Schulstruktur

VDR fordert die "Plus"-Punkte

Bei der Anhörung zur Schulgesetznovelle durch den Bildungsausschuss des Landtags hat der VDR seine Forderung bekräftigt, die neue Realschule plus für Eltern und Schüler zu einer attraktiven Alternative zum Gymnasium werden zu lassen. Das kann nach Ansicht des VDR-Landesvorsitzenden Bernd Karst nur dadurch erreicht werden, dass sich die Realschule plus mit der Fachoberschule als durchgängiger Bildungsgang darstellt, der auf direktem Weg ohne Schulwechsel zur Fachhochschulreife führt. mehr

06.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Kein Modell "sechsjährige Grundschule" in Baden-Württemberg

(redaktion) Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau hat in einem Brief den Antrag der Gemeinde Wald auf Einrichtung einer sechsjährigen Modellgrundschule abgelehnt. mehr

05.11.2008 Artikel

"Gemeinsam das in Deutschland erfolgreichste Schulwesen weiterentwickeln"

"In den kommenden Monaten muss es gelingen, den Miesmachern in Bayern das Handwerk zu legen und der Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass Bayern auf nahezu allen Politikfeldern Spitzenergebnisse erzielt, auch im Bildungsbereich. Gerne helfen wir dabei mit, das Positive in unserer Gesellschaft hervorzuheben und unseren Kindern und Jugendlichen Mut und Optimismus für ihre persönliche Zukunft zu geben. Denn nur so werden wir unsere Jugend auf die großen Herausforderungen der kommenden Jahre einstellen können." Mit dieser Feststellung stimmt der Vorsitzende des Bayerische Realschullehrerverband, Anton Huber, überein mit den ersten Aussagen des neuen Kultusministers Dr. Ludwig Spänle und seines Staatssekretärs Dr. Marcel Huber. Gleichzeitig unterbreitet er das Angebot des brlv für eine zukunftsgerichtete Zusammenarbeit in den kommenden Jahren. mehr

31.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Aktionsbündnis Gegliedertes Schulwesen warnt vor Teilnahme an Schulstreiks und Demonstrationen gegen "marodes Bildungssystem" am 12. November 2008

Das Aktionsbündnis Gegliedertes Schulwesen hat nachdrücklich vor einer Unterstützung des "Schulstreiks" gewarnt, der – verbunden mit Schülerdemonstrationen – am 12. November 2008 in etwa 20 deutschen Städten, darunter fünf Städten in Niedersachsen, gegen das "marode Bildungssystem" stattfinden soll. mehr

30.10.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Gespräche und Gelenkklassen sind keine Lösung

Als "hilfloses Herumdoktern an einem schwer kranken System" hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, Überlegungen der künftigen Staatsregierung bezeichnet, das Übertrittsverfahren mit Hilfe sog. "Gelenkklassen" erleichtern zu wollen. Für große Unruhe sorgen auch Pläne, übertrittsorientierte Beratungsgespräche in ersten oder zweiten Grundschulklassen einzuführen. "Grundschullehrerinnen und -lehrer sind fassungslos. Das Vorhaben ist in ihren Augen unpädagogisch und kontraproduktiv", erklärte Wenzel. Der Übertrittsdruck würde noch weiter vor verlagert von den dritten und vierten Jahrgangsstufen in die zweiten und ersten, die Grundschule noch mehr unter das Diktat der Auslese gestellt. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

CSU und FDP arbeiten nach marktwirtschaftlichen Prinzipien:

"Nun steht es deutlich und unmissverständlich in den Koalitionsvereinbarungen von CSU und FDP, die Schularten Hauptschule und Realschule bleiben selbst bei den Kooperationsmodellen als eigenständige Schularten erhalten. Der Begriff Regionalschule spielt also keine Rolle mehr. Der Gedanke an eine Fusion von Hauptschule und Realschule gehört somit der Vergangenheit an", mit dieser ersten Stellungnahme zu den Verhandlungsergebnissen zeigte sich der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, erleichtert darüber, dass die künftige Staatsregierung bildungspolitische Vernunft zeigt und Bewährtes nicht ohne Not aktuellen Modetrends opfert. mehr

26.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

brlv Bezirksverband Oberbayern-West feiert 50-jähriges Bestehen

"Ich freue mich sehr auf diesen heutigen Abend und ich bin stolz auf unsere Mitglieder, die sich seit nunmehr 50 Jahren im Bezirksverband Oberbayern-West für die Belange der bayerischen Realschule einsetzen", so Peter Frohberg, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberbayern-West, anlässlich der 50-Jahr-Feier seines Teilverbandes. mehr

24.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Müller zum Bildungsgipfel: "Bund und Länder bekennen sich zu gemeinsamer Verantwortung"

"Bund und Länder bekennen sich zu gemeinsamer Verantwortung", erklärt Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) zur Kritik der Opposition am gestrigen Bildungsgipfel. Es habe sehr wohl konkrete Absprachen gegeben. Es sei eben ein Erfolg, wenn sich Bund und Länder darauf verständigten, die Ausgaben für Bildung und Forschung bis 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufzustocken, auch wenn die konkrete Umsetzung noch offen bleibe. Auch die Absprachen im frühkindlichen Bereich und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs seien konkret und begrüßenswert. Daher sei die Kritik, die zum Teil mit falschen Zahlen begründet werde, unberechtigt. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Bildung ist politische Chefsache!

Am 22.10.2008 lädt Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Bildungsgipfel nach Dresden ein. Aus diesem Anlass fordert Bildungsforscher Prof. Dr. Reinhold S. Jäger Bund und Länder auf, die Grenzen der föderalen Strukturen zu überwinden und Bildung zur Chefsache zu machen. Die derzeitigen Bedingungen führten zwar zu durchaus anregenden Konkurrenzen zwischen den Bundesländern, jedoch auch zu erheblichen individuellen Benachteiligungen und verschärften zugleich die Chancenungerechtigkeit. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Bildungsbarometer c/o zepf - Zentrum fuer empirische paedagogische Forschung Universitaet Koblenz · Landau

Philologenverband Baden-Württemberg appelliert an den Bildungsgipfel:

"Wir begrüßen es, dass Bundeskanzlerin Merkel trotz der gegenwärtigen Finanzkrise das Thema ´Bildung´ ins Zentrum ihrer Regierungsarbeit stellt und nun zum Bildungsgipfel nach Berlin einlädt; denn eines steht fest und wird durch zahlreiche Studien belegt: Schüler brauchen genügend Lehrer, eine ihrer Begabung entsprechende Förderung und die hierfür erforderliche finanzielle Unterstützung durch den Staat, um gute Bildung als beste Zukunftsinvestition erfolgreich umzusetzen", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur. Die Schulen dürfen mit der schwerer gewordenen Erziehungsarbeit nicht allein gelassen werden, so der PhV-Landesvorsitzende weiter mit dem Hinweis, dass die Elternhäuser, Medien und Gesellschaft ganz wesentlich an der Erziehungsarbeit beteiligt sind und sich dieser Verantwortung in stärkerem Maße stellen müssen. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg