Schulstruktur

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Zöllner: "Zunächst das Problem der Hauptschule lösen"

(redaktion) Vor wenigen Tagen hat der Berliner Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Schulstruktur vorgelegt. Demnach sollen ab dem Schuljah 2010/2011 unter anderem die Haupt- und Realschulen zu Integrierten Haupt- und Realschulen (IHR) zusammengeführt werden, an denen die Schüler alle Abschlüsse sowie die Übergangsberechtigung in die gymnasiale Oberstufe erreichen können. Das Gymnasium soll als eigenständige Schulart bestehen bleiben und das Sitzenbleiben soll abgeschafft werden. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://www.schulstruktur.com/) erklärt Zöllner das zukünftige Berliner Schulmodell. mehr

27.09.2008 Artikel

Dreigliedriges Schulsystem auch problematisch für Gymnasiasten

(redaktion/pm) Auch Gymnasiasten leiden unter dem gegliederten Schulsystem, erklärten jetzt die Gymnasialeltern Bayern e.V. (GyB). Damit wollen sie unter anderm dem Eindruck entgegentreten, die meisten bayerischen Eltern würden "den bayerischen Weg in der Bildungspolitik" gemeinsam mit dem Kultusministerium gehen. mehr

26.09.2008 Artikel

Kultusministerium instrumentalisiert Elternvertreter

Das bayerische Kultusministerium macht auf Kosten des Steuerzahlers Wahlkampf für die CSU. Dabei benutzt es die konservativen Elternverbände als Unterstützer der CSU-Bildungspolitik. Zu dieser ernüchternden Feststellung kommt der Bayerische Elternverband nach einem Blick in die EZ, die Elternzeitung, die vor einigen Tagen an alle Eltern von Schulkindern der ersten bis zehnten Klassen kostenlos verteilt wurde. mehr

26.09.2008 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

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"Wir können die geplante Einführung des Primarschul-Modells stoppen"

Vor den Hamburger Bürgerschaftswahlen hatte sich eine große Mehrheit der im Landesparlament vertretenen Parteien, gestützt auf das Votum der Hamburger Enquete-Kommission unter dem Titel "Konsequenzen aus der neuen PISA-Studie für Hamburgs Schulentwicklung" (März 2007), für eine zweigliedrige Schulstruktur ab Klasse 5 ausgesprochen. Hamburger Mädchen und Jungen hätten dann nach einer vierjährigen Grundschulzeit entweder so genannte Stadtteilschulen oder achtjährige Gymnasien besuchen können. Nun soll nach dem von CDU und Grün-Alternative Lister (GAL) abgeschlossenen Koalitionsvertrag von 2010 an die vierjährige Grundschule durch eine sechsjährige Primarschule ersetzt werden. Diese soll in den ersten drei Jahren in eine Grundstufe und bis zur sechsten Klasse in eine Unterstufe eingeteilt werden. Dieser schwarz-grüne Schulkompromiss trifft auf massiven Widerstand zweier Bürgerinitiativen, von denen die eine seit geraumer Zeit für die Integration auch des Gymnasiums in eine Schule für alle kämpft, die andere den Erhalt des Gymnasiums von Klasse 5 bis 12 fordert. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://www.schulstruktur.com) erklärt der Sprecher der Hamburger Volksinitiative "Wir wollen lernen", Dr. Walter Scheuerl, warum seine Initiative sich so sehr für den Erhalt der Hamburger Gymnasien ab Klasse 5 engagiert. mehr

19.09.2008 Artikel

© Gerhard Hüfner

Das Schulporträt: Eine Frage des Vertrauens

(Von Gerhard Hüfner) In der Grundschule "Bettino Ricasoli" stehen die Lehrerinnen und Lehrer vor schulischen Problemen wie hierzulande – aber sie haben auch mehr Entscheidungsspielräume. Denn Schulentwicklung ist in Italien weit mehr Vertrauenssache als in Deutschland. mehr

18.09.2008 Artikel

"Hin zu einer immer systematischeren und professionelleren Schulentwicklung"

Am morgigen Freitag wird Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) beim Vertretertag des Thüringer Philologenverbandes eine Rede zum Thema "Bildung – ein Schlüsselthema angesichts der Globalisierung und Dynamisierung der Welt" halten. Der Thüringer Philologenverband ist Berufsvereinigung der Gymnasiallehrer und tritt für den Erhalt des Gymnasiums ab Klassenstufe 5 als Teil des gegliederten Schulwesens mit klar definierten Abschlüssen ein. mehr

18.09.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Kultusministerium weist Vorwürfe der Grünen zurück

Bayern fördert die Kinder bestmöglich - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, weist das Bayerische Kultusministerium die heute von den Grünen erhobenen Vorwürfe zurück. Die Grünen hatten dabei ihre Vorwürfe, das Bayerische Schulwesen benachteilige Kinder aus sozial benachteiligten Familien, auf die Auswertung der der PISA-Ergebnisse von 2003 stützen wollen. mehr

18.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Pisa-Forscher Baumert empfiehlt zweigliedriges Schulsystem

(redaktion/ots) Einen Kurswechsel in der Bildungspolitik fordert der führende deutsche Erziehungswissenschaftler Jürgen Baumert. In der ZEIT beklagt der Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, die Kultusminister hätten die besonders lernschwachen Schüler nicht energisch genug gefördert. mehr

18.09.2008 Artikel

Hauptschule nicht kaputtreden

Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) begrüßt ausdrücklich die heutigen Aussagen von Ministerpräsident Wulff im Landtag zum erfolgreichen dreigliedrigen Schulsystem in Niedersachsen. "Die Hauptschule darf nicht weiter kaputtgeredet werden, das haben weder die Schülerinnen und Schüler noch die engagiert arbeitenden Lehrkräfte an den Hauptschulen verdient", so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender. In Niedersachsen haben die Schülerinnen und Schüler nach ihrer Grundschulzeit an den Hauptschulen durch kleine Klassen, konsequente berufspraktische Orientierung, engagierte Lehrkräfte und Sozialarbeiter oftmals zum ersten Mal wieder Erfolgserlebnisse. mehr

17.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

"Eine Schule für Alle bringt mehr Jugendliche zu Schulabschlüssen"

Als "unverantwortliche Stimmungsmache von Herrn Scheuerls Elbvorortinitiative" kritisiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft / GEW Hamburg, Klaus Bullan, Scheuerls Versuch, die Ergebnisse einer aktuellen Kleinen Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Ties Rabe (SPD) zu Lasten der Gesamtschulen zu interpretieren. Walter Scheuerl tritt mit seiner Initiative für den Erhalt der Hamburger Gymnasien ab Klasse 5 ein. Ties Rabes Anfrage hatte ergeben, dass die Quote der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, je nach Stadtteil in Hamburg unterschiedlich hoch ist. mehr

17.09.2008 Pressemeldung GEW Hamburg