Studiengebühren

Hessische Landesregierung fordert Zuständigkeit bei Bologna-Prozess ein

Die Hessische Landesregierung hat gegen die ohne Beteiligung der Länder geplante Hochschulförderung des Bundes im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess\* einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eingereicht. mehr

22.02.2005 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Deutsches Studentenwerk: BAföG massiv ausbauen

"Das BAföG ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengleichheit im deutschen Hochschulwesen. Wenn es das BAföG nicht gäbe, müsste man es erfinden." Mit diesen Worten kommentiert der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, den heute vorgestellten 16. BAföG-Bericht der Bundesregierung. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Ministerin Kraft und Dienstleistungsgewerkschaft ver.di stehen gemeinsam gegen Studiengebühren

Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Landesbezirk NRW, haben heute bei einer Veranstaltung in Düsseldorf allgemeinen Studiengebühren eine klare Absage erteilt. Ministerin Kraft: "Mit jedem Tag wird deutlicher, dass es kein Modell einer sozial gerechten Studienfinanzierung gibt. Alle bisherigen Entwürfe führen dazu, dass junge Menschen nach dem Studium mit einem Berg von 40.000 Euro und mehr Schulden ins Berufsleben starten. Dieses Risiko können sich nur Kinder aus reichen Familien leisten. Soziale Ausgrenzung über Studiengebühren macht die NRW-Landesregierung nicht mit. In Nordrhein-Westfalen bleibt das Erststudium gebührenfrei. Wir haben mit den Studienkonten ein zukunftsfähiges Konzept, das nachweislich zu mehr Studienerfolg und kürzeren Studienzeiten führt." mehr

16.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

HRK: Länder müssen die politische Verantwortung für Einführung und Sozialverträglichkeit von Studienbeiträgen übernehmen

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Einführung von Studiengebühren hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Länder an ihre politische Verantwortung für eine Einführung von Studienbeiträgen erinnert und sie aufgefordert, bundesweit kompatibel Obergrenzen für die Beiträge zu definieren. Es müsse aber den Hochschulen selbst überlassen werden, ob und in welcher Höhe innerhalb des vorgegebenen Spielraums und für welche Studiengänge sie Beiträge erheben wollen, so eine Empfehlung des HRK-Senats, der am Dienstag (15. Februar) in Bonn zusammentrat. "Nur so können Studienbeiträge ein sinnvolles Element des Wettbewerbs unter Hochschulen sein", sagte der Präsident der HRK, Professor Dr. Peter Gaehtgens, am Mittwoch vor der Presse in Bonn. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

"BAföG-Empfänger von Studiengebühren befreien"

(bikl/idw) "Das BAföG ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengleichheit im deutschen Hochschulwesen. Wenn es das BAföG nicht gäbe, müsste man es erfinden." Mit diesen Worten kommentiert der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, den heute vorgestellten 16. BAföG-Bericht der Bundesregierung. mehr

16.02.2005 Artikel

Frischer Wind für die KMK-Reformen

(Katja Haug) Im Interview mit Bildung PLUS berichtet die neue KMK-Präsidentin Prof. Dr. Johanna Wanka über die Erfahrungen, die sie mitbringt und welche Schwerpunkte sie innerhalb ihrer Amtszeit setzen wird. Sie möchte sich "für eine zügige Realisierung der KMK-Reformen einsetzen". mehr

15.02.2005 Artikel

Deutsches Studentenwerk: Studiengebühren gefährden langfristig den Wirtschaftsstandort Deutschland

Studiengebühren gefährden nach Ansicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) langfristig den Wirtschaftsstandort Deutschland, weil sie ein kontraproduktives Mittel seien, um den dringenden Bedarf an Hochqualifizierten zu decken. Zu diesem Ergebnis kommt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde nach einem vom Deutschen Studentenwerk organisierten Expertenworkshop zum Zusammenhang von Wirtschaftsentwicklung und Bildungsfinanzierung. Fachleute aus der Bildungs- und Wirtschaftsforschung diskutierten und analysierten gestern in Berlin die künftige Entwicklung des Arbeitsmarktes, die Zukunft der Bildungsbeteiligung, das derzeitige System der Bildungsfinanzierung sowie die Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren im internationalen Vergleich. Einig war man sich in einem Befund: Deutschland benötigt gerade angesichts seiner Bevölkerungsentwicklung langfristig mehr Hochqualifizierte, also mehr Studierende, um seine Innovations- und Wirtschaftskraft zu stärken. mehr

11.02.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Frankenberg: Unser Modell für Studiengebühren steht - Mehrwert für Hochschulen und Sozialverträglichkeit im Mittelpunkt

Die Kritik der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) an Bund und Ländern zum Thema Studiengebühren trifft nach Ansicht von Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg auf Baden-Württemberg und die anderen unionsregierten Länder nicht zu. "Wir haben unsere Eckwerte zur Einführung von Studiengebühren solide entwickelt und im vergangenen Jahr mit den anderen CDU-Wissenschaftsministern beraten, so dass wir - zeitgleich mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts - bereits die gemeinsamen Eckpunkte der CDU-Wissenschaftsminister zur Einführung sozialverträglicher Studienbeiträge vorlegen konnten. mehr

10.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Deutsches Studentenwerk: Länder haben keinen Freibrief bei Studiengebühren

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von vergangener Woche stellt nach Einschätzung des Deutschen Studentenwerks (DSW) den Ländern keinen Freibrief aus, nach Belieben Studiengebühren erheben zu können. mehr

03.02.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Ministerpräsident Erwin Teufel verbittet sich Einmischung des Bundeskanzlers

Der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel hat Äußerungen des Bundeskanzlers zurückgewiesen, der die Länder vor der Einführung von Studiengebühren gewarnt hat. "Das Bundesverfassungsgericht hat erst vor wenigen Tagen entschieden, dass der Bund nicht das Recht hat, Studiengebühren in den Ländern zu verbieten. Ich erwarte von Herrn Bundeskanzler Schröder, dass er die Aussagen des höchsten deutschen Gerichts ernst nimmt und die Eigenverantwortlichkeit der Länder respektiert", sagte Ministerpräsident Teufel am Donnerstag (3. Februar 2005) in Stuttgart. mehr

03.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg