Schulstruktur

Bündnis 90 / Die Grünen

Grüne kritisieren Entscheidungsschwäche der Landesregierung in der Schulpolitik

Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, die Entscheidung über eine neue, zukunftsorientierte Ausrichtung der Schulstruktur in Niedersachsen nicht weiter zu verzögern und dogmatische Barrieren endlich abzubauen. mehr

02.08.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

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Volksentscheid

Es bleibt spannend in Hamburg – auch nach dem Volksentscheid

Am 18. Juli 2010, 23:54 Uhr, als der Landeswahlleiter das Ergebnis des Hamburger Volksentscheids über die sechsjährige Primarschule verkündet hatte, erschien in ZEIT/Online unter dem Titel "Zäune und Wachmannschaften" ein Kommentar von Christian Bangel. Der Untertitel: "Die Hamburger haben gegen die Schulreform gestimmt. Doch die panische Abgrenzung der Mittelschicht wird das Problem verschärfen." Bangel hält die These, Kinder lernten besser, "wenn sie unter ihresgleichen seien", für längst widerlegt. Doch Argumente brauchten die Initiatoren des Volksentscheids seiner Meinung nach auch nicht. "Sie zehrten stattdessen von der latenten Furcht vor lernschwachen, gewaltbereiten Kindern aus sozial schwachen Elternhäusern. Sie schürten die Angst, der Mittelschicht könne ein Refugium zivilisierter Erziehung verloren gehen." mehr

02.08.2010 Artikel

Grundschulverband

"Wir wollen unter uns bleiben!"

In einem Kommentar für die kommende Ausgabe der Zeitschrift "Grundschule aktuell" setzt sich Susanne Peters, Stellvertretende Vorsitzende des Grundschulverbandes und beruflich Schulinspektorin am Institut für Bildungsmonitoring in Hamburg mit dem Ergebnis des Hamburger Volksentscheids auseinander: "Was ist passiert? Eine mutige Schulsenatorin hat ein grundlegend neues Konzept für das gesamte Hamburger Schulsystem entwickelt, mit einer Lernkultur des individualisierten und kompetenzorientierten Lernens. Organisatorisch eingebettet in eine neue Schulstruktur von sechsjähriger Primarschule und einer auf zwei Säulen aufbauenden Sekundarstufe: der Stadtteilschule und des Gymnasiums. Ein guter Plan, mit dem vor allem die Kinder in sozial benachteiligten Stadtteilen und die 26% Kinder mit Migrationshinweis besser gefördert werden sollten als bisher. Ein Kompromiss zum ursprünglichen grünen Konzept eines neunjährigen gemeinsamen Lernens, so gut, dass sich auch die christdemokratischen Koalitionäre darauf einlassen konnten. mehr

26.07.2010 Pressemeldung Grundschulverband e.V.

Bayern

Keine Ratschläge aus anderen Bundesländern

Wer nach dem Erfolg für die Gymnasien in Hamburg meint, jetzt allen Bundesländern ein zweigliedriges Schulmodell aufschwätzen zu müssen, der irrt sich! Es wird auch nicht die "eine" Lösung für alle Länder geben. Dank dem Föderalismus kann jedes Land seine Bildungspolitik selbst bestimmen, betonte Ingrid Ritt, Vorsitzende der bayerischen Realschuleltern. mehr

26.07.2010 Pressemeldung Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern

Hamburger Schulreform

Alle Kinder erhalten ihren zugesicherten Schulplatz

Zum Start des neuen Schuljahres werden alle Schulen in gewohnter Weise ihre Arbeit aufnehmen. Bildungssenatorin Goetsch: "Alle Kinder erhalten den Schulplatz, der den Eltern zugesichert wurde, und der Unterricht findet planmäßig statt." mehr

23.07.2010 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

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Bildungspolitik

"Bund muss sich stärker engagieren"

(red/ots) - Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, hat ein stärkeres Engagement des Bundes in der Bildungspolitik gefordert. Er sei zwar dagegen, die Verfassung wenige Jahre nach der Föderalismusreform wieder zu ändern, sagte Altmaier dem Berliner "Tagesspiegel" von morgen. mehr

22.07.2010 Artikel

Realschullehrer

Gigantische Fehlplanung durch Einheitsschulmissionare

"Oppositionsparteien, die Fehlplanungen im Kultusministerium festgestellt haben wollen, sollten der Fairness halber Journalisten und der bayerischen Bevölkerung mitteilen, dass ihre eigenen Vorschläge zu Änderungen der Schulstruktur in wenigen Jahren zu einem Mehraufwand in Milliardenhöhe führen würden", kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, die wiederholten Vorwürfe, die Planungen im Kultusministerium seien fehlerhaft. mehr

22.07.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Philologen

Philologen-Verband: Schulministerin attackiert Gymnasien

So schnell hat sich noch keine Schulministerin mit den mehr als 40.000 Lehrerinnen und Lehrern an nordrhein-westfälischen Gymnasien angelegt. In einem Interview der Rheinischen Post vom 21.07.2010 fordert sie die Gymnasien auf "die Verantwortung für jedes aufgenommene Kind (zu) übernehmen". Die Gymnasien ruhten sich "auf ihren Lorbeeren" aus, arbeiteten "noch mit dem Instrument des Sitzenbleibens und gäben "zu viele Kinder durch Abschulen an andere Schulformen" ab. Bereits mehrfach hatte Schulministerin Sylvia Löhrmann den Gymnasien unterstellt, sich von ihrer "sozialen Verantwortung" abzukoppeln. mehr

22.07.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Elternvertreter

Eltern fordern die Landesregierung auf das Ergebnis des Volksentscheids in Hamburg als Fingerzeig zu nehmen und alle Kräfte und Mittel in die Verbesserung von Unterrichtsqualität einzubringen

Nach Auffassung der Landeselterninitiative für Bildung sollte die Landesregierung das Ergebnis des Volksentscheids in Hamburg als Fingerzeig nehmen und gleich alle Kräfte und Mittel in die Verbesserung von Unterricht und Lernen in den Schulen einzubringen, statt hartnäckig für ein kümmerliches längeres gemeinsames Lernen mit einem 5. Grundschuljahr Lehrer, Eltern, Schüler, Schulverwaltungen und Schulträger zu beschäftigen. mehr

20.07.2010 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.