Mobilität

Anträge zur Zukunft des Bildungsbereichs

(hib/SUK) - Zwei Anträge befassen sich mit den Auswirkungen der Föderalismusreform im Bildungsbereich. Die Linksfraktion bemängelt in ihrem Antrag (16/647), dass eine aktive Rolle der Bundesrepublik bei der Gestaltung des europäischen Bildungsraums "nur eingeschränkt möglich" sei und fordert die Bundesregierung auf, die Föderalismusreform im Bildungsbereich vorrangig dazu zu nutzen, die "bestehende soziale Ungleichheit im Bildungssystem" zu verringern, die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Bildungsphasen zu erhöhen, einheitliche und abgesicherte Arbeitsbedingungen für die in Wissenschaft und Bildung Beschäftigten zu erhalten und mehr Mobilität zu ermöglichen. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Streit um Föderalismusreform

(bikl) Die Bildung sollte bei der Föderalismusreform erst einmal ausgeklammert werden. Das haben der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der Bundeselternrat (BER) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute gefordert. mehr

16.02.2006 Artikel

KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave zur Pressekonferenz Bildungsföderalismus: Kultusministerkonferenz auf gutem Weg

Erdsiek-Rave: "Die vereinbarte Föderalismusreform wird in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung zu einem erheblichen Zuwachs an Verantwortung der Länder in planerischer und gesetzgeberischer Hinsicht führen. Gleichzeitig wird mit den neuen Chancen zur Innovation in Schule und Hochschule ihre gemeinsam wahrzunehmende gesamtstaatliche Verantwortung für die Bundesrepublik Deutschland gestärkt." Für die Arbeit der Kultusministerkonferenz bedeute dies eine neue Qualität ihres Zusammenwirkens in Bildung, Wissenschaft und Kultur, eine Aufgabe, die sie verantwortungsvoll übernehmen werde, so die KMK-Präsidentin. In diesem Zusammenhang setze die Kultusministerkonferenz weiterhin auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Verbänden. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

"Bildung bei Föderalismusreform vorerst ausklammern!"

Die Bildung bei der Föderalismusreform erst einmal auszuklammern, haben der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der Bundeselternrat (BER) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert. Die Vorsitzenden Ludwig Eckinger (VBE), Wilfried W. Steinert (BER) und Ulrich Thöne (GEW) sehen in der vorliegenden Föderalismusvereinbarung einen faulen Kompromiss, der zu Lasten der Bildung geht. VBE, BER und GEW wenden sich gegen Versuche, die größte Staatsreform seit Jahrzehnten im Eilverfahren durchs Parlament zu peitschen. Sie fordern stattdessen das Parlament auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden. Die Organisationen verlangen eine gründliche Debatte und Fachanhörungen in den Ausschüssen des Bundestages. Die Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Bildung müssten verantwortungsbewusst erörtert werden, stellten die drei Vorsitzenden während einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin fest: Wenn Bildung tatsächlich die soziale Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts sei, habe die Große Koalition die Pflicht, sorgfältig nach den besten Lösungen zu suchen - und nicht die Zukunft unserer Kinder einem vermeintlichen Auftakterfolg zu opfern. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

HRK begrüßt den Start der KFW-Studienkredite

"Das Angebot der KFW schafft eine wichtige Voraussetzung, finanzielle Hürden vor einem Studium abzubauen und damit die Studierquote langfristig zu steigern." Mit diesen Worten kommentierte der kommissarische Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Burkhard Rauhut, die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die staatliche KFW-Bankengruppe mit der Einführung allgemeiner Studienkredite zu beauftragen. mehr

10.02.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

LEARNTEC 2006: Mobilität hört bei Bildung nicht auf

Mobilität gewinnt in der Lebensgestaltung des modernen Menschen eine wachsende Bedeutung. Dies um so mehr, als in immer stärkerem Maße die strikte Trennung zwischen Berufsleben und Freizeit verschwimmt. Die berufliche Qualifizierung muss stärker mit den Bedürfnissen von Arbeitnehmern und Wirtschaft verzahnt werden und sieht sich daher der deutlichen Forderung nach modernen und vor allem mobilen Lern- und Bildungskonzepten gegenüber. mehr

07.02.2006 Pressemeldung

HRK und Stifterverband fordern konsequente Umsetzung des Bolognaprozesses auch in der Lehrerausbildung

Mit deutlicher Kritik reagierten Professor Dr. Helmut Ruppert, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), und Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, auf die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in den Lehramtsstudiengängen. mehr

26.01.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Die Arbeitswelt wird mobil

Kein eigenes Büro, keine Ordner voll Papier, immer unterwegs, immer erreichbar und jeden Tag neue Leute treffen – für 6,8 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sieht so schon heute der mobile Arbeitsalltag aus. Laut einer aktuellen Studie der britischen Future Foundation wird der Anteil der mobilen Arbeit (Telearbeit) in Deutschland auf ca. 81 Prozent im Jahr 2020 erheblich steigen. mehr

26.01.2006 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Mobilität der Studienanfänger und Studierenden abhängig von Land und Studienfach

Das Sekretariat der Kultusministerkonferenz legt den neuen Bericht zur Mobilität der Studienanfänger und Studierenden in Deutschland von 1980 bis 2003 vor. Darin wird die Mobilität nach Hochschularten, Ländern, Geschlecht und Fächergruppen im Zeitverlauf dargestellt. Mobilität von Studierenden stellt ein durchaus erwünschtes Verhalten dar, führt es doch zu einem größeren Austausch von Wissenspotenzialen und fördert die persönliche Entwicklung. Außerdem ist es für die Zukunft eines Landes von erheblicher Bedeutung, gut qualifizierte junge Menschen zu halten bzw. zu gewinnen. mehr

24.01.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

HRK fordert Umschichtung im EU-Haushalt zu Gunsten von Bildung und Forschung

"Das Veto des europäischen Parlaments gegen die Haushaltseinigung der Regierungschefs für die Jahre 2007 bis 2013 ist ein wichtiges und richtiges Signal", sagte der amtierende Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Burkhard Rauhut am Donnerstag in Aachen. mehr

19.01.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz