Lehrkräftemangel

GLEV - Vorsitzender Dammann: Situation in Saarschulen besorgniserregend

Der Vorsitzende der Gesamtlandeselternvertretung des Saarlandes (GLEV), Jörg Dammann kritisiert die aktuelle Situation an den saarländischen Schulen. "Unterrichtsausfall aufgrund Lehrermangels an den Berufs-, Berufsfach-, Fach- und Fachoberschulen, schlechtere Prüfungsergebnisse bei den Abschlussprüfungen an den Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen, Diskussionen um größere Klassen und die Einschulungsstandorte und vielerorts Unmut wegen weiteren Standortschließungen im Grundschulbereich. Inmitten dieser Problematik verunsichern die Stilllegungsüberlegungen verschiedener Trägerschaften die Eltern in den Vorschulausschüssen der Vorschuleinrichtungen", kritisiert der GLEV-Vorsitzende Dammann. mehr

06.07.2007 Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)

Arbeitslose Lehrer/innen demonstrieren in Stuttgart

Vertreter/innen der 5.000 jungen Lehrer/innen ohne Stelle werden am Dienstag (10.07.) auf dem Stuttgarter Schlossplatz gegen den Wahlbetrug der Landesregierung protestieren. Unter dem Motto "Wir sehen rot! Wahlbetrug – 5.000 Lehrer/innen arbeitslos!" will sich der Lehrernachwuchs für zusätzliche Stellen einsetzen. mehr

05.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bildungsminister Rupprecht präsentiert die Lehrerbedarfsplanung für die kommenden Jahre im Landtag

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute die Lehrerbedarfsplanung im Land Brandenburg für die kommenden Jahre im Landtag präsentiert. "Trotz des erheblichen Personalüberhangs hat sich die Landesregierung auch für die nächsten Jahre auf einen Einstellungskorridor verständigt. Wir wollen mit gut ausgebildeten, jungen Lehrkräften den qualitativen Anforderungen des Unterrichts genügen und zugleich einer Zunahme des Durchschnittsalters der Kollegien – das schon jetzt bei fast 49 Jahren liegt – entgegenwirken", so Rupprecht. "Damit sichern wir bei sinkenden Schülerzahlen die Zukunftsfähigkeit der Schulen im Land Brandenburg und haben Planungssicherheit für die kommenden Jahre." mehr

04.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

VBE: Einstellungsmisere ist ein Skandal

Als "Skandal hoch 3" bezeichnet der Verband Bildung und Erziehung in Südbaden die Einstellungspolitik der Landesregierung in Baden-Württemberg, die über Nacht 5000 arbeitslose Lehrkräfte produzierte. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Hartz IV für 5.000 Lehrer/innen?

Gut 5.000 fertig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer werden Ende Juli arbeitslos. Nur etwa 36 Prozent der Bewerber/innen erhalten eine Stelle, an den Grund- und Hauptschulen werden sogar nur 13 Prozent der Lehramtsanwärter im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen. Viele wissen nicht, ob sie im Nachrückverfahren oder im nächsten Einstellungsverfahren neue Chancen haben werden. Nach dem Referendariat haben die jungen Lehrer/innen keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, ihnen bleibt in der Regel nur die Möglichkeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen. Der Regelsatz der Leistungen liegt bei 345 Euro pro Monat und angemessen Unterkunftskosten mehr

29.06.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Fast 900 Lehrer mehr für Berliner Schulen

• 450 Stellen für Einstellungen und Aufstockungen • 684 Stellen für Vertretungsreserve • 2450 Stellen für einen langfristigen Einstellungskorridor mehr

27.06.2007 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Philologenverband zur aktuellen Situation am G8: Notmaßnahmen befristet tolerierbar

"Als zeitlich begrenzte Notmaßnahme ist das tolerierbar." Mit diesen Worten kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt die heute von Kultusminister Schneider vorgestellten Regelungen zur Überbrückung der aktuellen Probleme an den bayerischen Gymnasien. Als "immer noch beste Lösung in dieser schwierigen Situation" bezeichnet der bpv-Vorsitzende insbesondere die Entscheidung, auf weitere generelle Stundenkürzungen und strukturelle Änderungen am G8 zu verzichten und den Gymnasien stattdessen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Damit könne sich jetzt jede Schule gezielt nach Personal für ihren zentral nicht abdeckbaren Bedarf umschauen. mehr

26.06.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Junglehrer reagieren empört auf Kultusminister Rau

Am Wochenende haben zahlreiche abgelehnte Junglehrer/innen empört auf Äußerungen von Kultusminister Helmut Rau reagiert. Er hatte am Freitag mitgeteilt, die schlechten Einstellungschancen seien seit langem bekannt gewesen. "Uns ist kein Fall bekannt, wo das Kultusministerium an den Ausbildungsseminaren auf diese katastrophale Situation hingewiesen hatte. Auch die Dozenten dort waren nicht informiert und konnten deshalb den Lehrernachwuchs bei ihren Bewerbungen nicht richtig unterstützen", sagte am Montag (25.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

25.06.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

VBE: Lehrerstellenmisere demotiviert alle Beteiligten

Wenn das Kultusministerium zu Beginn dieses Jahres in den Seminaren darauf hinweisen ließ, dass aufgrund der restriktiven Einstellungspolitik alles Bemühen der meisten Referendare und deren Mentoren - vor allem an den Grund- und Hauptschulen - umsonst gewesen ist, sei das kurz vor dem Abschluss der Ausbildungszeit blanker Zynismus, stellt der Verband Bil­dung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg fest. Es werde künftig im­mer schwieriger werden, erfahrene Lehrer für die Begleitung von Prakti­kanten und Referendaren zu gewinnen, wenn die Erfolgsaussichten auf eine Stelle im Schuldienst so katastrophal seien. mehr

24.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Rau weist Vorwurf der GEW scharf zurück

Kultusminister Helmut Rau hat den Vorwurf der GEW, das Kultusministerium habe die Lehramtsanwärter über die Einstellungschancen im Unklaren gelassen, scharf zurückgewiesen. "Dass die Zahl der Einstellungen im Bereich der Grund- und Hauptschulen im Jahre 2007 erheblich geringer sein wird, ist seit längerer Zeit bekannt. Auch bei den Informationsveranstaltungen in allen Grund- und Hauptschulseminaren Anfang des Jahres ist auf die veränderte Situation hingewiesen worden", sagte Rau. mehr

22.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg