"Es ist verständlich, dass der Kultusminister zum Schuljahresende Erfolge darstellen will, etwa, dass Schüler/innen, die das achtjährige Gymnasium besuchen, genauso gute Noten erzielen wie Schüler/innen, die neun Jahre aufs Gymnasium gehen. Bildung ist aber mehr als Erbsenzählerei und ein Vergleich von Ziffernnoten. Es kommt auf die Qualität an." Mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, die heute präsentierten Ergebnisse einer Umfrage des Kultusministeriums zu den Jahresnoten bayerischer Gymnasiasten kommentiert. Der Notenvergleich zeige erneut, "wie anachronistisch die Vorstellung des Kultusministeriums über Lernprozesse ist." Wenzel erinnerte an die vielen Klagen über die extrem hohe Belastung der Schüler und Lehrer. "Sie waren laut und vernehmlich zu hören - und sie reißen nicht ab."
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29.07.2010
Pressemeldung
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.