PISA (Studie)

Maßnahmen in NRW: frühe Sprach- und Leseförderung, Qualitätsoffensive Hauptschule,Ganztagsangebote

Seit dieser Legislaturperiode steht die frühe Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien steht in Nordrhein-Westfalen auf der Prioritätenliste."Die Förderung von 4-jährigen ist ein ganz wichtiger Baustein. Wir wollen, dass die Kinder künftig in die Schule kommen und alles verstehen können. Nur dann haben alle Mädchen und Jungen schon bei der Einschulung den gleichen Start", sagte NRW-Schulministerin Barbara Sommer nach Veröffentlichung des PISA-Berichts zur Situation von Kindern aus Zuwandererfamilien. mehr

15.05.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kultusministerin Karin Wolff: Qualität durch Zielvorgaben, Landesprüfungen, Jahrstundentafeln sowie qualifizierte Vertretungskräfte sichern

"Hessens Schulwesen befindet sich seit 1999 auf konsequentem Modernisierungskurs. Wir wollen auf allen Ebenen die Qualität verbessern und zum Bildungsland Nummer eins werden", sagte die Hessische Kultusministerin Karin Wolff heute beim 6. VhU-Bildungsforum "Selbständige eigenverantwortliche Schule 2015" der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Frankfurt am Main. Bildungsstandards als verbindliche und regelmäßig überprüfte Ziele sowie mehr Eigenverantwortung der Schulen seien "als zwei Seiten einer Medaille" Kernbestandteile dieses Konzepts. mehr

15.05.2006 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Philologenverband zur neuen OECD-Auswertung von PISA 2003 über Schüler mit Migrationshintergrund:

Der Deutsche Philologenverband sieht sich durch die heute in Berlin vorgestellte neue internationale OECD-Auswertung zu den PISA-Leistungen von Kindern mit Migrationshintergrund in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Sprachförderung der Schlüssel zu einer besseren Integration und zu besseren Schulleistungen ist. mehr

15.05.2006 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

© bikl.de

Schlechte Bildungschancen für Migranten

(bikl) Jetzt wurde es noch einmal offiziell dokumentiert: Die Bildungschancen für Migrantenkinder sind an Deutschlands Schulen schlechter als in anderen Ländern. Nach dem heute in Berlin vorgestellten PISA-Bericht zur Situation von Kindern aus Migrantenfamilien gehört Deutschland zu den Staaten, in denen die Leistungsunterschiede zwischen Schülern mit Migrationshintergrund und den einheimischen Schülern am stärksten ausgeprägt sind. mehr

15.05.2006 Artikel

GEW: "Migranten sind Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens"

Ein stimmiges Integrations-Gesamtkonzept im Bildungsbereich dürfe nicht auf Sprachförder-Kurse verkürzt werden. Es müsse auch ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder und Jugendlichen umfassen. Das hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute mit Blick auf die Sonderauswertung PISA 2003 und Migration gefordert. mehr

15.05.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Ministerin Annette Schavan: "Frühe Förderung von Migrantenkindern muss hohe Priorität haben."

"Kinder so früh und so gut wie möglich zu fördern ist der beste Weg zur Integration." Dieses Fazit zogen Bundesbildungsministerin Annette Schavan, die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer, und der Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, Senator Klaus Böger, am Montag in Berlin bei der Vorstellung des internationalen PISA-Berichts zur Situation von Kindern aus Migrantenfamilien. mehr

15.05.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

© bikl.de

KMK: Ab 2009 nationale Vergleichstests

(bikl) Die Schüler in Deutschland sollen sich einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge künftig einem bundesweit einheitlichen Test unterziehen. Die 16 Kultusminister hätten sich auf einen regelmäßigen Wettbewerb nach dem Vorbild der internationalen Pisa-Studie der OECD grundsätzlich geeinigt, schreibt die Zeitung. Offiziell soll das Projekt im Juni von der KMK beschlossen werden. Heute will die Kultusministerkonferenz ihren Plan in Berlin vorstellen. mehr

12.05.2006 Artikel

Hehre Worte ohne Taten

(bikl) Bildung ist eine Investition in die Zukunft – das erklären (Bildungs)Politiker aller Parteien beinahe gebetsmühlenartig. Dass auch hierbei Worte und Taten keineswegs identisch sind, hat jetzt noch einmal der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm nachgewiesen. mehr

10.05.2006 Artikel

GEW Bremen lehnt evangelisches Gymnasium ab!

Die GEW Bremen lehnt die Einrichtung eines evangelischen Gymnasiums als private Ganztagsschule ab. "Mit dieser weiteren Privatisierung im Bildungsbereich wird der Selektion und damit der Chancenungerechtigkeit weiter Vorschub geleistet", erklärt Landesvorstandssprecher Christian Gloede-Noweck. "Einer Privatschule mit einem verlangten Schulgeld von 300 Euro im Monat wohnt die Selektion zwingend inne". mehr

28.04.2006 Pressemeldung GEW Bremen

Auch 110 Neueinstellungen bedeuten eine Verschlechterung der Unterrichtsversorgung

Senator Lemke lässt sich feiern: Der Senat hat am 25.04.2006 grünes Licht für die Einstellung von Lehrkräften im Umfang von 110 Vollzeitstellen gegeben. Der Senatsbeschluss ermöglicht, noch vor den Haushaltsbeschlüssen des Parlaments die Ausschreibungen für die Lehrerstellen durchzuführen. mehr

27.04.2006 Pressemeldung GEW Bremen