Schulstruktur

VBE

VBE: Ein schwarzer Tag für die Bildungsgerechtigkeit

"Verlierer sind mal wieder insbesondere die Kinder aus bildungsfernen Schichten", kommentierte Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), das Ergebnis des Hamburger Volksentscheids. "Längeres gemeinsames Lernen ist eine wichtige Stellschraube, um die in Deutschland besonders ausgeprägte Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft zu verringern". mehr

19.07.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Nordrhein-Westfalen

"Blick auf Hamburg bestätigt den nordrhein-westfälischen Weg"

"Der Volksentscheid in Hamburg zeigt, wie sensibel systematische Veränderungen in der Schulpolitik sind. Vor diesem Hintergrund ist es gut, dass wir im Flächenland Nordrhein-Westfalen von vorne herein einen anderen Weg als der Stadtstaat Hamburg gewählt haben", erklärte heute Schulministerin Sylvia Löhrmann. mehr

19.07.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Volksentscheid

GEW Hamburg: "Sozial ungerecht und pädagogisch falsch"

Den Ausgang des Volksentscheids um die Einführung der Primarschule und den Rücktritt des Ersten Bürgermeisters kommentiert Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW Hamburg: mehr

19.07.2010 Pressemeldung GEW Hamburg

Lehrerverband

"Endlich eine bürgerliche Revolte"

Zum Ergebnis des Hamburger Bürgerentscheides gegen eine verlängerte Grundschulzeit nahm DL-Präsident Josef Kraus wie folgt Stellung: "Das Votum der Hamburger gegen eine verlängerte Grundschule kommt einer bürgerlichen Revolte gleich. Ich begrüße diese außerordentlich. mehr

19.07.2010 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

Berlin

Bildungssenator Zöllner zum Volksentscheid in Hamburg

Berlins Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner erklärt zum Ausgang des Volksentscheids in Hamburg: "Ich bedauere es, dass die Schulreform in Hamburg in der Bevölkerung eine geringere Akzeptanz hat als die Reform, die wir hier in Berlin durchführen. Denn: Die Ziele sind ähnlich: Längeres gemeinsames Lernen und die Errichtung von zwei gleichberechtigten Schularten, die allen Schülerinnen und Schülern sämtliche Abschlussperspektiven bis hin zum Abitur eröffnen, sind eine wichtige Voraussetzung, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst stark nach ihren individuellen Fähigkeiten gefördert werden können." mehr

19.07.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Bayern

"Klares Signal für differenziertes Schulwesen - Hamburg stimmt gegen Einheitsschule"

Als "klares Signal für individuelle Förderung in einem differenzierten Schulwesen" wertet Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das Ergebnis des Volksentscheids in Hamburg. mehr

19.07.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Volksentscheid

Meidinger regt deutschlandweites zehnjähriges Moratorium gegen weitere Struktureingriffe an!

Zu dem erfolgreichen Volksentscheid gegen die Einführung der Primarschule in Hamburg hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dem Sprecher der Elterninitiative, Dr. Walter Scheuerl, herzlich gratuliert. "Das ist ein phantastisches Votum für den Erhalt eines leistungsfähigen Gymnasiums, das in dieser Klarheit mit fast 60 Prozent Zustimmung für die Vorlage der Bürgerinitiative nicht erwartet werden konnte", sagte der Verbandsvorsitzende. mehr

19.07.2010 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Volksentscheid

GEW: "Reformgegner siegen mit Angstkampagne"

Das Ergebnis der Volksabstimmung über längeres gemeinsames Lernen in Hamburg ist aus Sicht der GEW enttäuschend. "Die Angstkampagne der Reformgegner hat gesiegt. Es ist ihnen gelungen, bei vielen Menschen Verlustängste für die Lernbedingungen ihrer Kinder zu erzeugen", so der Bundes-GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne "Das muss in Hamburg respektiert und aufgearbeitet werden." mehr

19.07.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

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Volksentscheid

Schavan: Hamburg ist eine gute Nachricht für das Gymnasium

(red) Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Ablehnung von Teilen der Schulreform durch den Volksentscheid in Hamburg als positives Signal für die Bildungspolitk in Deutschland gewertet. Im ARD-Morgenmagazin sagte die Ministerin: "Es ist eine gute Nachricht für das Gymnasium. Es ist eine gute Nachricht für das Selbstbewusstsein der Bürger. Und vielleicht ist es auch ein Impuls dafür, dass jetzt über die wirklich wichtigen Fragen des Bildungssystems nachgedacht wird und nicht jede Landesregierung findet, in dem Moment, an dem sie an der Regierung ist, könne sie die Schulstruktur ändern." mehr

19.07.2010 Artikel

Bayern

"Gut für die Bildungsrepublik, wenn Hamburg nicht Schule macht!"

Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes, begrüßt "das klare ´Nein´ der Hamburger zur Schulreform", und hofft, dass dieses Ergebnis auch im Saarland und in Nordrhein-Westfalen die Bevölkerung motiviert, die leeren Versprechungen der Politik aufzudecken. "Visionen sind wichtig, aber sie müssen sich auch an der Realität und an der Bildungswissenschaft messen lassen. Viele Hamburger Bürgerinnen und Bürger haben dies erkannt und den Reformplänen des schwarz-grünen Senats eine Abfuhr erteilt". Die Politik könne nicht einfach "an den Menschen vorbeiregieren", und auf deren Kosten ihre utopischen Vorstellungen einer gleichförmigen Gesellschaft zu verwirklichen suchen, so Huber weiter. mehr

19.07.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung