Lehrkräftemangel

Land investiert in Bildung

Schleswig-Holsteins Schülerinnen und Schüler erhalten im Zuge des Umbaus der Schullandschaft mehr Unterricht und bessere individuelle Förderung. Dafür investiert das Land 540 Millionen Euro in den Jahren 2010 bis 2020. In diesem Zeitraum entspricht dies mehr als 1.300 Lehrerstellen für Gemeinschaftsschulen und Regionalschulen. "Damit schaffen wir bessere Lernbedingungen an den neuen Schularten", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (10. Juli) in Kiel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Finanzminister Rainer Wiegard und den beiden Fraktionsvorsitzenden Johann Wadephul und Lothar Hay zum gestern vereinbarten Bildungspaket der Großen Koalition aus CDU und SPD. Die Vereinbarung sieht überdies eine einheitliche Unterrichtsverpflichtung von 26 Stunden für Lehrkräfte an den neuen Schularten vor. mehr

11.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

GEW Landeshauptausschuss setzt Mitgliedervotum um

Das höchste Beschlussgremium der GEW Sachsen-Anhalt zwischen den Gewerkschaftstagen, der Landeshauptausschuss, hat heute in den späten Nachmittagsstunden die Kündigung des Tarifvertrages zur Arbeitsplatzsicherung an den allgemeinbildenden Schulen des Landes Sachsen-Anhalt beschlossen. Er setzte damit das Mitgliedervotum aus der vergangenen Woche um. 90 Prozent hatten in einer Mitgliederbefragung für die Kündigung gestimmt. Die Kündigung wird aufgrund der einjährigen Kündigungsfrist zum 1. August 2008 wirksam. mehr

10.07.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Außen hui und innen pfui?

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat in den letzten Tagen die Vorgänge um Prüfungszulassungen für Lehramtsstudenten an der Universität Bremen mit Sorge verfolgt. mehr

10.07.2007 Pressemeldung GEW Bremen

3.000 arbeitslose Lehrer/innen demonstrieren in Stuttgart

Vertreter/innen der 5.000 jungen Lehrer/innen ohne Stelle haben am Dienstag (10.07.) auf dem Stuttgarter Schlossplatz die sofortige Wiederbesetzung aller gesperrten und gestrichenen Lehrerstellen verlangt. Dadurch könnten rund 1.000 Lehrer/innen mehr im September eingestellt werden. "Wer für das Kinderland Baden-Württemberg wirbt und sich selbst noch ernst nimmt, der kann nicht zusehen, dass Lehrerstellen gestrichen werden, während an den Schulen die Klassen voll sind und immer mehr Unterricht ausfällt", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an die Adresse von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU). mehr

10.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

VBE fordert: Junglehrer sofort einstellen

Ekkehard Gabriel, der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung VBE in Südbaden und Mitglied des Hauptpersonalrats beim Ministerium für Kultus und Sport (MKS) in Stuttgart, hat von der Landesregierung die sofortige Aufhebung der Stellenbesetzungssperre gefordert. Damit will der VBE verhindern, dass alleine im Bereich der Grund- und Hauptschulen 87 Prozent des Einstellungsjahrganges zum kommenden Schuljahr in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Bei Real- und Sonderschulen sieht es mit 75, bzw. 72 Prozent Abweisungen nicht viel besser aus. mehr

10.07.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

1-Euro-Job für arbeitslose Lehrerin

Einer Stuttgarter Referendarin, die ab Ende Juli arbeitslos wird, wurde jetzt ein 1-Euro-Job in der Schulverwaltung angeboten. Ihr soll der Anspruch auf Arbeitslosengeld II gestrichen werden, wenn sie die Stelle nicht annimmt oder kein Bewerbertraining absolviert. Die fertig ausge­bildete Realschullehrerin wäre mit ihrer Abschlussnote im vergangenen Jahr ein­gestellt worden. In diesem Jahr erhalten nur 16 Prozent der Bewer­ber/innen für Realschulen eine Stelle. "Es ist ein Skandal, wie unsere Landesregierung mit gut qualifizierten und hoch motivierten jungen Lehrer/innen umgeht. Die Realschulen haben seit Jahren die vollsten Klassen und brauchen dringend mehr Lehrerinnen und Lehrer", sagte am Dienstag (10.07.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

10.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

VBE: Vom Kinderland weit entfernt

Im Jahre 2005 hat Ministerpräsident Oettinger das Kinderland Baden-Württemberg ausgerufen. Bereits zwei Jahre später, so der Pressesprecher des Landesbezirks Südbaden des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Josef Klein, ist Baden-Württemberg weiter denn je davon entfernt, ein kinderfreundliches Land zu sein. mehr

09.07.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Arbeitslose Lehrer/innen demonstrieren in Stuttgart

- Erwartete Teilnehmerzahl: 1.000 - Stuttgart, Schlossplatz, 10.07.07, 16-17.30 Uhr mehr

09.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Absolute Mehrheit gegen Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu alten Bedingungen

"Eine absolute Mehrheit der stimmberechtigten GEW-Mitglieder hat gegen die Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu den alten Bedingungen gestimmt", sagte die Tarifchefin der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, heute vor der Landespressekonferenz. "Mit genau 90 Prozent sind die GEW-Mitglieder der Empfehlung des Landesvorstandes gefolgt, den Tarifvertrag unter den jetzt geltenden Regelungen nicht weiter fortzusetzen." Der Landeshauptausschuss der GEW Sachsen-Anhalt werde sich mit diesem eindeutigen Votum am 10. Juli 2007 beschäftigen und weitere Schritte einleiten. Die absehbare Konsequenz sei, dass ab dem Schuljahr 2008/09 wieder für alle Lehrkräfte des Landes Anspruch auf die volle Arbeitszeit und damit auf volle Gehälter bestehe. Nach 15 Jahren in verschiedenen Teilzeitmodellen wäre das ein Schritt zur Normalität. mehr

06.07.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt