Mobilität

Ausbildungsplatzprogramm Ost: Teilnehmer/innen mit der Ausbildung überwiegend zufrieden - aber was kommt danach?

Jugendliche in Ostdeutschland sind mit ihrer Berufsausbildung im Ausbildungsplatzprogramm Ost des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "überwiegend" oder sogar "sehr zufrieden": Dies geben mehr als zwei Drittel (68%) der Programmteilnehmer/innen an, die in Ausbildungsverbünden von außerbetrieblichen Berufsbildungsstätten und Betrieben lernen (betriebsnahe Ausbildung). Sie absolvieren mindestens 50% ihrer Ausbildungszeit in Betrieben. Von den Auszubildenden des Ausbildungsplatzprogramms Ost, die an Berufsfachschulen ausgebildet werden (schulische Ausbildung), sind etwas weniger dieser Meinung, doch auch hier äußern sich immerhin noch knapp die Hälfte (48%) "zufrieden" bzw. "sehr zufrieden". In der schulischen Ausbildung findet die fachpraktische Ausbildung meist bei außerbetrieblichen Berufsbildungsträgern und in kürzeren betrieblichen Praktika statt. mehr

15.09.2005 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

IAA zeigt zahlreiche Produkte aus der BMBF-Forschungsförderung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sichert mit seiner Forschungsförderung zukunftssichere Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie. Der Staatssekretär im BMBF Frieder Meyer-Krahmer wies anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main auf die Bedeutung der staatlich geförderten Forschung hin. "Wir schaffen die Standards für die Automobilindustrie", sagte er am Mittwoch in Berlin. Das BMBF bringe die Markt-Konkurrenten für gemeinsame Zukunftskonzepte an einen Tisch. "Mit unserer Förderung sind die deutschen Autobauer der internationalen Konkurrenz immer ein Stück voraus." mehr

14.09.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

AGJ-Positionspapier zur Anwendung der Offenen Methode der Koordinierung im Jugendbereich

Mit der Vorlage des Weißbuchs "Neuer Schwung für die Jugend Europas" im November 2001 und einer entsprechenden Jugendministerratsentschließung im Juni 2002 hat sich die jugendpolitische Zusammenarbeit in der Europäischen Union erstmalig einen verbindlichen Rahmen gegeben. Es wurde ein längerfristiges Arbeitsprogramm vereinbart, das zum einen die Anwendung der offenen Methode der Koordinierung in den vier jugendspezifischen Themen "Partizipation", "Information", "Freiwilligenaktivitäten" und "Mehr Wissen über Jugend" festlegt sowie die Berücksichtigung von Jugendbelangen in anderen Politikbereichen (insbesondere Bildung, Beschäftigung und soziale Integration, Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie Autonomie von Jugendlichen) vorsieht. mehr

13.09.2005 Pressemeldung Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Bildung auf den Punkt gebracht

- Kindergarten: spielend lernen - Schule/Hochschule: die Konsequenzen aus den Pisa-Studien - Ausbildung/Qualifikation: hohe Ansprüche an Lehrende und Lernende - Weiterbildung/Beratung: von der Zukunft des Lernens mehr

05.09.2005 Pressemeldung didacta - die Bildungsmesse

Deutschland und Österreich vereinbaren die Vergleichbarkeit von Berufsabschlüssen

Deutschland und Österreich haben die Vergleichbarkeit der Berufsabschlüsse vereinbart. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Wolf-Michael Catenhusen und die österreichische Bundesbildungsministerin Elisabeth Gehrer unterzeichneten am Mittwoch in Wien eine entsprechende Erklärung. Damit werde Klarheit über das Niveau eines Berufsabschlusses geschaffen und Unternehmen wie Arbeitnehmern die Beschäftigung in beiden Nachbarländern erleichtert, sagte Catenhusen: "Die moderne Berufsbildung schafft Chancen über Grenzen hinweg." mehr

31.08.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Deutsches Studentenwerk zur Bundestagswahl: Studium im Hochschulraum Europa sozial gestalten

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert von einer zukünftigen Bundesregierung, im Rahmen einer modernen Bildungspolitik auch künftig für die Hochschulpolitik eine Teilzuständigkeit auf Bundesebene zu verankern. Dies geht aus einem Forderungskatalog hervor, den der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland heute vorgelegt hat. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens appelliert insbesondere an die Parteien, für mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Hochschulsystem zu sorgen. mehr

30.08.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsche, französische und italienische Studentenwerke fordern mehr Gewicht im Bologna-Prozess

Grenzenlos studieren in einem einheitlichen europäischen Hochschulraum und die bisherige studentische Mobilität um ein Vielfaches steigern: Um diese erklärten Ziele des so genannten Bologna-Prozesses zu realisieren, werden die Dachverbände der Studentenwerke Italiens, Frankreichs und Deutschlands ihre Zusammenarbeit vertiefen. Das vereinbarten das Deutsche Studentenwerk (DSW), der französische Dachverband CNOUS und die italienische ANDISU im Rahmen des 33. Deutsch-Französischen Kolloquiums, das heute in Dresden zu Ende geht. An diesem traditionellen deutsch-französischen Erfahrungsaustausch war die italienische Partnerorganisation ANDISU erstmals beteiligt. In Dresden diskutierte man die Frage, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit sich die studentische Mobilität im Hochschulraum Europa wirklich deutlich erhöht. Die Antwort, auch der zahlreichen Gastreferenten, fiel einhellig aus: Unabdingbare Voraussetzung für mehr studentische Mobilität ist die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur, wie sie die Studentenwerke bereitstellen. Dies betonten insbesondere auch Vertreter der Hochschulen und der Studierenden. mehr

26.08.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

BMBF fördert Mobilität behinderter Menschen mit 2,7 Millionen Euro

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will behinderten Menschen mit neuen Informationssystemen mehr Mobilität ermöglichen. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn überreichte bei der Firma HaCon-Hannover am Mittwoch dem Rhein-Main-Verkehrsverbund als Konsortialführer die Bewilligungsbescheide für ein Forschungsprojekt. "Die neuen Informationssysteme können Mobilität für alle möglich machen." Auch wer durch persönliche Lebensumstände oder körperliche Gebrechen behindert sei, könne dank moderner Technik den öffentlichen Verkehr besser nutzen und mehr Bewegungsfreiheit erlangen. Das BMBF fördere die Entwicklung moderner Informationstechnik dafür in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 2,7 Millionen Euro. mehr

25.08.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

"Schavan wird Ministerin für Däumchendrehen"

"Wenn die Christdemokraten ihr eigenes Wahlprogramm ernst nehmen, wird Annette Schavan allenfalls Ministerin für Däumchendrehen und Forschung. Im Zukunftsfeld Bildung hat sie nichts zu melden.", kommentiert der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne die heutige Präsentation eines möglichen CDU/CSU-Schattenkabinetts. mehr

17.08.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Europäischer Pakt für die Jugend

Der Europäische Pakt für die Jugend hat das erklärte Ziel, alle jungen Menschen gesellschaftlich und beruflich zu integrieren und die Rahmenbedingung für Familiengründungen zu verbessern. Er wurde im November 2004 von den vier Regierungschefs Frankreichs, Spaniens, Schwedens und Deutschlands ins Leben gerufen und vom Europäischen Rat in Brüssel im März 2005 als fester Bestandteil in die erneuerte Lissabonstrategie, Europa zum stärksten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, aufgenommen. Die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) begrüßt den Europäischen Pakt für die Jugend ausdrücklich, bedeutet dieser doch eine erstmalige jugendpolitische Befassung des höchsten Entscheidungsgremiums der EU und die Verankerung von ausdrücklich jugendspezifischen Zielen in die zentrale längerfristige europäische Politikstrategie von Lissabon. Die AGJ unterstreicht die Notwendigkeit, die Umsetzung und Gestaltung des Paktes auf europäischer und insbesondere auf nationaler Ebene aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe aktiv zu begleiten. mehr

16.08.2005 Pressemeldung Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)