"Die Schullaufbahn von Jungen wird sehr viel häufiger von Misserfolgserlebnissen geprägt als die von Mädchen. Ganz besonders gilt dies für Jungen aus einem bildungsfernen Umfeld und aus Familien mit Migrationshintergrund. Doch das muss nicht so sein. Schon im Grundschulalter können Schulen mit einem Bündel von organisatorischen Maßnahmen, ausgeprägterer pädagogischer Flexibilität und der stärkeren Einbeziehung männlicher Bezugspersonen auch von außerschulischen Partnern in das Schulleben Jungen fördern, ohne Mädchen zu benachteiligen." Das hielt Bildungsministerin Doris Ahnen zum Abschluss des Modellprojekts "Geschlechtsbewusste Grundschule – Jungenförderung in der Ganztagsschule" fest, dessen positiver Verlauf am morgigen Dienstag im Rahmen einer Veranstaltung im Bildungsministerium beleuchtet wird. Das im September 2008 angelaufene Modellprojekt, das unter der Federführung der Fachstelle Jungenarbeit des Paritätischen Bildungswerks Rheinland-Pfalz/Saarland stand, wurde in der Cusanus-Grundschule Bernkastel-Kues, der Grundschule Algenrodt in Idar-Oberstein und der Marienschule in Neuwied umgesetzt.
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30.05.2011
Pressemeldung
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz