Studierendenzahlen

Weniger Abiturienten wollen studieren

(bikl) Gestern noch konnten deutsche Bildungspolitiker zumindest verhalten optimistisch sein, hatte doch die OECD bescheinigt, dass Deutschland in den vergangenen Jahren im internationalen Vergleich der Bildungs-Systeme aufgeholt hat. Ein Beleg: Der Anteil der Hochschulabsolventen war innerhalb von fünf Jahren von 16 Prozent eines Jahrgangs auf 19,5 Prozent gestiegen. Doch jetzt trübt ein dicker Wermutstropfen diesen Optimismus, denn zum ersten Mal seit Jahren ist wieder ein Rückgang der Studienanfänger-Zahlen in Deutschland zu verzeichnen. mehr

14.09.2005 Artikel

DHV fordert mehr Professoren

Universitäten haben in 10 Jahren 2000 Professorenstellen verloren - Betreuungsrelation 1:62 Auf die deutschen Hochschulen kommt in den nächsten Jahren nach der jüngsten Prognose der Kultusminister eine Lawine neuer Studierender zu. Zur Bewältigung dieses Ansturms fehlen den Universitäten jedoch viele Professorenstellen. Auf diese Tatsache weist der Deutsche Hochschulverband (DHV) hin. Die Universitätsprofessoren warnen daher vor drohenden Qualitätsverlusten in der universitären Ausbildung und verlangen eine deutliche Erhöhung der Zahl der Professorenstellen. mehr

24.08.2005 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Über 223.000 staatlich geförderte Wohnplätze für Studierende

Den rund 1,9 Millionen Studierenden in Deutschland stehen derzeit 223.581 öffentlich geförderte Wohnplätze zur Verfügung, überwiegend in Studentenwohnheimen. Das geht aus einer neuen statistischen Übersicht hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) heute veröffentlicht hat. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde verweist allerdings auf erhebliche regionale Unterschiede: "In den neuen Bundesländern liegt die Versorgungsquote an Wohnheimplätzen mit fast 15% der Studierenden weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 12%; zudem sind dort auch die Wohnungsmärkte entspannter." In Leipzig, Dresden oder auch in Berlin sei es beispielsweise deutlich leichter, einen Wohnheimplatz zu finden, als etwa in süddeutschen Hochschulstädten wie München, Heidelberg oder Freiburg, erläutert Meyer auf der Heyde. mehr

24.08.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Schlechtere Betreuungsverhältnisse an Thüringer Hochschulen

Während des 1. Deutschen Sozialforums in Erfurt veranstalteten die GEW Thüringen und GEW Bund ein Seminar zur Frage "Recht auf Bildung statt Bildung als Ware". Am Beispiel einzelner Bildungsbereiche diskutierten die Teilnehmer über die Bildungsfinanzierung an allgemeinbildenden Schulen und weiterführenden Studieneinrichtungen. mehr

26.07.2005 Pressemeldung GEW Thüringen

Land richtet Forschungsstelle Jüdische Studien in Frankfurt ein

Das Land Hessen wird gemeinsam mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine Forschungsstelle für Jüdische Studien in Frankfurt einrichten. Das Fach Judaistik wird Bestandteil dieses Projekts, dessen Aufbau mit zusätzlichen Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert werden soll. Es bleibt damit in Frankfurt. "Ich möchte, dass hier ein neuer Schwerpunkt entsteht, der weit über den bisherigen Radius des Fachs Judaistik in Frankfurt hinausgeht", sagte Wissenschaftsminister Udo Corts bei einer Pressekonferenz in Frankfurt. "Deswegen stelle ich auch die Mittel für eine neu einzurichtende Juniorprofessur zur Erforschung der Geschichte des deutschen und europäischen Judentums bereit." mehr

15.07.2005 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Rheinland-Pfalz baut die Universität Mainz für mehr als 300 Millionen Euro aus

Für mehr als 300 Millionen Euro modernisiert und erweitert das Land Rheinland-Pfalz die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Finanzminister Gernot Mittler bezeichnete das Vorhaben als "herausragend": Das Bauprogramm, das von 2005 bis 2015 läuft, entspreche damit der Bedeutung, die sich die Mainzer Universität "über die Landesgrenzen hinaus" erworben habe. Gerade in Forschung und Lehre sei es auf Grund des immer rascher voranschreitenden technischen Fortschritts erforderlich, an vielen Stellen "baulich zu ergänzen, zu ändern und manchmal grundlegend zu erneuern". Auch was die Baukultur angehe, wolle das Land auf dem Mainzer Universitätscampus "deutliche Akzente" setzen. mehr

13.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

900 neue Wohnplätze für Studenten geschaffen Studentenwerke haben hervorragende Arbeit geleistet

"Im letzten Jahr wurden in Baden-Württemberg von den Studentenwerken und zum Teil auch von privaten Investoren rund 900 neue Wohnplätze geschaffen, rund 270 weitere Wohnplätze befinden sich derzeit noch im Bau. Damit verfügt das Land mit seinen etwa 260.000 Studierenden über mehr als 34.000 staatlich geförderte Wohnplätze. Außerdem haben die Studentenwerke im vergangenen Jahr rund 13.000 Privatzimmer, die sie durch intensive Werbemaßnahmen auf dem privaten Wohnungsmarkt erschließen konnten, an Studierende vermittelt." mehr

21.06.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

HRK: Neue Rekordzahlen bei Studierenden zu erwarten

Die Hochschulrektorenkonferenz hat auf ihrer Plenarsitzung am 14. Juni in Berlin die sich neuerdings abzeichnenden mittelfristigen Entwicklungen bei den künftigen Studierendenzahlen diskutiert. Im Ergebnis forderte HRK-Präsident Professor Dr. Peter Gaehtgens am folgenden Tag im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin die Politik nachdrücklich auf, angesichts des absehbaren Anstiegs der Studierendenzahlen durch geeignete Maßnahmen Vorsorge zu treffen. mehr

15.06.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Regierungserklärung zur Hochschul- und Wissenschaftspolitik

Ein bundesweit einmaliges Bündel an Reformmaßnahmen für Bayerns Hochschulen hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel als Leitlinien seiner Hochschul- und Wissenschaftspolitik für die kommenden Jahre am Mittwoch in einer Regierungserklärung vor dem Bayerischen Landtag vorgestellt. mehr

11.05.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Deutsches Studentenwerk: Studiengebühren gefährden langfristig den Wirtschaftsstandort Deutschland

Studiengebühren gefährden nach Ansicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) langfristig den Wirtschaftsstandort Deutschland, weil sie ein kontraproduktives Mittel seien, um den dringenden Bedarf an Hochqualifizierten zu decken. Zu diesem Ergebnis kommt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde nach einem vom Deutschen Studentenwerk organisierten Expertenworkshop zum Zusammenhang von Wirtschaftsentwicklung und Bildungsfinanzierung. Fachleute aus der Bildungs- und Wirtschaftsforschung diskutierten und analysierten gestern in Berlin die künftige Entwicklung des Arbeitsmarktes, die Zukunft der Bildungsbeteiligung, das derzeitige System der Bildungsfinanzierung sowie die Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren im internationalen Vergleich. Einig war man sich in einem Befund: Deutschland benötigt gerade angesichts seiner Bevölkerungsentwicklung langfristig mehr Hochqualifizierte, also mehr Studierende, um seine Innovations- und Wirtschaftskraft zu stärken. mehr

11.02.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk