eine katastrophale Option." Die gesamtstaatliche Verantwortung für den Bildungsbereich dürfe auf keinen Fall aufgegeben werden. mehr

05.05.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

„Mit dem Rücken zur Wand“

(bikl) Erhebliche finanzielle Kürzungen für die Universitäten befürchtet die Hochschulrektorenkonferenz als Folge der Föderalismusreform: "Die deutschen Hochschulen werden mit erheblich weniger von dem, was sie bisher erwarten durften, rechnen können", sagte der Sprecher der Hochschulrektorenkonferenz, Peter Hommelhoff, am Donnerstag im "Deutschlandradio Kultur". mehr

05.05.2006 Artikel

Präsidentin Wintermantel zum Auftakt der HRK-Jahresversammlung in Greifswald: Weg der deutschen Hochschulen nach Europa unnötig erschwert

"Mitten auf ihrem Weg nach Europa müssen die deutschen Hochschulen gegen neue Hürden im eigenen Land kämpfen." Das erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, am 4. Mai in Greifswald anlässlich der Eröffnung der HRK-Jahresversammlung. Das größte Treffen der Hochschulspitzen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft widmet sich heute und morgen dem Thema "Deutsche Hochschulen zwischen Bundesländern und Europa". Rund 180 Teilnehmer sind angemeldet. mehr

04.05.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Weitere Vorgehensweise auf dem Weg zu einem Hochschulpakt abgestimmt

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan hat heute (2. Mai) in Berlin bei einem Treffen mit den Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsministern der Länder Einvernehmen über folgende Punkte erzielt: mehr

02.05.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Pinkwart fordert mehr Autonomie und Geld für die Hochschulen

NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart hat heute im Bundestag die Kritiker der Föderalismusreform aufgefordert, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben. Es gebe jetzt die einmalige Chance, "einen guten Schritt voranzukommen auf dem Weg zu einer effizienteren und grundlegend erneuerten bundesstaatlichen Ordnung". Pinkwart forderte Bund und Länder auf, diese Chance gemeinsam zu ergreifen. Die Erwartungshaltung in der Bevölkerung sei groß. mehr

10.03.2006 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz führt studienplatzbezogene Hochschulfinanzierung ein

Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Professor Dr. E. Jürgen Zöllner fordert faire Rahmenbedingungen für einen qualitativen und quantitativen Wettbewerb in Forschung und Lehre ein. mehr

15.02.2006 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

Frankenberg: Mehr Studierende sind willkommen

Die stark steigenden Studierendenzahlen sind nach Auffassung von Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg nur "durch gemeinsame Bemühungen von Land, Hochschulen und Wirtschaft in Baden-Württemberg zu bewältigen. mehr

26.01.2006 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Bundesministerin einigt sich mit ihren Länderkollegen auf eine Marschroute

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan hat heute mit ihren 16 Länderkollegen erste Schritte auf dem Weg zu einem "Hochschulpakt 2020" vereinbart. "Über den genauen Inhalt des Paktes werden wir uns noch in diesem Jahr verständigen", sagte die Ministerin. "Es ist gut, dass wir in den nächsten Jahren mehr Studierende bekommen", ergänzte Schavan. "Wir sind an all diesen Talenten sehr interessiert." mehr

25.01.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung