Schülerzahlen

Schülerzahlen in Berufsschulen deutlich gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchen nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2007/2008 in Deutschland rund 2,8 Millionen Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen. Das sind 21 000 oder 0,7% mehr als im Vorjahr. mehr

13.03.2008 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Weniger Schule, mehr Bildung – ein Unding!

Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger kritisiert Überlegungen in der Kultusministerkonferenz, die Stundentafeln für das Gymnasium zu kürzen und den Druck auf die Grundschulen zu erhöhen. Die Kultusministerkonferenz tritt morgen in Berlin zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

© bikl

Die sächsische Schule – ein Modell für Deutschland?

(Von Valentin Merkelbach) Sachsen war mit seinen guten Ergebnissen in der Ländervergleichsstudie PISA 2003 die große Überraschung, - weniger unter den ostdeutschen Ländern; da hatten auch Thüringen und Sachsen-Anhalt gut abgeschnitten gegenüber PISA 2000. Sachsen stellte auch die in der ersten Studie erfolgreichen westdeutsche Länder Bayern und Baden-Württemberg in den Schatten. Auf die Frage nach den Gründen kam man sehr rasch zu der Vermutung, die guten Ergebnisse könnten etwas mit der Struktur des sächsischen Schulsystems zu tun haben. Das Land hatte, wie auch Sachsen-Anhalt und Thüringen, für kurze Zeit nach der Wende ein dreigliedriges System und hat seitdem neben dem Gymnasium nur noch eine Mittelschule, in der Haupt- und Realschule vereinigt sind. In die Mittelschule gingen 2003 61,3 Prozent der Schüler/innen, ins Gymnasium 32 Prozent. mehr

29.02.2008 Artikel

Weiter rückläufige Schülerzahlen - außer in Gymnasien

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchten nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2007/2008 in Deutschland rund 9,2 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen; das sind 157 000 (- 1,7%) weniger als im Vorjahr. mehr

26.02.2008 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Konzept zum gemeinsamen Unterricht für Haupt- und Realschüler in den Klassen 5 und 6 vorgestellt

Kinder der Haupt- und Realschulen in den Klassen 5 und 6 können zukünftig gemeinsam unterrichtet werden. Ein entsprechender Modellversuch an ausgewählten Standorten soll zum Schuljahr 2009/10 starten. Die Bewerbungsfrist beginnt ab Mai. Die Teilnahme steht auch Schulen offen, die räumlich nicht direkt beieinanderliegen. Das hat Kultusminister Helmut Rau MdL am Mittwoch (20. Februar) bei einer Veranstaltung der kommunalen Landesverbände auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart angekündigt. Die zweijährige Erprobungsphase wird vom Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) begleitet und ausgewertet. mehr

21.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bundesministerin Schavan eröffnet Didacta 2008

Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, eröffnete am 19. Februar die didacta 2008 in Stuttgart. Dabei lobte sie die Neue Messe Stuttgart als wunderbaren Ort, der ermutigende Impulse für Schule, Bildung und lebenslanges Lernen gebe. Die Bildungsmesse biete eine Woche lang ungewöhnlich großen Ideenreichtum, zeige neue Entwicklungen und unterstütze Lehrer. "Vor jeder Reform stehen die Fragen: Welche Atmosphäre herrscht in einer Gesellschaft, was sind die inneren Kräfte? Alle Antworten prägen mehr als jede Reform", sagte die Ministerin. Sie beklagte, dass die gegenwärtige Atmosphäre den Schulen nicht gut tue und suggeriere, dass alles schlechter geworden sei. Aber das Gegenteil sei der Fall, so Schavan: "Schulen leisten heute deutlich mehr, bekommen aber immer mehr schwierige Aufgaben aus der Gesellschaft übertragen. Wir haben eine Vertrauenskrise und keine Qualitätskrise". mehr

19.02.2008 Pressemeldung didacta - die Bildungsmesse

Mehr Gerechtigkeit und Transparenz – aber keine Qualitätsverbesserung

Die von Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner vorgestellten Veränderungen mögen teilweise mehr Gerechtigkeit und Transparenz erzielen, keinesfalls sind damit jedoch maßgebliche Qualitätsverbesserungen in der Arbeit der Berliner Schulen möglich. Qualität wird weder durch Umverteilung noch durch Rücknahme von Reformen erzeugt. mehr

16.02.2008 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

Zunahme bei Privatschulen ist Folge schlechter Bildungspolitik

Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt die weitere Zunahme der Schülerzahlen an privaten Schulen ein "Alarmsignal" für die Bildungspolitik der Landesregierung. "Wenn bald jedes zehnte Kind in Baden-Württemberg eine private Schule besucht, ist das eine Reaktion der Eltern auf zu große Klassen, zuviel Unterrichtsausfall und die Blockade grundlegender Reformen durch die CDU/FDP-Landesregierung. Private Schulen sind zum Beispiel oft besser in der individuellen Förderung und bieten mehr Ganztagsunterricht. Die Landesregierung darf dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sondern muss die öffentlichen Schulen besser ausstatten", sagte am Freitag (15.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

15.02.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Zahl der Schüler an privaten allgemeinbildenden Schulen steigt um knapp 3 Prozent

Die Zahl der Schüler, die eine allgemeinbildende Schule in freier Trägerschaft1) in Baden-Württemberg besuchen, ist im laufenden Schuljahr 2007/08 auf rund 93 800 angestiegen. Dies sind nahezu 2 600 Schüler oder 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes haben die Schülerzahlen an fast allen privaten Schularten zugenommen. mehr

15.02.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Für längeres gemeinsames Lernen

Der VBE hat bereits vor drei Jahren mit dem Konzept der Allgemeinen Sekundarschule/Gemeinschaftsschule die Debatte über neue Schulstrukturen angestoßen. Dieses Konzept wird von auch von CDU-geführten Kommunen stark nachgefragt. Das zeigt uns, dass der Wunsch nach Veränderungen auf kommunaler Ebene vorhanden ist. In den Kommunen gibt es inzwischen etliche Initiativen für längeres gemeinsames Lernen und Forderungen nach mehr Flexibilität in Schulstrukturfragen. mehr

14.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW