Individuelle Förderung

GEW: "Rote Karte für Politik nach PISA - Lehrkräfte mehrheitlich für längeres gemeinsames Lernen"

"Die Lehrkräfte haben der Bildungspolitik nach dem PISA-Schock die Rote Karte gezeigt, während sie selbst große Reformbereitschaft an den Tag legen. Zum ersten Mal sprechen sich fast 60 Prozent der Lehrkräfte dafür aus, dass die Kinder nach der Grundschule weiter gemeinsam lernen sollen", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), während der Vorstellung der 3. Lehrerumfrage des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) Dortmund. mehr

12.06.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Beschäftigungsniveau der Lehrerinnen und Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien auch im kommenden Schuljahr über 80 Prozent

Der Beschäftigungsumfang derjenigen Lehrer, deren Arbeitszeit laut Bezirkstarifvertrag zum kommenden Schuljahr bei 77 Prozent liegen sollte, kann flächendeckend auf 80,77 Prozent angehoben werden. Die Regelungen des im vergangenen Jahr ausgehandelten Bezirkstarifvertrages bleiben davon unberührt. Darauf verständigten sich Vertreter des Kultusministeriums, der GEW und der dbb tarifunion in einem heutigen Spitzengespräch in Dresden. mehr

09.06.2006 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Sitzenbleiben: Keine grundsätzliche Abkehr

(bikl) Als ein "Relikt aus der pädagogischen Mottenkiste" hatte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ute Erdsiek-Rave (SPD) in der letzten Woche das Sitzenbleiben kritisiert. Damit erntete sie unterschiedliche Reaktionen von den Kultusministern der Bundesländer. mehr

07.06.2006 Artikel

Bildungsreformen und ihre Konsequenzen im Schulbuchmarkt

(jk) Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung bringt es auf den Punkt: „In Deutschland geschieht derzeit in der Bildung die tiefgreifendste Reform seit fünfzig Jahren.“ Ausgelöst wurden die Bildungsreformen vor allem durch die PISA- und TIMSS-Studien: G8, Ganztagsschule, Einführung des Zentralabiturs, Fächerverbünde, Bildungspläne, aber auch die Föderalismus- oder die Rechtschreibreform sind nur einige Stichworte. mehr

06.06.2006 Artikel

KMK und BMBF legen ersten gemeinsamen Bericht "Bildung in Deutschland" vor

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben am Freitag in Plön den gemeinsamen Bericht zur "Bildung in Deutschland" vorgelegt. Der nationale Bildungsbericht mit dem Schwerpunktthema "Migration" gibt zum ersten Mal einen Überblick über "Bildung im Lebenslauf" von der frühkindlichen Bildung über die allgemein bildende Schule, die berufliche Bildung und die Hochschule bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. mehr

02.06.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

KMK und BMBF legen ersten gemeinsamen Bericht "Bildung in Deutschland" vor

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben am Freitag in Plön den gemeinsamen Bericht zur "Bildung in Deutschland" vorgelegt. Der nationale Bildungsbericht mit dem Schwerpunktthema \*Migration" gibt zum ersten Mal einen Überblick über "Bildung im Lebenslauf" von der frühkindlichen Bildung über die allgemein bildende Schule, die berufliche Bildung und die Hochschule bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. mehr

02.06.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

KMK und BMBF legen ersten gemeinsamen Bericht "Bildung in Deutschland" vor

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben am Freitag in Plön den gemeinsamen Bericht zur \*Bildung in Deutschland" vorgelegt. Der nationale Bildungsbericht mit dem Schwerpunktthema "Migration" gibt zum ersten Mal einen Überblick über "Bildung im Lebenslauf" von der frühkindlichen Bildung über die allgemein bildende Schule, die berufliche Bildung und die Hochschule bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. mehr

02.06.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

GEW: "KMK wird gesellschaftlichem Auftrag nicht gerecht"

Als "wenig überzeugend" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Position der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Auseinandersetzung um die Föderalismusreform bezeichnet. "Die KMK wird ihrem gesellschaftlichen Auftrag, in allen Bundesländern für gleiche Bildungschancen zu sorgen, nicht gerecht. Nach dem Motto ´alles geht´, wird der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Das deutsche Bildungssystem driftet unter den Bedingungen des ´Wettbewerbsföderalismus´ der Länder noch weiter auseinander – zum Nachteil von Lehrenden, Eltern und Lernenden. Vielfalt haben wir bereits jetzt genug: Wir brauchen stattdessen mehr und vor allem verlässliche Qualität in den Bildungsprozessen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer heute mit Blick auf die 314. Plenartagung der KMK in Plön. mehr

01.06.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Individuelle Förderung fängt im Kindergarten an

"Dass die Landesregierung die individuelle Förderung von Kindern zu einem zentralen Anliegen ihrer Bildungspolitik erklärt hat, begrüßt der VBE", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW) anlässlich der heutigen Anhörung zu den geplanten Kürzungen im Elementarbereich. "Allerdings muss diese erklärte Absicht auch die Erkenntnis beinhalten, dass individuelle Förderung nicht erst in der Schule, sondern schon im Kindergarten beginnen muss." mehr

31.05.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

GEW: "Bessere Bildungschancen für Kinder aus armen Familien"

Für bessere Bildungschancen für Kinder aus sozial schwachen Familien hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. "Gerade diese Kinder brauchen mehr individuelle Förderung, statt in Sonder- und Hauptschulen abgeschoben zu werden", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf den heute vorgestellten Bildungsbericht des Instituts für Menschenrechte. Sie begrüßte, dass sich das Institut mit den Bildungsproblemen sozial schwacher Familien auseinandersetze. "Wir müssen das hochselektive gegliederte Schulsystem überwinden. Es verstärkt die Benachteiligung, die insbesondere Kinder aus sozial schwachen und Migrantenfamilien mitbringen. mehr

23.05.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft