Schulstart

Senat will deutliche Arbeitsentlastung von Lehrerschaft und Schulleitungen: 13 Millionen Euro zusätzlich bis 2010

Der Senat hat heute einer Vorlage von Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig zugestimmt, nach der der Bürgerschaft mehrere deutliche Verbesserungen in der Personalausstattung der hamburgischen Schulen insbesondere im Bereich der Schulleitungen vorgeschlagen werden sollen. Er trägt damit der verstärkten Aufgabenbelastung Rechnung, die angesichts der zahlreichen Reformen im Rahmen der Hamburger Bildungswende der letzten Jahre auf den Weg gebracht worden sind. mehr

22.05.2007 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Sprachförderung und Bestandsschutz können starten

Die Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg können ab sofort Mittel für ihre Kitas anfordern und mit der Sprachförderung beginnen sowie den Bestandsschutz sichern. Das Landesjugendamt wird jetzt die Mittel für das erste und zweite Quartal auszahlen. Bildungsminister Holger Rupprecht weist darauf hin, "dass es damit keinen Grund mehr gibt, Kindern unter drei Jahren einen Kita-Platz zu kündigen, weil ein Elternteil arbeitslos wird oder weil ein Elternteil wegen der Geburt eines weiteren Kindes zu Hause bleibt". mehr

18.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

195 weitere Modellstandorte mit 434 Kindergärten und 204 Grundschulen werden in das Projekt "Schulreifes Kind" aufgenommen

Im Herbst werden 195 weitere Modellstandorte mit 434 Kindergärten und 204 Grundschulen in das Projekt "Schulreifes Kind" aufgenommen. Damit steigt die Zahl der Modellstandorte zum neuen Schul- bzw. Kindergartenjahr 2007/08 auf insgesamt 245 mit insgesamt 857 Einrichtungen, davon 592 Kindergärten und 265 Schulen. Dies gab Kultusminister Helmut Rau MdL am Freitag (27. April) in Stuttgart bekannt. "Alle Bewer-bungen, die zum Beginn der Modellphase vorerst nicht berücksichtigt werden konnten, kommen nun in einer 2. Tranche zum Zuge. Damit haben wir unsere Zusage eingehalten, das wir keine Einrichtung von der Teilnahme ausschließen werden." Das Projekt startete im September 2006 mit 50 Modellstandorten und insgesamt 219 Einrichtungen, davon 158 Kindergärten und 61 Grundschulen. mehr

27.04.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Rund 95 000 Vierjährige absolvieren im Mai die zweite Stufe der Sprachstandsfeststellung

Die erste Stufe der Sprachstandsfeststellung von Kindern zwei Jahre vor der Einschulung ist abgeschlossen. Landesweit konnten dabei rund 57 Prozent der beteiligten etwa 145 000 Kinder - das sind immerhin rund 83 000 Kinder - bereits frühzeitig aus dem Verfahren genommen werden. Diese Kinder haben schon im Rahmen der ersten Stufe gezeigt, dass sie ganz offensichtlich über gute Deutschkenntnisse und eine altersgemäße Sprachentwicklung verfügen. Die anderen rund 62 000 Kinder, bei denen das mit Hilfe des Verfahrens der ersten Stufe, in dem in der Regel vier Kinder auf einmal beteiligt waren, noch nicht deutlich genug wurde, werden nun ab Mai im Einzelgespräch intensiver untersucht - gemeinsam mit den rund 33 000 Kindern landesweit, die an der ersten Stufe nicht teilgenommen haben (z.B. weil sie noch keinen Kindergarten besuchen, oder weil sie krank waren). Insgesamt nehmen an der zweiten Runde der Sprachstandsfeststellung landesweit rund 95 000 Kinder teil, das sind knapp 53 Prozent aller rund 180 000 Vierjährigen. mehr

23.04.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kultusminister legt Finanzierungsmodell für beitragsfreies Kita-Jahr vor

Der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann hat heute (05.04.2007) einen Vorschlag vorgelegt, wie die ab August 2007 entfallenden Elternbeiträge für Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung ausgeglichen werden können. "An die örtlichen Träger der Jugendhilfe wird vom Land pro Kind und Monat ein einheitlicher Pauschalbetrag von 120 Euro für eine Halbtagsbetreuung gezahlt. Der Betrag erhöht sich auf 160 Euro, wenn die Betreuungszeit mindestens acht Stunden an jeweils fünf Tagen in der Woche beträgt", erläuterte Busemann seinen Vorschlag. mehr

05.04.2007 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Erfolgreiches hessisches Modellprojekt "Deutsch & PC" wird nach Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen exportiert

Das hessische Modellprojekt "Deutsch & PC" ist so erfolgreich, dass es in drei weitere Bundesländer exportiert wird. Im Schuljahr 2001/2002 vom Hessischen Kultusministerium und der Hertie-Stiftung ins Leben gerufen, fördert "Deutsch & PC" den frühzeitigen und intensiven Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern aus Zuwandererfamilien in der Grundschule, um ihre Chancen auf einen größtmöglichen Schulerfolg zu erhöhen. Der erfolgreiche Verlauf und die positiven Erfahrungen mit "Deutsch & PC" haben die Hertie-Stiftung motiviert, weitere 1,7 Millionen Euro für eine Ausweitung von "Deutsch & PC" bereitzustellen. In einer Ausschreibung wurden alle Bundesländer eingeladen, sich um das Modellprojekt zu bewerben: Die Wahl der Jury fiel auf Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen. mehr

30.03.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Deutsch für Zuwandererkinder in der Grundschule: Hertie-Stiftung holt Modellprojekt "Deutsch & PC" nach Berlin

Berlin ist eines von drei Bundesländern, das bei einer bundesweiten Ausschreibung der Hertie-Stiftung zur Ausweitung von "Deutsch & PC" den Zuschlag erhielt. Das Modellprojekt zur Sprach-, Lese- und Medienkompetenz von Zuwandererkindern wird außerdem in Bremen und Nordrhein-Westfalen eingeführt. "Deutsch & PC" fördert den frühzeitigen und intensiven Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern aus Zuwandererfamilien in der Grundschule, um ihre Chancen auf einen größtmöglichen Schulerfolg zu erhöhen. "Deutsch & PC" startet zum Schuljahresbeginn in der flexiblen Schulanfangsphase. Schulanfänger mit Förderbedarf in Deutsch werden parallel zum Klassenverband in eigenen Fördergruppen von sechs bis acht Schülerinnen und Schülern zwei Stunden täglich in Deutsch und Mathematik unterrichtet. Spielerisch ergänzt wird das Lernen durch gemeinsames Arbeiten am Computer. mehr

30.03.2007 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

VBE zum Muñoz-Bericht:

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) begrüßt den heute in Genf vorgelegten Muñoz-Bericht als "hilfreiche kritische Außenansicht auf das deutsche Bildungssystem". Der VBE-Bundes­vorsitzende Ludwig Eckinger betont: "Der UN-Sonderberichterstatter fordert mit Recht, dass Deutschland verpflichtet ist, ´die Verwirklichung des Rechtes auf Bildung bis an die Grenze seiner vorhandenen Ressourcen sicherzustellen´. Wir wissen alle, dass Bildung in der politischen Rangliste Deutschlands leider unter ferner liefen steht. Unsere Bildungsausgaben liegen unter dem EU- und unter dem OECD-Durchschnitt." mehr

21.03.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Eltern gegen gläsernen Schüler

Der Bayerische Elternverband unterstützt eine Petition des Elternbeirats am Gymnasium Grafing gegen die Schüler-ID. Die Kultusministerkonferenz will ein Bildungsregister aufbauen, in dem alle Schüler Deutschlands erfasst sind. Die Bundesländer sollen jeder Schülerin und jedem Schüler eine persönliche Identitätsnummer zuordnen, damit sich der gesamte Bildungsweg verfolgen lässt, von der Einschulung bis zum eventuellen Abitur. Außerdem sollen Informationen über den sozialen und ökonomischen Hintergrund der Schüler erhoben werden. "Das ist der gläserne Schüler - von Datenschutz kann dann keine Rede mehr sein!" sagte Isabell Zacharias, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands. mehr

12.03.2007 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

GEW: "Kein Weg für mehr Bildungsgerechtigkeit"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Vorschlag des "Aktionsrates Bildung", der für die bayerische Wirtschaft heute in München ein Konzept für das Schulsystem vorgelegt hat, als "widersprüchlich und unausgegoren" bezeichnet. "Dem Ziel größerer Bildungsgerechtigkeit kommen wir mit diesen Vorschlägen nicht näher. Mehr Ganztagsschulen und zusätzliche Investitionen in den Bildungsbereich sind natürlich richtige Forderungen. Schulranking, freie Schulwahl, Schulautonomie und Privatisierung hingegen vergrößern die Ungerechtigkeit. Sie vertiefen die soziale Spaltung – das beweisen alle internationalen Studien", sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der GEW, am Donnerstag in Frankfurt a.M.. mehr

08.03.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft