Zensuren

Internetnoten für Lehrkräfte doch rechtswidrig? – Stellungnahme bayerischer Datenschützer macht auf bislang unbeachtete Rechtsprobleme aufmerksam

Der Bayerische Philologenverband begrüßt die Stellungnahme der bayerischen Datenschutz-Aufsichtsbehörde für den nicht-öffentlichen Bereich zum Problem der Benotung von Lehrkräften im Internet als wichtigen Beitrag in der öffentlichen und juristischen Diskussion. In einem ausführlichen Positionspapier hatten die Datenschützer gestern begründet, dass sie Beurteilungen von Lehrkräften im Internet für unvereinbar mit dem Bundesdatenschutzgesetz halten. Von einigen Ausnahmen abgesehen, liegt nach Auffassung der Behörde nämlich bereits dann ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz vor, wenn personenbezogene Daten ohne ausdrückliche Einverständniserklärung des Betroffenen ins Internet gestellt werden - und das unabhängig von der Tendenz vorgenommener Bewertungen. Dies betreffe nicht nur im Internet kursierende Urteile über Lehrkräfte, sondern gelte auch für weitere Berufsgruppen wie Rechtsanwälte, Ärzte, Handwerker sowie Privatpersonen. mehr

29.01.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Morgen gibt es Zeugnisse ...

... für die Kinder in den vierten Klassen beispielsweise haben deren Lehrerinnen und Lehrer: - eine Leistungsdokumentation über sechs Seiten angefertigt; - ein Textzeugnis über durchschnittlich vier Seiten erstellt, das für die jeweiligen Fächer mit einer Note zusammengefasst wird; - die Grundschulempfehlung ausgesprochen und dokumentiert; - ein Elterngespräch für jedes Kind geführt, das in der Regel 20 bis 30 Minuten dauert, und dabei den "Anwahlbogen" für die fünften Klassen (freie Schulwahl nach der Grundschule) erläutert. mehr

29.01.2008 Pressemeldung GEW Bremen

Halbjahreszeugnisse: Die Hilfe für den Endspurt

Am (heutigen) Freitag bekamen die Schülerinnen und Schüler im Saarland Halbjahreszeugnisse. An den allgemeinbildenden Schulen wurden 100.074, an beruflichen Schulen, einschließlich den Schulen des Gesundheitswesens 41.175, urkundliche Leistungsbeurteilungen ausgehändigt, die sich aus Einzelleistungen wie Klassenarbeiten, mündliche Note, Hausaufgaben und Abschlussprüfung zusammensetzen. Es gibt für jedes Unterrichtsfach Noten, die Skala reicht von 1 - sehr gut - bis 6 - unbefriedigend. In der Oberstufe werden diese Noten wiederum durch Punkte von 0 bis 15 ersetzt. Die 8.214 Schülerinnen und Schüler im 1. Schuljahr erhalten kein Zeugnis, sondern die Erziehungsberechtigten im Regelfall ein Beratungsgespräch. mehr

25.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Hotline - Schulpsychologen geben Rat

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport schaltet am Freitag, 25. Januar 2008, von 14.00 bis 15.00 Uhr eine Hotline zur schulpschologischen Beratung. mehr

23.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Zeugnissorgen?

Es ist wieder soweit: Am 31. Januar 2008 erhalten Hamburgs Schülerinnen und Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. mehr

21.01.2008 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Kopfnoten erstmals auf Halbjahreszeugnissen - GEW unterstützt Schülerproteste

Am heutigen Freitag zieren sechs Kopfnoten für das Arbeits- und Sozialverhalten das Halbjahreszeugnis von gut 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in NRW. Der Protest gegen diese Form der Leistungsbeurteilung ist in den letzten Wochen gewachsen. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stemmt sich gegen den Rückfall in die autoritäre Pädagogik der 60er Jahre und fordert die Landesregierung auf, die Vergabe von Kopfnoten aus dem NRW-Schulgesetz zu streichen. Keinesfalls - so die Gewerkschafts-forderung - dürfen Kopfnoten im Sommer dieses Jahres auf den Abschlusszeugnissen unserer Schülerinnen und Schüler stehen. mehr

18.01.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

VBE zur Debatte über Kopfnoten: Kritik nicht ignorieren

"Der VBE fordert die Landesregierung auf, die von Schülern, Eltern und Lehrern inzwischen deutlich geäußerte Kritik an den Kopfnoten nicht einfach zu übergehen", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Hier ist keine Augen zu und durch-Mentalität, sondern eine kritische Bestandsaufnahme gefragt." mehr

20.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kategorisierung von Grundschülern vom Tisch?

Mit Genugtuung und Freude nimmt der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) zur Kenntnis, dass die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag die umstrittene Kategorisierung des Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens in Grundschulzeugnissen zurückgenehmen will. Der BLLV hatte die Regelung, das Verhalten von Kindern mit den indirekten Noten A bis D zu bewerten, von vorneherein abgelehnt. Bereits im Oktober 2005 forderte der BLLV in einer Resolution das Kultusministerium auf, die Maßnahme umgehend zu widerrufen. "Das Verfahren war pädagogisch diskriminierend, empirisch nicht haltbar und rechtlich fragwürdig", erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Grundschullehrer/innen können nun aufatmen, denn mit der Abschaffung der Kategorisierung werden die Zeugnisse auch kürzer. "Die Zeit, die sie für das Erstellen der Zeugnisse verwenden mussten, kann nun wieder in die Unterrichtsvorbereitung fließen." mehr

20.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bildungsdeputation beschließt Notenbefreiung für weitere 12 Grundschulen im Land Bremen

Wie die Deputation für Bildung in ihrer Sitzung am Donnerstag (6.12.2007) beschlossen hat, werden weitere 12 Grundschulen im Land Bremen (elf in der Stadtgemeinde Bremen, eine in Bremerhaven) von der Pflicht zur Notengebung befreit. Bereits jetzt bewerten 30 Grundschulen ihre Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse nicht mehr mit herkömmlichen Noten. Im Land Bremen war ein Notenzeugnis allgemein ab Klasse drei üblich. mehr

07.12.2007 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig zur Diskussion um den Schulversuch Kompetenzraster und die Bedeutung von Benotungen

Zur aktuellen Diskussion um den am vergangenen Mittwoch von der Bürgerschaft beschlossenen Schulversuch Kompetenzraster in Hamburg sowie die Bedeutung von Benotungen in Zeugnissen erklärt Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Hamburg will Schulen die Möglichkeit geben, Zensuren durch Kompetenzraster zu ersetzen. Dieser Entschluss basiert auf einer Reihe von Beweggründen und hat zu einigen Interpretationen geführt. Deshalb möchte ich einige Punkte klarstellen: mehr

23.11.2007 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)