Inklusion

Nordrhein-Westfalen

Städte unterstützen gemeinsame Bildung – Land muss den Kommunen Mehrausgaben ausgleichen

Die Städte in Nordrhein-Westfalen begrüßen das mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verfolgte Ziel, Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt alle Menschenrechte und Grundfreiheiten zu gewährleisten. Dazu gehöre vor allem der gemeinsame Schulbesuch von behinderten und nichtbehinderten Kinder und Jugendlichen, der zunehmend und schrittweise zur Regel werden müsse, sagte der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Dr. Stephan Articus, heute in Köln. "Die Städte sehen sich in der Mitverantwortung, eine gemeinsame Bildung für behinderte und nichtbehinderte Menschen zu ermöglichen. Sie begreifen die Inklusion als einen Gewinn für das städtische Leben und die Weiterentwicklung der Schulen." mehr

01.06.2012 Pressemeldung Städtetag NRW

Kooperationsverbot

Bund muss mehr zur Inklusion beitragen

(red/ots) - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert erweiterte Möglichkeiten bei der Bildungszusammenarbeit von Bund und Ländern. "Es reicht nicht aus, das strikte Kooperationsverbot allein im Hochschulbereich aufzulockern. Bund und Länder müssen auch im schulischen Bereich kooperieren dürfen. Inklusive Bildung ist eine Herkulesaufgabe - dafür müssen alle Kräfte genutzt und gebündelt werden." mehr

30.05.2012 Artikel

Nordrhein-Westfalen

Ministerin Sylvia Löhrmann: "Bund muss seiner sozialpolitischen Verantwortung gerecht werden"

Eine "halbherzige Lösung" nennt die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann die heute vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Grundgesetzänderung zur Lockerung des Kooperationsverbotes: "Das ist viel zu kurz gesprungen. Wir brauchen nicht bloß eine Lockerung, sondern eine komplette Aufhebung des Kooperationsverbotes im Bildungsbereich. Der Bund muss sich wieder bei wichtigen sozial- und gesellschaftspolitischen Vorhaben im Bildungsbereich beteiligen können", forderte Löhrmann. mehr

30.05.2012 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bayern

Kultusministerium und Verband der bayerischen Bezirke setzen eine gemeinsame Arbeitsgruppe für die Schulbegleitung ein

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Zukunft der Schulbegleitung von Menschen mit besonderem Förderbedarf werden das Bayerische Kultusministerium und der Verband der Bayerischen Bezirke einrichten. Darauf verständigten sich Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und der Präsident des Verbands der bayerischen Bezirke, Manfred Hölzlein, bei einem Gespräch in München. mehr

29.05.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hamburg

GEW kritisiert: "Hamburg schafft die beste Ausstattung für Inklusion ab"

"Schulsenator Rabe bessert mit seinem Konzept zur Inklusion an Hamburgs Schulen nicht nach" - diesen Schluss zieht die stellvertretende Vorsitzende der GEW Hamburg, Sigrid Strauß, nach der Mammutsitzung des Schulausschusses am Dienstag dieser Woche. Der Senator deutete zwar an, er werde nach den Ferien schauen und eventuell etwas umverteilen, mehr Mittel und konkrete Zusagen stellte er nicht in Aussicht. Die Behörde hält also weiter am Sparkonzept fest. mehr

25.05.2012 Pressemeldung GEW Hamburg

Schule

Health Nurses - ein Modell für Deutschland?

(red/pm) International sind School Health Nurses bereits etabliert. In Deutschland jedoch sind die so genannten "Schulschwestern" noch eine Ausnahmeerscheinung. "Dabei könnten sie auch hier wertvolle Dienste für die Schulkinder leisten", sagt Andreas Kocks, der im Department für Pflegewissenschaft der Uni Witten/Herdecke promoviert. mehr

24.05.2012 Artikel

Weiterbildung

Neue Publikation zur Förderung von Inklusion in der Weiterbildung

In ihrer im Mai 2012 veröffentlichten Diplomarbeit untersucht Claudia Stroh, wie sich Inklusion in der Weiterbildung sichtbar machen lässt. Ausgangspunkt ihrer Untersuchung sind Weiterbildungseinrichtungen, die in der Lage sind, Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die ansonsten in geringerem Maße Zugang zum Lebenslangen Lernen finden. Insbesondere neuere Studien verweisen darauf, dass Menschen mit Migrationshintergrund insgesamt ungleiche Teilhabechancen an Weiterbildung haben. mehr

24.05.2012 Pressemeldung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

© privat
Inklusive Bildung

"Inklusion gelingt dann, wenn man sie will"

(red) Eine Schule für alle - was in Deutschland gegenwärtig heftig diskutiert wird, ist in Italien längst Realität. Seit der Abschaffung der Sonderschulen vor 35 Jahren besuchen dort alle Kinder gemeinsam die Schule bis zum Ende der achten Klasse. Über die Erfahrungen, die Erfolge, aber auch über mögliche Probleme sprachen wir mit Dr. Heidi Ottilia Niederstätter. Sie ist Inspektorin beim Deutschen Schulamt in Bozen, Südtirol. mehr

23.05.2012 Artikel

Programmtipp

Inklusionsfilm heute im Ersten

(red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. mehr

23.05.2012 Artikel

Hamburg

"Hamburg bekommt bundesweit die beste Ausstattung für die Inklusion"

"Seit 2010 können Kinder, die früher auf Sonderschulen geschickt wurden, allgemeine Schulen besuchen. Leider hat der damalige Senat die Schulen darauf nicht ausreichend vorbereitet, für zwei Drittel aller Schulen gab es nur eine Notlösung mit sehr wenig zusätzlichem Personal. In einem ersten Schritt hat die Schulbehörde 2011 über 120 zusätzliche Sozialpädagogen und Erzieher eingestellt. In einem zweiten Schritt wird jetzt ein Konzept für die Organisation und Qualität der sonderpädagogischen Förderung, die Weiterbildung der Kollegien sowie die bedarfsgerechte Personalausstattung aller allgemeinen Schulen vor. Einsparungen finden nicht statt. Im Gegenteil bleibt das hohe Ausstattungsniveau erhalten. Hamburg wird künftig für die Inklusion die beste Personalausstattung aller Bundesländer haben." mehr

22.05.2012 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)