Lesekompetenz

Die PISA-Studie im deutschen Ländervergleich

Bildung ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema geworden. Durch den PISA-Schock vor vier Jahren ist Bewegung in die schulische Erziehung und Bildung gekommen. Die Erkenntnis, wie schlecht es um Leistungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der deutschen Schülerinnen und Schüler steht, führte zu konkreten Reformen -aus Sicht der Eltern allerdings noch zu zögerlich. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Bundeselternrat

© Waxmann

Stolz auf PISA?

(bikl) Ein bisschen stolz waren sie schon, die Kultusminister, als sie heute in Berlin die Ergebnisse im neuen PISA-Bundesländervergleich vorstellten. Vokabeln wie Sieger, Zuwächse, Spitzengruppen oder gar Weltspitze gingen ihnen locker von den Lippen. Und das, obwohl KMK Vorsitzende Prof. Dr. Johanna Wanka zu Beginn der Pressekonferenz davor gewarnt hatte, von einer Bildungsolympiade sprechen. Schließlich gehe es primär darum, dass man seine Position im Wettbewerb kläre und dass man Anregungen bekomme, was zu tun sei. mehr

14.07.2005 Artikel

NRW sackt bei Pisa- Bundesländervergleich weiter ab - Bankrotterklärung für rot- grüne Bildungspolitik

Die heute in Berlin veröffentlichten Ergebnisse von Pisa- E für Nordrhein- Westfalen sind niederschmetternd. Das weitere Absacken unseres Bundeslandes ist ein Zeichen einer verfehlten Bildungspolitik der vergangenen Jahrzehnte. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Zur Vorstellung des Ländervergleichs PISA 2003 sagte Kultusminister Bernd Busemann:

Ich möchte Ihnen die ersten Ergebnisse des zweiten Vergleichs der deutschen Bundesländer in der PISA-Studie 2003 vorstellen. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

PISA-Ergebnisse ermutigend für Brandenburg

Insgesamt vorsichtig optimistisch zeigt sich Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht nach der Vorstellung der PISA 2003-Ergebnisse für die deutschen Bundesländer. Brandenburg gehört danach zu einer Gruppe von Ländern, die sich in allen Kompetenzfeldern erheblich steigern konnten. Im Testfeld mathematische Kompetenz konnten sich acht Bundesländer steigern, Brandenburg hatte darunter die vierthöchste Steigerungsrate. Im Testfeld naturwissenschaftliche Kompetenz hat Brandenburg von 13 Bundesländern, die sich verbessern konnten, die sechsthöchste Steigerungsrate. Im Testfeld Lesenkompetenz hat Brandenburg von nur fünf Ländern, die sich steigern konnten, sogar das drittbeste Ergebnis. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Stellungnahme der Kultusministerkonferenz zu den Ergebnissen des Ländervergleichs von PISA 2003

Länder auf gutem Weg: Ermutigende Ergebnisse beim zweiten Ländervergleich Die Kultusministerkonferenz begrüßt die frühzeitige Information über den im Rahmen von PISA 2003 durchgeführten Ländervergleich. Dies ist ein Beitrag zur öffentlichen Transparenz der Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems. Die Kultusministerkonferenz hat deshalb das PISA-Konsortium gebeten, in Abweichung von dem vereinbarten Zeitplan einen Vorbericht vorzulegen, der zu einem früheren Zeitpunkt Auskünfte über zentrale Ergebnisse des Ländervergleichs gibt. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Schülerländervergleich PISA 2003 vorgestellt

Anlässlich der Vorstellung des Schülerländervergleichs PISA 2003 erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn am Donnerstag in Hannover: mehr

14.07.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bildungssenator Klaus Böger zu PISA 2003:

Beim Ländervergleich aus PISA 2003 liegt Berlin in den einzelnen Feldern immer an der Spitze der Stadtstaaten und auch vor etlichen Flächenstaaten mehr

14.07.2005 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

GEW: "Kein Grund für selbstgefälliges Schulterklopfen"

Frankfurt a.M./Berlin – "Für selbstgefälliges Schulterklopfen der ´Sieger´ beim PISA-Bundesländervergleich gibt es keinen Grund. Auch die ´Klassenbesten´ haben das Hauptproblem des Schulwesens nicht gelöst: Bildung ist in keinem anderen Land so stark vom Geldbeutel der Eltern abhängig wie in Deutschland. Kinder aus sozial schwächeren und Einwandererfamilien haben beim Rennen um die hochwertigsten Bildungsabschlüsse sehr schlechte Chancen", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag in Frankfurt a.M.. Ein qualitativ gutes Schulsystem zeichne sich dadurch aus, dass Leistung und Chancengleichheit gleichermaßen stimmen. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Ahnen: Konsequente Reform des Bildungssystems muss weitergehen

Rheinland-Pfalz liegt beim heute vom PISA-Konsortium Deutschland und der Kultusministerkonferenz in Berlin vorgestellten PISA-Ländervergleich in allen untersuchten Aufgabenfeldern im OECD-Durchschnitt und im bundesdeutschen Mittelfeld. Nach der jetzt vorliegenden ersten Auswertung der PISA 2003-Ergänzungsstudie (PISA-E) seien in Rheinland-Pfalz leichte Verbesserungen bei den Punktwerten in der mathematischen Kompetenz 493 Punkte (PISA 2000: 488) und in der naturwissenschaftlichen Kompetenz 497 Punkte (PISA 2000: 489) erreicht worden, stellte Bildungsministerin Doris Ahnen fest. In der Lesekompetenz sei der Wert mit 485 Punkten gleich geblieben. Bei der erstmals von PISA erfassten Problemlösekompetenz seien 508 Punkte erreicht worden. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz