Individuelle Förderung

Ahnen: Mehr Chancen durch Projekt "Keine(r) ohne Abschluss"

"Eine noch bessere Vorbereitung auf die berufliche Ausbildung ist eines der wichtigsten Ziele, das in der neuen Realschule plus verfolgt werden soll. Bewährte Inhalte wie beispielsweise der Praxistag und das Fach Arbeitslehre aus den Hauptschulen, das Fach ,Praxis in der Schule´ aus den Dualen Oberschulen werden künftig mit den in den Regionalen Schulen und Realschulen erfolgreich angebotenen Wahlpflichtbereichen ab der Klassenstufe 6 kombiniert und in drei verpflichtenden Wahlbereichen angeboten. Mit den Bereichen ,Technik und Naturwissenschaften´ sowie ,Hauswirtschaft und Sozialwesen´ und ,Wirtschaft und Verwaltung´ wird dabei ein breites Spektrum abgedeckt. Mit diesen Maßnahmen und dem neuen Projekt ,Keine(r) ohne Abschluss´ soll der Anteil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne einen Abschluss in Form der Berufsreife deutlich weiter gesenkt werden." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der öffentlichen Vorstellung des neuen Projekts im Rahmen einer Fachtagung in Mainz. mehr

25.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

BLLV fühlt sich von Emnid-Studie bestätigt

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sieht sich in der aktuellen Befragung des Emnid Instituts deutlich bestätigt. Die repräsentative Studie hatte die Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegeben. "Es spricht für die Glaubwürdigkeit und Seriosität des Instituts, dass sich die Umfrage nicht nur mit der Systemfrage beschäftigt, sondern für fünf zentrale Bereiche Reformbedarf anmahnt", erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Die Emnid-Studie fordert den Ausbau der Ganztagsschulen, eine bessere individuelle Förderung, einen professionellen Umgang mit Vielfalt, eine bedarfsgerechte Mittelverteilung und eine grundlegende Reform des gegliederten Schulsystems. "Diese fünf Forderungen decken sich mit dem 2007 vom BLLV beschlossenen Leitantrag "Bessere Bildung für alle". mehr

25.08.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Keine(r) ohne Abschluss" – eine Illusion!

Schulzeitverlängerung - ausgerechnet für Schulmüde - und wohl formulierte Programme auf geduldigem Papier werden die Zahl der Absolventen ohne Abschluss kaum verringern. Vielmehr sind nach Ansicht des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR) beachtliche Investitionen erforderlich, um eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler in begabungsgemäßen Bildungsgängen zu ermöglichen. mehr

25.08.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Bildungsreise: Früh übt sich

Bildung ist ein Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts - und für Deutschland die Grundlage von Wachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalts. Auf den ersten Stationen ihrer Bildungsreise erfuhr Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hessen und Nordrhein-Westfalen, wie wichtig es ist, schon bei den Jüngsten die Lust auf Wissen zu wecken. Und was sich tun lässt, damit das immer besser gelingt. mehr

23.08.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Ministerpräsident Beckstein und Kultusminister Schneider: Bildungspolitik ist Wirtschafts- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts

Für die Bayerische Staatsregierung hat die Bildungspolitik als die Wirtschafts- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts Top-Priorität. Das machten Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und Kultusminister Siegfried Schneider heute in München deutlich. "Die zukunftsorientierte Weiterentwicklung eines modernen Bildungswesens ist eine Daueraufgabe, der sich Bayern seit langem erfolgreich stellt. Unser Ziel ist es, unseren Kindern bestmögliche und begabungsgerechte Bildungschancen zu eröffnen, und die Unterrichtsversorgung weiter zu verbessern und die Klassenstärken zu reduzieren. Bereits heute liegt die durchschnittliche Klassenstärke bei den Grundschulen bei unter 23 Schülern, bei Hauptschulen bei 21 Schülern, bei Realschulen und Gymnasien bei 28 Schülern. Auch in der nächsten Legislaturperiode wird das Thema Bildung Vorfahrt haben: Wir werden hier eindeutig einen haushaltspolitischen Schwerpunkt setzen", betonte Beckstein. mehr

20.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Zur aktuellen schulpolitischen Auseinandersetzung in Bayern

Die guten bayerischen Ergebnisse der PISA-Studien haben ihren Preis. Hohe Hürden vor dem Gymnasium führen nicht nur der Realschule viele Schüler/innen zu, die in anderen Bundländern das Gymnasium besuchen. Profitiert davon hat lange Zeit auch die bayerische Hauptschule mit einem hohen Schüler/innen-Anteil, der außerhalb Bayerns vor allem Real- und Gesamtschulen besucht. Diese Situation hat sich nun ausgerechnet durch PISA auch für das deutsche PISA-Siegerland Bayern geändert. Zum einen findet auch in Bayern bei der Zuordnung zu den drei Regelschulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium die für ganz Deutschland so beschämende soziale Selektion statt. Was die bayerische Schulpolitik jedoch härter trifft, ist die im internationalen Vergleich viel zu geringe deutsche Quote an Schüler/innen mit Hochschulreife. Darin ist Bayern nun auch Spitze unter den Bundesländern mit gerade einmal 20 Prozent Abiturienten. mehr

20.08.2008 Artikel

Sprechzettel von Ministerin Barbara Sommer zur Pressekonferenz am 19.08.2008 "Schuljahresbeginn und Auswertung des Zentralabiturs 2008"

- Zentral-Abitur 2008 führt zum besten Abiturergebnis seit 1992 - Deutliche Unterschiede zwischen Gymnasien und Gesamtschulen - Einführung eines Sachverständigenrats zur Fehlervermeidung mehr

19.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Realschule: leistungsstarke Schulform im gegliederten Schulsystem

Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) stellt mit Genugtuung fest, dass wieder mehr Eltern ihre Kinder in die leistungsstarke Realschule schicken. Sorge bereitet dem VDR dagegen das wiederholte Schlechtreden der Hauptschule und der damit immer wieder aufkommenden Forderung nach Zusammenlegung von Haupt- und Realschule als einzige Schulform neben dem Gymnasium oder nach Einführung integrativer Systeme. "Beide Formen lehnt der VDR weiterhin entschieden ab. So werden in keiner Weise die Probleme der Schülerinnen und Schüler an Hauptschulen gelöst", so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender. Allerdings leidet die Leistungsfähigkeit der Realschule unter dieser Diskussion. mehr

19.08.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Philologenverband zum Schuljahresbeginn: Kritik an Möllrings "Blockadepolitik" bei Bildungsausgaben

Der Mangel an Fachlehrkräften in zahlreichen Fächern – vorrangig in Physik, Mathematik, Latein, Spanisch und Musik – wird auch im kommenden Schuljahr den Alltag an Niedersachsens Gymnasien mitbestimmen. Dies unterstrich der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Guillermo Spreckels, zu Beginn des neuen Schuljahrs am kommenden Donnerstag. Spreckels kritisierte, dass es nach wie vor keine Statistik zum fächerspezifischen Unterrichtsausfall gebe. mehr

18.08.2008 Pressemeldung Philologenverband Niedersachsen (PhVN)

Änderung der Schulstruktur für Gewerkschaft nicht weitreichend genug

"Die vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur vorgestellte Gesetzesnovelle zur künftigen Schulentwicklung ist nicht geeignet, die Schwachpunkte des rheinland-pfälzischen Schulsystems entscheidend zu beheben", stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Klaus-Peter Hammer, heute vor der Presse fest. mehr

12.08.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz