Sprachstand

Kultusministerin zieht aktuelle Zwischenbilanz der Vorlaufkurse für Kinder mit Migrationshintergrund

Eine positive Zwischenbilanz zu der aktuellen Entwicklung der Vorlaufkurse zog Kultusministerin Karin Wolff heute in Wiesbaden. "Mit unseren Vorlaufkursen gelingt es uns in idealer Weise, sprachliche Förderung von Kindern, soziale Integration und Prävention zu verknüpfen", sagte die Ministerin. "Eine immer größere Zahl von Kindern kommt in die freiwilligen Deutschkurse, weil die Eltern wissen, dass ihre Kinder dort die Chance bekommen, innerhalb von wenigen Monaten einen solchen Sprung in ihrer Sprachentwicklung zu machen, dass sie zusammen mit Gleichaltrigen eingeschult werden können." mehr

11.01.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Neue Kooperation mit der Stiftung Mercator: Berlin startet neues Programm zur Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Sekundarstufe II

Die Stiftung Mercator stellt dem Land Berlin für den Zeitraum von 2008 bis 2010 insgesamt 90.000 Euro für Sprachfördermaßnahmen in der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 bis 12) zur Verfügung. Dieses Förderprogramm baut auf die bewährte Kooperation mit der Stiftung Mercator in der Sekundarstufe I (Jahrgangsstufen 7 bis 10) auf. Ein spezifisches Förderkonzept wurde gemeinsam mit drei Neuköllner Gymnasien in Kooperation mit dem Modellversuch "Förderung von Migranten/innen" erarbeitet. Es enthält Module zu den Teilthemen Deutsch als Bildungssprache, Deutsch in allen Fächern, Kooperation mit der schulischen Förderung von Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Förderunterricht und Feriensprachcamps. Ziel ist es, bis zu 350 Schülerinnen und Schüler und 15 Schulen für die Teilnahme zu gewinnen. Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe können sich für das Projekt noch bewerben. mehr

27.12.2007 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Landesförderung für Modellprojekt zur Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund in Mecklenburg-Vorpommern

Bildungsminister Henry Tesch hat heute an das Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation (ISER) der Universität Rostock einen Förderbescheid für die Durchführung des Modellprojektes "Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund in Mecklenburg-Vorpommern" ausgereicht. Das Bildungsministerium stellt hierfür in den nächsten zwei Jahren rd. 54.300 € zur Verfügung. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Kinder mit Migrationshintergrund brauchen eine gezielte Leseförderung

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu guten Bildungsabschlüssen zu führen, ist eine wichtige Aufgabe auch für Schleswig-Holstein. "Wir sind mit unserem bildungspolitischen Ansatz der individuellen Förderung und des längeren gemeinsamen Lernens auf dem richtigen Weg", sagte Ministerialdirigentin Doris Köster-Bunselmeyer vom Bildungsministerium in ihrer Begrüßung auf dem IQSH-Landesfachtag "Interkulturelle Bildung und Erziehung" (24. November) in der Sparkassenakademie in Kiel-Mettenhof. So könne auch das Begabungspotential der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund besser ausgeschöpft werden. "Unser Ziel ist: Niemand soll zurückgelassen werden und niemand soll die Schule ohne Abschluss verlassen", erläuterte sie die Perspektive der Landesregierung. mehr

24.11.2007 Pressemeldung Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen IQSH

VBE begrüßt Vereinfachung der Sprachstandsfeststellungen

"Die vom Schulministerium angekündigte Überarbeitung des Verfahrens zur Sprachstandsfeststellung der Vierjährigen war dringend erforderlich", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Das Ministerium hat sich in einigen vom VBE kritisierten Punkten einsichtig gezeigt." mehr

09.11.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Sprachstandsfeststellungen werden überarbeitet:

Die Landesregierung hat nach Auswertung der Praxiserfahrungen der in diesem Jahr erstmals durchgeführten Sprachstandsfeststellungen bei Kindern eine Verbesserung der Testverfahren eingeleitet. "Wir wollen den Aufwand des Verfahrens verringern sowie die Kompetenz der Erzieherinnen und Erzieher stärker einbeziehen", erklärte Schulministerin Barbara Sommer. mehr

08.11.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Im Kindergarten auch die Muttersprache fördern

(bikl.de/idw) Die Muttersprache darf bei ausländischen Kindern nicht zurückgedrängt werden. Das ist eine der Leitlinien des Kieler Modells zur sprachlichen Frühförderung. Das Projekt aus dem dieses Modell entstand, wurde von Prof. Dr. Apeltauer konzipiert und zwischen 2002 und 2006 auch wissenschaftlich begleitet. Das Kieler Modell zeigt, dass Kindergartenkinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist, unbedingt zweisprachig gefördert werden sollten. mehr

05.11.2007 Artikel

Hessen: Sprachtest für Vierjährige

(bikl.de) Die hessische Landesregierung will in den nächsten drei Jahren flächendeckend ein "Kinder-Sprach-Screening" (KISS) einführen, bei dem Vierjährige auf ihre sprachlichen Fähigkeiten getestet werden. Entsprechend dem Ergebnis sollen die die Kinder dann in der Kindertageseinrichtung und durch die Sensibilisierung der Eltern gefördert werden. mehr

04.11.2007 Artikel

Niedersachsen bietet als erstes Bundesland allen Kindergärten das Sprachförderkonzept "Schlaumäuse" an

"Wir setzen auf eine umfassende Sprachförderung, die bereits frühzeitig vor der Einschulung in den Kindertagesstätten und Grundschulen beginnt", machte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann bei der Vorstellung des Schlaumäuseangebots deutlich. "Sprach- und Lesekompetenz haben in unserem ganzheitlichen Bildungskonzept einen besonderen Stellenwert, denn sie sind der eigentliche Schlüssel zum Schulerfolg. Das Schlaumäusepaket für Niedersachsen ist deshalb eine hervorragende Ergänzung zu den bereits bestehenden Sprachförderungsprogrammen des Landes". mehr

12.10.2007 Pressemeldung n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V.

Förderung der Sprachkompetenz wichtiges Anliegen des Landes

Vera Reiß, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, hat bei einer Sprachfachtagung in Mainz über Maßnahmen des Landes zur Qualitätssteigerung in der Sprachförderung berichtet. "Unser Anliegen ist es, sowohl in den Kindertageseinrichtungen als auch in den Schulen die Sprach-, Lese- und Schreibkompetenz aller Kinder und im Besonderen von Kindern mit Migrationshintergrund zu fördern", sagte Reiß bei der Eröffnung der Fachtagung, die von ihrem Ministerium in Kooperation mit dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung und dem Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz veranstaltet wurde. mehr

27.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz