Individuelle Förderung

Der Lehrerberuf darf nicht zum Risiko werden

Amokläufe wie die von Erfurt oder Emsdetten, aber auch angekündigte und verhinderte Gewalttaten sogenannter Trittbrettfahrer wie am Schrobenhausener Gymnasium oder an der Realschule in Wolfratshausen, lösen großen emotionalen Stress aus - auch bei nicht unmittelbar betroffenen Schülern und Lehrern. Sie führen zu Verunsicherung, Angst und einem Gefühl der Ohnmacht. "Es herrscht zunehmend Ratlosigkeit, da wir nicht wissen, ob es sich bei den Taten um Einzelfälle oder um die Spitze eines Eisberges handelt", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. mehr

23.11.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bildungsminister Tesch: Selbstständige Schule künftig auch Kernthema in der Lehrerausbildung

Bildungsminister Henry Tesch hat auf der heutigen Veranstaltung der SPD-Landtagsfraktion zur Lehrerbildung in Mecklenburg-Vorpommern in Rostock auf den engen Zusammenhang von Selbstständiger Schule und Lehrerausbildung verwiesen. "Der Weg zu mehr Selbstständigkeit in Schulen wird sich auch zu einem Kernthema der Lehrerausbildung entwickeln, denn auch im Bereich der Lehrerbildung ist ein breit angelegter Diskurs unerlässlich. Außerdem benötigen die Selbstständigen Schulen Lehrkräfte, die an der Qualitätsentwicklung ihrer Schule entscheidend mitwirken und die die Gestaltung ihres Unterrichts an Lernvoraussetzungen und Förderbedarf ausrichten. Die Orientierung an einem solchen Berufsbild muss schon in der Ausbildung erfolgen." mehr

23.11.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

GEW: "Trotz PISA und Co.: Länder stellen viel zu wenige Lehrkräfte ein"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat vor zunehmendem Unterrichtsausfall, größeren Klassen und einer steigenden Belastung der Lehrerinnen und Lehrer gewarnt. "2007 haben die Länder 3.800 Lehrkräfte weniger eingestellt als von der Kultusministerkonferenz (KMK) in ihrer Bedarfsanalyse 2003 prognostiziert. Damit haben die Länder innerhalb von fünf Jahren eine Einstellungslücke von 17.400 Lehrern aufgerissen. Dabei haben die Ergebnisse von PISA und Co. in den vergangenen Jahren deutlich gemacht: Das deutsche Schulsystem muss qualitativ weiter entwickelt werden - und dafür brauchen wir mehr Pädagogen und nicht weniger", stellte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne mit Blick auf den heute von der Bildungsgewerkschaft in Berlin vorgestellten "Lehrerarbeitsmarktbericht 2007" fest. Dr. Kathrin Dedering und Dr. Frank Meetz haben die Studie in Nachfolge des Essener Bildungsforschers Prof. Klaus Klemm erstellt. mehr

23.11.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Flickwerk an der Hauptschule

Billiglehrer für 450 Euro retten die Hauptschule nicht Stuttgart –"288 Assistentenstellen werden die 1.200 Hauptschulen mit den stark sinkenden Schülerzahlen nicht retten. Die Pädagogischen Assistenten dürfen nicht eigenverantwortlich unterrichten. Hätte die Landesregierung stattdessen Lehrerstellen für Teamarbeit geschaffen, wäre dies ein besserer Beitrag für die individuelle Förderung der Schüler gewesen", sagte am Donnerstag (22.11.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

22.11.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Senkung der Klassengrößen pädagogisch notwendiger Schritt

Als ein pädagogisch unbedingt notwendiger Schritt, der möglichst bald umgesetzt werden muss und nicht an mangelnden Finanzmitteln scheitern darf, bezeichnet der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) die Überlegungen von Kultusminister Busemann gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Klassengrößen zu senken. mehr

21.11.2007 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

"Mit den vom Bildungsministerium heute veröffentlichten Zahlen über den Unterrichtsausfall zwischen 1,3 Prozent an Hauptschulen, 1,4% an Regionalen Schulen, 2,7% an Realschulen, 2,8% an Dualen Oberschulen, 3,2% an Gymnasien, 3,4% an Integrierten Gesamtschulen und 3,9 Prozent an Förderschulen fehlen landesweit mehr als 500 Lehrerinnen und Lehrer zur vollen Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2007/2008", stellte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Tilman Boehlkau, heute vor der Presse fest. Einen ähnlich hohen Unterrichtsausfall habe auch die Gewerkschaft bei ihrer zum Schuljahresbeginn durchgeführten Schnellerhebung an den Schulen ermittelt. mehr

21.11.2007 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

RLV nimmt den Kampf um die Realschulen an

Der Realschullehrerverband NRW wertet den jüngsten Kurswechsel der FDP als Angriff auf das dreigliedrige Schulsystem und auf die 550 Realschulen in Nordrhein-Westfalen. "Der RLV wird ein solch hanebüchenes Zwei-Säulen-Modell, wie es die FDP gerade propagiert, mit aller Entschlossenheit bekämpfen", kündigte RLV-Vorsitzender Ulrich Brambach auf dem 40. Mülheimer Kongress an. mehr

16.11.2007 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

Kultusministerin Karin Wolff stellt Zukunft der Hauptschule vor

Kultusministerin Karin Wolff hat heute bei einer Pressekonferenz die neue hessische Hauptschule vorgestellt: "Wir werden das Angebot der Hauptschulen und Hauptschulzweige im Land wesentlich verbessern, indem wir das Erfolgsmodell SchuB ab der nächsten Legislaturperiode konsequent an allen Hauptschulen in ganz Hessen einrichten. Die Landesregierung wird durch eine Schulrechtsnovelle dieses Modell zu einem gesetzlich geregelten Standard machen und damit eine Aufwertung der Hauptschulen bewirken". Die Übertragung des SchuB-Modells auf alle Hauptschulen werde schrittweise erfolgen und durch eine Projektgruppe von Partnern aus der Wirtschaft begleitet. Aufgabe der Projektgruppe werde es unter anderem sein, konkrete Begleithilfen für die beteiligten Schulen und Unternehmen zu entwickeln und die hessenweite Einführung von SchuB in der Praxis zu begleiten. mehr

16.11.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Neuer Schub in der Bildungsforschung

Um die Qualität der Bildung in Deutschland zu verbessern, wird die Bildungsforschung immer wichtiger. Wissenschaftler beschäftigen sich dabei mit zahlreichen Fragen zum Thema Schule, wie sich zum Beispiel Unterrichtsmethoden verbessern lassen oder Kinder aus sozial schwachen Familien besser gefördert werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat deshalb gemeinsam mit renommierten Wissenschafterinnen und Wissenschaftlern erstmals ein Rahmenprogramm zur Stärkung der empirischen Bildungsforschung entwickelt. Die Länder haben ihrerseits Forschungsinteressen zur weiteren Qualitätsentwicklung in Schulen, Hochschulen, der beruflichen Bildung und Weiterbildung beschrieben. mehr

13.11.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

© Uni Oldenburg

Lehrer des Jahres für naturwissenschaftliche Fächer

(bikl.de/idw) Der Kasseler Mathematik- und Physiklehrer Klaus-Peter Haupt ist "Lehrer des Jahres für naturwissenschaftliche Fächer". Er erhält heute den mit 15.000 Euro dotierten Klaus-von-Klitzing-Preis, den die Universität Oldenburg und die EWE Stiftung in Kooperation zum dritten Mal vergeben. Der Namensgeber, Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing, überreicht heute die Auszeichnung. mehr

13.11.2007 Artikel