Schulstruktur

Gleiche Bildungschancen für alle, aber nicht durch ungerechte "Gleichmacherei"

"Jedes Kind hat einen Anspruch auf umfassende Bildung, die sich an seinem Begabungs- und Leistungsprofil orientiert. Deshalb fordern wir gleiche Bildungschancen für jedes Kind, warnen aber vor riskanten Versuchen einer aus ideologischen Quellen gespeisten, höchst ungerechten ´Gleichmacherei´, bei der die Qualität der Bildung letztendlich Schaden nimmt; außerdem weisen wir Forderungen nach einer Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems zurück", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wurster, zum Bericht von UN-Menschenrechtskommissar Vernor Muñoz, den er nach den nur wenige Tage dauernden Schulbesuchen in Berlin, Potsdam, Bonn und München sowie Gesprächen verschiedener Organisationen heute (21. März 2007) der Öffentlichkeit vorstellt, in dem beispielsweise das berufliche Schulwesen ausgeklammert blieb. mehr

21.03.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

© bikl

Mehr Chancengleichheit, wenn Kinder länger gemeinsam lernen

(bikl/pm) Schon seit längerem ist bekannt, dass Schulsysteme mit geringerer schulischer Selektion eine höhere Chancengleichheit im internationalen Vergleich erreichen. Eine neue ifo-Studie zeigt dies nun auch im bundesdeutschen Vergleich: Bundesländer mit späterer Aufteilung und einer geringeren Anzahl von Schultypen erreichen weniger Ungleichheit der Bildungschancen für Kinder aus sozial schwachen Schichten. mehr

20.03.2007 Artikel

Kombinierte Haupt- und Realschule "keine Lösung"

Eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule ist nach Einschätzung von Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nicht geeignet, die Ausbildungsreife von Lehrstellenbewerbern zu verbessern. mehr

19.03.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

GEW: Bürgerschaft soll Grünen-Antrag zur Sekundarschule beschließen!

Der Stadtbürgerschaft liegt auf ihrer Sitzung am Dienstag, den 20. März 2007 ein Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zur Sekundarschule vor. Danach sollen die Sekundarschulen grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, auf die Trennung von Schülerinnen und Schülern in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik der Klassen 7 und 8 zu verzichten. Die GEW fordert die Bürgerschaftsabgeordneten aller demokratischen Parteien auf, diesem Antrag zuzustimmen und damit die kritische Situation in der Sekundarschule zu entschärfen. mehr

16.03.2007 Pressemeldung GEW Bremen

"Durch Bildung von Gemeinschaftsschulen wird das Schulsystem nicht besser"

"Durch die Bildung von Gemeinschaftsschulen, wie sie die SPD in ihrem Antrag an den Landtag fordert, würde das Bildungssystem in Baden-Württemberg nicht nachhaltig verbessert, sondern insgesamt deutlich schlechter werden", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, zu den Vorstellungen der SPD. mehr

15.03.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Debatte um Zweigliedrigkeit des Schulsystems

Augenblicklich wird in Politik und Medien intensiv über die weitere Entwicklung der Schulsysteme in der Bundesrepublik debattiert. In einigen Ländern und von Teilen des politischen Spektrums werden zweigliedrige Systeme befürwortet und für Schritte nach vorn gehalten. mehr

15.03.2007 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Ein Papier voller Widersprüche

"Die GEW stimmt mit dem ´Aktionsrat Bildung´ darin überein, dass in Deutschland die Zeit längst reif für radikale Bildungsreformen ist. Die Defizite sind seit Jahren bekannt, es ist schon zu viel Zeit verloren worden", kommentiert Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW-Bayern, das jetzt vorgelegte Gutachten des Aktionsrates. mehr

14.03.2007 Pressemeldung GEW Bayern

Reformen: ja, Brecheisen: nein

Einige Empfehlungen für eine grundlegende Schulreform, die heute vom "Aktionsrat Bildung" in München vorgestellt werden, hält der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Albin Danhäuser, für bedenkenswert: Dazu gehören mehr Selbständigkeit für die einzelne Schule sowie - zumindest regionale - Offenheit für eine zweigliedrige Schulstruktur. Dagegen lehnt Dannhäuser eine Teilprivatisierung des Schulwesens ebenso strikt ab, wie "hire-and-fire-Verträge" für Lehrerinnen und Lehrer. In einer Teilprivatisierung der Schule sieht Dannhäuser die Gefahr, "dass ungleiche Bildungschancen noch weiter verschärft werden." mehr

08.03.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Kultusministerium und kommunale Landesverbände einigen sich auf gemeinsame Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Hauptschulstrukturen

Land und Kommunen erarbeiten verschiedene Vorschläge zur Standortsicherung. Kommunen sollen Einwohner-, Geburten- und Schülerzahlentwicklung als Grundlage für lokale und regionale Planungen erheben. mehr

06.03.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Modellversuche zur Kooperation – Blockade beendet?

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt Meldungen, nach denen sich Kultusministerium und kommunale Spitzenverbände auf Modellversuche zur Kooperation von Haupt- und Realschulen geeinigt haben. Die GEW warnt allerdings vor Fusionen von Hauptschulen, bei denen auf Kosten der Kinder und Jugendlichen gespart wird. "Hauptschülerinnen und Hauptschüler brauchen einen wohnortnahen kontinuierlichen Bildungsgang von Klasse 5 bis 10", sagte am Dienstag (06.03.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

06.03.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg