Lehrkräftemangel

5.200 junge Lehrer/innen werden arbeitslos (korrigierte Meldung)

Etwa 5.200 fertig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer werden Ende Juli arbeitslos. Nur etwa 36 Prozent der Bewerber/innen erhalten eine Stelle, an den Grund- und Hauptschulen werden sogar nur 13 Prozent der Lehramtsanwärter im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen. "An unseren Telefonen laufen wütende Lehrerinnen und Lehrer Sturm. Sie sind enttäuscht von der Landesregierung, die jahrelang mit guten Einstellungschancen geworben hat und jetzt durch Stellensperren gut qualifizierte Pädagogen auf die Straße schickt", sagte am Freitag (22.06.) Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

22.06.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Erneut gestiegene Annmeldezahlen an bayerischen Gymnasien

Angesichts der auch in diesem Jahr wieder gestiegenen Anmeldezahlen an den bayeri­schen Gymnasien hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt die Politik zu unverzüglichem Handeln aufgefordert: "Die vorläufigen Meldungen über die Anmeldezahlen lassen auf einen historischen Höchststand bei der Übertrittsquote an die bayerischen Gymnasien schließen. So erfreulich dies ist - die Schüler­flut trifft uns ausgerechnet während einer Lehrerebbe." mehr

20.06.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

VBE: Über fünf Jahre Pädagogenausbildung für Nichts

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg ist ent­setzt, dass so viele, in diesen Tagen fertig ausgebildete Lehrer trotz guter Abschlussnoten keine Anstellung im Schuldienst des Landes bekommen. Nach über fünf Jahren hoch qualifizierter, aber spezialisierter Ausbildung stehen zu viele junge Pädagogen vor einem Scherbenhaufen, wo doch deren Berufslaufbahn erst anfangen sollte. Sie werden nicht übernommen, obwohl Lehrer an den Schulen spürbar fehlen, was nicht nur Eltern bei übervollen Klassen und häufigem Unterrichtsausfall mit zunehmender Wut feststellen. mehr

20.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Lehrerinnen und Lehrer können über ihre Vorgriffsstunden künftig flexibel verfügen

Zur Förderung der Gesundheit, zur Realisierung individueller Interessen oder Lebensplanungen, und - aus Sicht des Landes - als ein Beitrag zur Sicherung der Unterrichtsversorgung erhalten Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen das Angebot, die Rückgabe ihrer sogenannten Vorgriffsstunden, zusätzlich zu der derzeit geltenden Regelung, auch flexibel in Anspruch zu nehmen. Darauf haben sich Schulministerin Barbara Sommer und die Lehrerorganisationen NRW in einer gemeinsamen Erklärung verständigt. mehr

18.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kultusminister setzt AG Unterrichtsversorgung ein

"Um den immer wieder einmal an einzelnen Schulen auftauchenden Schwierigkeiten bei der Einhaltung des Stundenplans schnell und unbürokratisch begegnen zu können, habe ich eine Arbeitsgruppe Unterrichtsversorgung eingesetzt, die alle Eingaben, Beschwerden, Pressemeldungen und sonstigen Erkenntnissen in diesem Bereich unmittelbar aufgreifen, den Sachverhalt klären und den Schulen unmittelbar beratend und unterstützend helfen soll", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (15.06.2007) in Hannover mitgeteilt. mehr

15.06.2007 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Lehrer vor Selbstausbeutung schützen – Politik muss handeln!

Die Mitinitiatoren der heute in der Kultusministerkonferenz vorgestellten Belastungsstudie, Philologen-Verband NW und Realschullehrerverband, fordern die Schulpolitiker zur Reaktion auf. Wiederholt hat die an der Potsdamer Universität erstellte Untersuchung durch Prof. Uwe Schaarschmidt nachgewiesen, dass über 62 % - mit steigender Tendenz – der Lehrerinnen und Lehrer akut gesundheitsgefährdet sind. Bei den Frauen sind die erfassten Risikogruppen sogar noch größer. mehr

15.06.2007 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

"Einstellungskorridor für junge Lehrkräfte gesichert"

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute die Lehrerbedarfsplanung im Land Brandenburg für die kommenden Jahre präsentiert. "Trotz des erheblichen Personalüberhangs hat sich die Landesregierung auch für die nächsten Jahre auf einen Einstellungskorridor verständigt. Wir wollen mit gut ausgebildeten, jungen Lehrkräften den qualitativen Anforderungen des Unterrichts genügen und zugleich einer Zunahme des Durchschnittsalters der Kollegien – das schon jetzt bei fast 49 Jahren liegt – entgegenwirken", so Rupprecht. "Damit sichern wir bei sinkenden Schülerzahlen die Zukunftsfähigkeit der Schulen im Land Brandenburg und haben Planungssicherheit für die kommenden Jahre." mehr

13.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Kultusministerium hilft Grünen beim Rechnen: Nicht 1.000 Lehrerstellen weniger, sondern 1.400 mehr

Seit Längerem wiederholen die Grünen kampagnenartig den Vorwurf, die Landesregierung habe seit 2003 1.000 Lehrerstellen gestrichen: Im Juli 2006 weiß der bildungspolitische Sprecher Mathias Wagner im Landtag sogar von "exakt 1.000 Stellen" zu berichten, die gestrichen worden seien, im November 2006 wird die Streichung von 1.000 Stellen zum "Grundproblem" hochstilisiert, im März 2007 gehört zu einem "Sofortprogramm Schule" die "Wiedereinstellung der 1.000 Lehrerstellen in den Haushalt". Als Beleg für den angeblichen Stellenabbau führen die Grünen in ihrer Pressemitteilung vom 4. Juni 2007 zuletzt den Vergleich zweier Zuweisungserlasse der Schuljahre 2002/03 und 2007/08 an. mehr

13.06.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Bayern und Baden-Württemberg lassen gemeinsam ein neues Schulverwaltungsprogramm entwickeln

Bayern und Baden-Württemberg lassen derzeit im Rahmen des eGovernment-Projekts "Amtliche Schuldaten" ein neues Schulverwaltungsprogramm entwickeln. Dieses soll künftig an allen Schulen genutzt werden. Dadurch werden die derzeit an den Schulen eingesetzten Programme und Schulverwaltungsprogramme vollständig abgelöst. mehr

11.06.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Beschäftigungsumfang der Lehrkräfte an Mittelschulen und Gymnasien auch im Schuljahr 2007/08 über 80 %

Die in den vergangenen Wochen erfolgte Überprüfung des Beschäftigungsumfanges der Lehrkräfte an den sächsischen Mittelschulen und Gymnasien ist heute mit einer Übereinkunft zwischen dem Kultusministerium, der GEW und der dbb tarifunion zum Beschäftigungsniveau an den Mittelschulen und Gymnasien im kommenden Schuljahr abgeschlossen worden. mehr

10.06.2007 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus