Integration

Sprachförderung

GEW: "Sprechen statt testen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt das im Vorfeld des Integrationsgipfels angekündigte Sprachprogramm für Kindertagesstätten. "Es ist längst überfällig, Geld für echte Sprachförderung zur Verfügung zu stellen", sagte Norbert Hocke, das für Jugendhilfe zuständige GEW-Vorstandsmitglied. "Die bisherigen Sprachprogramme bestanden hauptsächlich aus Tests. Oft wurden Erzieherinnen und Kinder mit den Ergebnissen im Regen stehen gelassen," so Hocke "Jetzt heißt es endlich: sprechen statt testen." mehr

03.11.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Integration

Erfolgreiche Integrationspolitik kann nur gemeinsam gelingen

"Die Länder unternehmen erhebliche Anstrengungen, um der Integrationspolitik zum Erfolg zu verhelfen. Dabei spielen die Sprachförderung sowie die Vermittlung interkultureller Kompetenzen eine wichtige Rolle. Die Länder haben zahlreiche Einzelmaßnahmen ergriffen sowie konkrete Projekte auf den Weg gebracht, um auch die aktive Zusammenarbeit von Elternhaus und Bildungseinrichtungen zu verbessern", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle. "Wir werden weiter tatkräftig daran arbeiten." mehr

03.11.2010 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Baden-Württemberg

VBE: Auch ohne Gipfel findet täglich Integration in den Schulen statt

"In Berlin findet zurzeit ein Integrationsgipfel statt; in den Schulen wird täglich Integration geübt, ohne dass große Worte darüber verloren wer­den", sagt der neue Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, Gerhard Brand (Foto). Lehrer leisteten dabei Her­vorragendes. Als gemeinsamer Lern- und Lebensort sei insbesondere die Grundschule für Kinder aus allen Bevölkerungsschichten von großer Be­deutung für die Gesellschaft. Hier habe man bereits eine "Gemeinschafts­schule" für alle, ohne dass dies ideologisch irgendwie verdächtig wäre. mehr

03.11.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Sozialerhebung

11% der Studierenden haben Migrationshintergrund

11% der Studierenden in Deutschland haben nach der aktuellen, 19. DSW-Sozialerhebung, einer repräsentativen Studierenden-Befragung vom Sommer 2009, einen Migrationshintergrund. Darauf macht zum heutigen Integrationsgipfel der Bundes­regierung das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam. mehr

03.11.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bayern

Mehr Kindertageseinrichtungen in Bayern

Im März 2010 gab es in Bayern 8 242 Kindertageseinrichtungen (Kinderkrippen, -gärten und -horte sowie altersgemischte Einrichtungen), die insgesamt 501 565 Plätze angeboten haben. In den Tageseinrichtungen wurden 461 177 Kinder (bis zum Alter von unter 14 Jahren) betreut, von denen nahezu zwei Drittel (294 469) im Alter von 3 bis unter 6 Jahren waren. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren in den Tageseinrichtungen insgesamt 70 335 Personen tätig. Von diesen Personen waren 58 972 im pädagogischen Bereich beschäftigt, darunter fast 98 Prozent (57 601) Frauen. mehr

02.11.2010 Pressemeldung

Schulabschluss

Ausländische Schüler haben im Durchschnitt schlechtere Schulabschlüsse

(hib/STO/BOB) Ausländische Schüler weisen nach Angaben der Bundesregierung durchschnittlich schlechtere Schulabschlüsse auf als deutsche und erreichen seltener höhere Abschlüsse. Dies geht aus dem als Unterrichtung durch die Bundesregierung ([17/3276](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/032/1703276.pdf)) vorgelegten bundesweiten Integrationsprogramm hervor. Danach erreichten 40 Prozent der ausländischen Absolventen 2008 einen Hauptschul- und knapp 33 Prozent einen Realschulabschluss sowie 12 Prozent die Fach-/Hochschulreife. Dagegen verließen den Angaben zufolge nur 21 Prozent der deutschen Absolventen die Schule mit einem Hauptschulabschluss, aber 32 Prozent mit der Fach/Hochschulreife. mehr

02.11.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

© frühe-chancen.de
Frühkindliche Bildung

Bundesfamilienministerin Schröder startet Offensive Frühe Chancen

Die Bundesregierung will kleine Kinder mit sprachlichem Förderbedarf besser unterstützen. Mit der Initiative "Offensive Frühe Chancen", die heute startet, stellt der Bund von 2011 bis 2014 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Einrichtungen - insbesondere in sozialen Brennpunkten - zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" auszubauen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt die Initiative heute gemeinsam mit der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer, und der Berliner Staatsekretärin für Bildung, Jugend und Familie, Claudia Zinke, in Berlin vor. mehr

02.11.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Sachsen-Anhalt

START in Sachsen-Anhalt: Fünf Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund erhalten Stipendium

- In Sachsen-Anhalt werden insgesamt 19 Schülerinnen und Schüler durch vier Partner gefördert - Ministerialrat Dr. Bernd Küster zeichnet die Jugendlichen aus mehr

01.11.2010 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Integrationsdebatte

Experten kritisieren Fokussierung auf Muslime in der Integrationsdebatte

(hib/JOH) Experten haben sich am Mittwochabend in einer öffentlichen Anhörung des Menschenrechtsausschusses ausdrücklich für die Religionsfreiheit als wichtigen Bestandteil der europäischen Identität und als universelles Menschen- und Freiheitsrecht ausgesprochen. Dazu gehöre auch, betonte etwa Rosemarie Will, die Bundesvorsitzende der Humanistischen Union, keine Religionen zu privilegieren und damit andere Religionen zu diskriminieren. Europa dürfe zum Beispiel von islamischen Religionsgemeinschaften "nicht mehr und nicht weniger" als von anderen einfordern. Grundlegend sei die Beachtung der Regeln der freiheitlichen Verfassungsordnung. mehr

28.10.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Integrationskurse

In Integrationskursen gibt es nur wenige Verweigerer. Aber: Ganze Regionen können seit Herbst keine Integrationskurse mehr anbieten

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Integrations-kursen sind motiviert und integrationswillig. Es gibt so gut wie keine Abbrecher aus mangelndem Integrationsinteresse. Darauf wiesen die Träger der Kurse anlässlich der heutigen Bundeskabinettssitzung hin. mehr

27.10.2010 Pressemeldung Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. (DVV)