Zensuren

Zeugnispräsenz des schulpsychologischen Dienstes in Rheinland-Pfalz

Mitte Juni werden in diesem Jahr an den Schulen in Rheinland-Pfalz die Jahreszeugnisse ausgegeben. Fragen, die sich für Eltern und Schülerinnen und Schülern daraus ergeben, können am besten mit den jeweiligen Lehrkräften besprochen werden. In der Regel sind die Zensuren Eltern und den Schülerinnen und Schülern schon vorher bekannt. Für akute darüber hinausgehende Fragen haben am letzten Schultag, Freitag, 20.06. 2008, die 14 schulpsychologischen Beratungszentren des Landes Rheinland-Pfalz auch in diesem Jahr eine Zeugnispräsenz eingerichtet. In den Beratungszentren ist von 9 Uhr – 16 Uhr eine Schulpsychologin oder ein Schulpsychologe telefonisch erreichbar. mehr

13.06.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Mathe-Vergleichsarbeiten: Schulbehörde bewertet Ergebnisse neu

Nach den teilweise schlecht ausgefallenen Mathematik-Vergleichsarbeiten der 10. Klassen an Hamburgs Gymnasien hat die Behörde für Schule und Berufsbildung entschieden, in Abstimmung mit den Schulen eine Neubewertung der Ergebnisse vorzunehmen. "Der Notenschnitt hat sich angemessen verbessert", sagte Hamburgs Bildungssenatorin Christa Goetsch am Freitag. "Grund der schlechten Ergebnisse war die ungenügende Vorbereitung der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler auf die zentral gestellten Aufgaben. Das bedauere ich sehr und habe Konsequenzen gezogen." mehr

06.06.2008 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

© photocase / bommeloni

Wiederholen macht Sinn – aber doch nicht im Sitzen!

(Von Jörg Schlömerkemper) Alle Jahre wieder – wenn das Schuljahr zu Ende geht – wird heftig diskutiert, ob man das Sitzenbleiben abschaffen sollte. Dafür gibt es gute Gründe – nicht zuletzt den, dass die Wissenschaft deutlich überwiegend und immer wieder keine positiven Effekte finden kann. Vielmehr ist festzustellen, dass die meisten betroffenen Schülerinnen und Schüler eine "Ehrenrunde" alles andere als "ehrenvoll" empfinden, sondern das nächste Schuljahr ohne die vertrauten sozialen Beziehungen beginnen und sich mehr oder weniger langweilen, wenn sie nicht nur das Fach wiederholen müssen, in dem sie Probleme hatten, sondern auch all das, was ihnen im vergangenen Jahr womöglich noch Spaß gemacht hatte. mehr

06.06.2008 Artikel

Zeugnisfeier im Landtag NRW

"Als Lehrerinnen und Lehrer wissen wir, dass sich Schüler immer über gute Noten freuen", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die heutige "Zeugnisfeier" der Regierungsfraktionen im Landtag. "Der VBE hat als Lehrerorganisation deshalb ein gewisses Verständnis dafür, dass auch Erwachsene ein gutes Zeugnis feiern." mehr

06.06.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

VBE: Angeordnete Halbierung der Sitzenbleiberquote führt zu besseren Noten, aber nicht zu einer Qualitätssteigerung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg weiß, dass jeder Sitzenbleiber ein Sitzenbleiber zu viel ist. Trotzdem werde es auch künftig immer wieder unbelehrbare und völlig demotivierte Schüler geben, die es regelrecht darauf anlegten, eine "Ehrenrunde" zu drehen. Es sei jedoch Aufgabe der Schule, sagt der VBE-Vorsitzende Rudolf Karg (Karlsruhe), Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten mit dem Lernen haben, frühzeitig und so intensiv zu fördern, dass deren Versetzung am Schuljahresende zu keiner Zeit als gefährdet angesehen werden müsse. Da­für benötigten die Schulen deutlich mehr Lehrerstunden. mehr

22.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Sitzenbleiben reduzieren - ein pädagogisches Reformprojekt

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Andreas Meyer-Lauber, begrüßt die heute in Düsseldorf zwischen Schulministerium NRW, der GEW und den Lehrerverbänden unterschriebene Vereinbarung zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote. Er fordert die Schulen auf, sich an diesem Reformprojekt zu beteiligen. Die Zahl der Sitzenbleiber soll deutlich reduziert werden, ohne das schulische Leistungsniveau zu senken. mehr

29.04.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Initiative gegen Sitzenbleiben: Vertreter der Lehrerorganisationen und Schulministerin Barbara Sommer starten eine Initiative zur Reduzierung der Zahl der Sitzenbleiber

Vertreter der nordrhein-westfälischen Lehrerorganisationen und das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen sind übereingekommen, eine gemeinsame Initiative zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote auf den Weg zu bringen. Dazu haben heute Schulministerin Barbara Sommer, Udo Beckmann (VBE NRW), Andreas Meyer-Lauber (GEW NRW), Peter Silbernagel (Philologen-Verband NRW) und Monika Straub (Verein katholischer deutscher Lehrerinnen NRW) eine "Gemeinsame Erklärung" unterzeichnet. Die Unfallkasse NRW ist Partner der Initiative "Gütesiegel Individuelle Förderung" und unterstützt in diesem Rahmen auch die Initiative gegen das Sitzenbleiben. mehr

29.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Philologen-Verband: Lehrerstellen zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote

Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband unterstützt die Initiative zur Absenkung der Sitzenbleiberquote in Nordrhein-Westfalen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, die Wiederholung einer Klasse pauschal abzuschaf-fen oder die pädagogische Sinnhaftigkeit einer Klassenwiederholung in Frage zu stellen. Die Motive für Leistungsschwächen bei Schülerinnen und Schülern sind sehr unterschiedlich. In der Initiative versucht man herauszufinden, wie rechtzeitige und gezielte Fördermaßnahmen in Einzelfällen die Sitzenbleiberquote reduzieren können. mehr

29.04.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

DPhV-Vorsitzender Meidinger kritisiert Hamburger und Berliner Schulpläne heftig als Abkehr vom Leistungsprinzip und Rückfall hinter PISA

Als Entmündigung der Eltern, Preisgabe der Gymnasien und schweren Schlag für die Bildungsqualität in Hamburg hat Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes, den Plan der künftigen schwarzgrünen Koalitionsregierung in Hamburg bezeichnet, eine sechs- bis siebenjährige Primarstufe anstelle der vierjährigen Grundschule einzuführen, die Gymnasien um weitere zwei Jahre zu verkürzen und das Sitzenbleiben weitgehend abzuschaffen. mehr

14.04.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

VBE: Nicht die nächste Klassenarbeit ist wichtig, sondern die Stärkung der Schülerpersönlichkeit

Ein Vierteljahr vor Ausgabe der Jahresschlusszeugnisse moniert der Vor­sitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Würt­tem­berg, Rudolf Karg, dass schulisches Lernen häufig falsch ausge­richtet sei. Nicht auf die nächste Klassenarbeit müsse der Schüler sein ganzes Augen­merk legen, um danach dann alles wieder zu vergessen, sondern auf die Stär­kung seiner gesamten Persönlichkeit durch eine umfassende Bildung. mehr

06.04.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg