Individuelle Förderung

Realschule plus: Akzeptanz schaffen!

Nach wie vor sieht der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) die vom Bildungsministerium geplante Schulreform als "schwer verdauliche Kost" an. Schließlich fallen dieser Reform viele erfolgreiche und anerkannte Realschulen und Hauptschulen zum Opfer, die nicht nach dem "Rasenmäher" gerufen hatten. mehr

12.08.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

© bikl.de

Deutsche halten Bildungssystem für ungerecht

(redaktion/idw) Eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung befürwortet weitreichende Reformen im Bildungssystem. Das zeigt eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Insbesondere die Eltern plädieren für eine Reform des dreigliedrigen Schulsystems, den raschen Ausbau der Ganztagsschule und eine bessere Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. mehr

11.08.2008 Artikel

Der Schulbereich bedarf weiterer erheblicher Investitionen

"Der Start ins neue Schuljahr ist trotz zusätzlicher Investitionen in den Schulbereich von vielen offenen Fragen begleitet, die dringend einer Lösung bedürfen", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. mehr

08.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Schuljahresbeginn 2008/2009: Mehr Lehrer, weniger Schüler – Unterrichtsversorgung weiter verbessert

Die Unterrichtsversorgung an den Schulen des Landes Nordrhein-Westfalen wird sich im Schuljahr 2008/2009 weiter verbessern. Bei rückläufigen Schülerzahlen steigt die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer auch im Schuljahr 2008/2009 weiter an. Seit dem Regierungswechsel 2005 wurden bis zum aktuellen Schuljahr 5.084 zusätzliche Lehrerstellen gegen Unterrichtsausfall, für individuelle Förderung sowie für den Ausbau von Ganztagsschulen geschaffen. Über diese Stellen hinaus wurden den öffentlichen Schulen rund 3.920 Lehrerstellen belassen, die eigentlich aufgrund zurück gehender Schülerzahlen entfallen wären, im Ersatzschulbereich trifft dies für 260 Lehrerstellen zu, sodass sich die Unterrichtsversorgung insgesamt um 9.264 Lehrerstellen verbessert hat. "Die Landesregierung unternimmt auch in diesem Schuljahr enorme Anstrengungen zur weiteren Verbesserung der Unterrichtsversorgung", erklärt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

07.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Sitzenbleiben abschaffen, individuelle Förderung als "Pflichtfach" für Schulen - Eltern fordern ehrgeizige Bildungsziele

Etwa 400 Schülerinnen und Schüler wiederholen im Saarland jährlich freiwillig das Schuljahr, 2.900 aber müssen wiederholen (250.000 sind es in Deutschland). Hinzu kämen jährlich 1.000 Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium abbrechen müssten. Auf diese "schulische Praxis des Versagens" hat die Landeselterninitiative für Bildung zum Beginn des neuen Schuljahres aufmerksam gemacht. "Es muss endlich über das pädagogisch fragwürdige und aufwändige Sitzenbleiben und das Auslesesystem an Schulen nachgedacht werden", sagte der Sprecher der Initiative Bernhard Strube. "Nie mehr sitzen bleiben und individuelle Förderung als Pflichtfach für Schulen" sollten ehrgeizige Bildungsziele der Landesregierung werden. Die Eltern appelieren an Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer, in diese Richtung ein Zeichen zu setzen. mehr

05.08.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

15 Jahre Thüringer Schulgesetz – Kultusminister zieht positive Bilanz

Am 6. August 1993 trat das Thüringer Schulgesetz in Kraft und löste damit das vorläufige zeitlich befristete Thüringer Bildungsgesetz ab. Das Schulwesen im noch jungen Bundesland Thüringen wurde so auf eine dauerhaft tragfähige Grundlage gestellt. Thüringens Kultusminister Bernward Müller bezeichnet das Schulgesetz als eines der innovativsten Gesetze: "Das Gesetzgebungsverfahren fiel in die schwierige Zeit des Umbruchs nach der Wende. Viele nicht einfache Entscheidungen mussten getroffen werden. Grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft wie die Gestaltung einer neuen Schulstruktur, die inhaltliche Neuausrichtung der Lehrpläne und des Unterrichts sowie die Zuordnung und Überprüfung des pädagogischen Personals wurden vorgenommen. Und dennoch haben wir es geschafft, im Jahre 1993 ein Schulgesetz zu schaffen, das bis heute in seinen wesentlichen Grundzügen Bestand hat und das der Ausgangspunkt für die Erfolgsgeschichte der Thüringer Schule geworden ist. In den letzten 15 Jahren wurde das Schulgesetz nur dreimal verändert, was Ausdruck für Kontinuität und Qualität ist" mehr

05.08.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

LSV zum Schuljahresbeginn: Individuelle Förderung und Bildungsgerechtigkeit sind nicht in Sicht

Die LSV wünscht allen Mitschülerinnen und Mitschülern einen guten Start ins neue Schuljahr. Während die Ministerin am heutigen Vormittag die Neuerungen im kommenden Schuljahr anpries, bekommen die rund 469 000 SchülerInnen und Schüler in Rheinland-Pfalz die Fehlentscheidungen und Versäumnisse der Landesregierung zu spüren. mehr

04.08.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Beginn des Schuljahres 2008/2009: Schulen machen fit für weiteren Ausbildungs- und Lebensweg

"Die Qualität des Bildungsangebots in Rheinland-Pfalz wird mit einer Reihe von Maßnahmen, die im heute beginnenden Schuljahr 2008/2009 starten, konsequent weiterentwickelt. Basis dafür ist eine gute Unterrichtsversorgung, die durch die erfolgreiche Arbeit der Schulaufsicht – und nicht zuletzt mit Hilfe von 220 zusätzlich im Landeshaushalt bereitgestellten Lehrerstellen – gesichert wird. Zum 1. August konnten auf den neuen und den freigewordenen Stellen rund 950 Lehrkräfte neu eingestellt werden, für dieses Schuljahr sind zudem mehr als 100 Lehrerinnen und Lehrer im Vorgriff bereits zum 1. Februar eingestellt worden. Besonders wichtig ist uns, dass sich alle Neuerungen und Reformen, die initiiert werden, in ein übergreifendes bildungspolitisches Gesamtkonzept einpassen, das die Chancen von Schülerinnen und Schülern während der Schulzeit und auch mit Blick auf den weiteren Ausbildungs- und Lebensweg verbessert und die individuelle Förderung in den Mittelpunkt stellt." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute zum ersten Schultag des Schuljahres 2008/2009 in dem neuen Gymnasium Nackenheim (Kreis Mainz-Bingen). Das Nackenheimer Gymnasium ist nicht nur eine Neugründung, sondern zudem eines von landesweit neun Gymnasien, die mit diesem Schuljahr als Ganztagsgymnasien mit achtjährigem Bildungsgang (G8GTS) starten. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Neue Reihe Diagnostizieren & Fördern bei Cornelsen Scriptor

Individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern ist ein Stichwort, das in Bildungsdebatten häufig auftaucht. Doch wie können Lehrkräfte oder auch Eltern diese Aufgabe konkret und mit zumutbarem Aufwand erfüllen? Hilfe bietet die neue Reihe Diagnostizieren & Fördern von Cornelsen Scriptor: Jeder Band vereint Lernstandsermittlungen, Empfehlungen, Fördermaterialien als Kopiervorlagen und Erfolgsüberprüfung. Die Reihe startet Mitte August 2008 mit den Themenheften Mathematik und Deutsch für die fünften und sechsten Klassen. Weitere Bände, etwa für Englisch, folgen im Halbjahrestakt. Einsetzbar ist Diagnostizieren & Fördern im Unterricht oder in speziellen Förderstunden, aber auch beim Üben zuhause. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

GEW befürchtet große Löcher bei der Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr

"Mit Ausnahme der Grundschulen wird es zu Beginn des Schuljahres an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zu teilweise erheblichen Engpässen und zu strukturellem Unterrichtsausfall zwischen 3% und 6% kommen", prognostiziert der Vorsitzende der Gewerkschaft und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Klaus-Peter Hammer. Grund hierfür seien einerseits die steigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen in der Sekundarstufe sowie an den berufsbildenden Schulen, darüber hinaus aber ein Personal- und Einstellungsmanagement, das die objektiven Bedingungen im Bereich des Lehrkräftearbeitsmarktes in den vergangenen Jahren nicht ausreichend berücksichtigt habe und nach wie vor nicht hinreichend berücksichtige. mehr

01.08.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz