Die Vernachlässigung eines erheblichen Teils der Jugendlichen lasse sich nicht mehr schön reden, stellte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fest. Seit Jahren würde ein Viertel der Jugendlichen für nicht ausbildungsreif erklärt und ins gesellschaftliche Abseits gestellt. "Diese Jugendlichen haben keine Perspektive. Da darf man sich über zunehmende Gewalt nicht wundern. Die Gesellschaft muss in die Zukunft der jungen Menschen investieren, ihnen muss gezeigt werden, dass wir sie alle brauchen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der GEW und ehemaliger Chef des Berliner Landesverbandes, am Freitag in Frankfurt am Main.
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31.03.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft