Schulstruktur

Reine Personalbudgetierung gefährdet kleine Hauptschulen

"Die Schulen erhalten passgenaue Lehrerzuweisungen unter Berücksichtigung ihrer Schüler- und Klassenzahl. Damit ist der Pflichtunterricht gesichert. Darüber hinaus gibt es aber zusätzliche Ressourcen, mit denen ergänzende Angebote möglich sind, wie zum Beispiel im Bereich der Arbeitsgemeinschaften und der individuellen Förderung ", erklärte Kultusminister Helmut Rau zum Vorschlag der FDP, den Schulen eine Personalbudgetierung zu ermöglichen. mehr

31.01.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

© fhh.hamburg.de

Hamburger Bildungssenatorin will zweigliedriges Schulsystem

(bikl/dr) Die Hamburger Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) hat die Pläne der Hamburger CDU für ein zweigliedriges Schulsystem aus Stadtteilschule und Gymnasium in der Hansestadt verteidigt. mehr

31.01.2007 Artikel

Berlins Schulen sollen an die Spitze

(bikl) Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will die Qualität der Schulen in der Hauptstadt steigern und erreichen, dass die Berliner Schüler in seiner Amtszeit beim Pisa-Bildungsvergleich "im vorderen Drittel" landen, sagte er der "Süddeutschen Zeitung". mehr

29.01.2007 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Unsere Schulen sollen gerechter, durchlässiger und leistungsfähiger werden

Ein qualitätvolles Bildungsangebot im ganzen Land, das sowohl den pädagogischen Anforderungen der Zeit als auch den demographischen Veränderungen gerecht wird, das ist das Ziel des neuen Schulgesetzes. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave warb heute (24. Januar) im Landtag für das Reformwerk: "Wir wollen unsere Schulen gerechter machen, durchlässiger, leistungsfähiger, selbstständiger und offener." Hauptziel müsse es sein, jeden einzelnen Schüler, jede einzelne Schülerin so optimal und individuell wie möglich zu fördern und das Schulsystem insgesamt so durchlässig wie möglich zu gestalten. "Wir müssen die Zahl der Bildungsverlierer reduzieren und die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit höherwertigen Abschlüssen erhöhen", sagte Erdsiek-Rave. mehr

24.01.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Kabinett stimmt Konzept zur Sicherung von Schulstandorten mit gymnasialer Oberstufe zu

Das Kabinett hat heute dem Konzept der Landesregierung zur Sicherung der Schulstandorte mit gymnasialen Oberstufen zugestimmt. "Eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre ist die Sicherung eines für alle Schülerinnen und Schüler erreichbaren Netzes von Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Gymnasien“, so Bildungsminister Holger Rupprecht nach der Kabinettssitzung. "Ich freue mich, dass wir mit dem Konzept eine Grundlage gefunden haben, wie es im Land Brandenburg auch künftig ein flächendeckendes Angebot geben kann, um das Abitur sowohl in 12 als auch in 13 Jahren ablegen zu können.“ mehr

23.01.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bildungsministerin Erdsiek-Rave: Die neue gymnasiale Oberstufe garantiert unseren Schülerinnen und Schülern die Konkurrenzfähigkeit

"Die Reform der Oberstufe ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Bildungsqualität und des Bildungsniveaus in Schleswig-Holstein", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave. Sie stellte heute (18. Januar) in Kiel die Details der Reform vor, die im Zusammenhang mit dem neuen Schulgesetz erarbeitet wird. "Mit dem Konzept der dreijährigen Profiloberstufe streben wir eine breite Grundbildung an, verbunden mit einer Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs und der Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, die komplexen Aufgaben der modernen Gesellschaft zu bewältigen", so die Ministerin weiter. mehr

19.01.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

GEW fordert Reform der gymnasialen Oberstufe

Wie soll die gymnasiale Oberstufe entwickelt werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der geschäftsführende Vorstand der GEW auf einer Klausurtagung in Arnstadt. "Die demographische Entwicklung macht Druck: auf die Landesregierung, auf die Schulsysteme." "Wer nicht rechtzeitig reagiert, wird künftig zum Getriebenen"(Uwe Müller, Supergau Deutsche Einheit, S. 143), im Fall der Gymnasien scheint Thüringen diesen Zustand bald zu erreichen," sagte der Thüringer GEW-Vorsitzende Jürgen Röhreich am ende der Beratung. mehr

13.01.2007 Pressemeldung GEW Thüringen

Welche Zukunft haben Halbtagshauptschulen?

„Der VBE begrüßt, dass die Landesregierung ihr Wahlversprechen umsetzt und weiteren 35 Hauptschulen die Möglichkeit gibt, auf Ganztagsbetrieb umzustellen“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). „Die Landesregierung kommt damit der Forderung des VBE nach, die versprochenen Ganztagsplätze so schnell wie möglich zu schaffen. Allerdings bleibt die Frage, was von der immer wieder angekündigten Qualitätsoffensive Hauptschule bei den verbleibenden Halbtagsschulen ankommen soll.“ mehr

20.12.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Chancen für eine neue Kultur des Lernens

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Albin Dannhäuser, begrüßt es, dass sich die Staatsregierung intensiv mit den massiven Problemen an bayerischen Hauptschulen befasst und den Jugendlichen Perspektiven eröffnen will. Insbesondere die Ankündigung, die Hauptschule zur Ganztagsschule auszubauen und die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss deutlich zu senken, findet die Unterstützung des BLLV. mehr

19.12.2006 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Mit einem Abschied vom dreigliedrigen Schulsystem ist das Hauptschulproblem nicht gelöst!

Mit Verwunderung hat der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, die von Städtetagspräsident Ivo Gönner gegenüber der Stuttgarter Zeitung vom 18.12.2006 gemachten Aussagen zur Schulstruktur und zum Lehrerarbeitszimmer zur Kenntnis genommen. Das Problem "Hauptschule" mit ihren sinkenden Schülerzahlen wird nach Auffassung des Philologenverbands nicht dadurch gelöst, dass man zum einfachsten Mittel greift, nämlich Hauptschulen schließt und dafür Verbundschulen einrichtet. PhV-Chef Wurster: "Wenn Haupt- und Realschulen oder sogar alle drei Schularten – einschließlich Gymnasien – zu "Verbundschulen" zusammengelegt werden, dann entfällt zwar die frühe Zuordnung zu e i n e r Schulart, aber mit dem hohen Preis einer Zerschlagung der bisher in Baden - Württemberg erfolgreichen Gymnasien und Realschulen." mehr

19.12.2006 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg