Als etwas überzogen und zu pauschal hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger, die harte Kritik der Stiftung Warentest an der Fehlerhäufigkeit deutscher Schulbücher bezeichnet. "Jeder Fehler in einem Schulbuch ist sicher ein Fehler zuviel. Schulbücher müssen sich einem höheren Qualitätsanspruch stellen als andere Publikationen. Allerdings haben wir in den meisten Bundesländern ein hochwertiges und langwieriges Prüfverfahren vor der Zulassung von Schulbüchern. Die Qualität hat unter der überstürzten Schulzeitverkürzung und dem Druck auf die Verlage, ganz schnell mit neuen Lehrbüchern herauszukommen, vorübergehend wohl etwas gelitten. Generell aber sind heute Schulbücher didaktisch, inhaltlich und von der Ausstattung her besser als vor 20 Jahren", betonte Meidinger.
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28.09.2007
Pressemeldung
Deutscher Philologenverband (DPhV)