Bildungswesen

Philologenverband warnt vor einer Verkürzung des schulischen Bildungsauftrages in der Folge von PISA

Vor einer zunehmenden Einengung des schulischen Bildungsauftrags auf die durch PISA geprüften Kompetenzen und Skills in ausgewählten Fächern und Fachbereichen hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, in einer bildungspolitischen Grundsatzerklärung zu Beginn des neuen Jahres gewarnt. mehr

05.01.2005 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Wolff stellt Institut für Qualitätsentwicklung vor / Bernd Schreier wird Direktor

Bildungsstandards umsetzen, Vergleichsarbeiten fortentwickeln, Schulleistungsstudien auswerten und Fortbildungsangebote akkreditieren sind die zentralen Aufgabenbereiche, mit denen das hessische Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) die schulische Bildung in Hessen weiter verbessern soll. Das IQ wird am 1. Januar 2005 in Wiesbaden seine Arbeit aufnehmen. Kultusministerin Karin Wolff sieht darin "einen Richtungsentscheid für eine neue Qualität der Schulbildung und der Lehrerbildung in Hessen." Leiter des IQ wird Bernd Schreier, bis Jahresende 2004 Direktor des ThILLM (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien). mehr

28.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Trend zum Gymnasium hält an

Im Jahr 2004 wechselten nach der Auswertung des Statistischen Landesamtes 36,1 Prozent der insgesamt 111.000 Schülerinnen und Schüler nach der vierten Klasse der Grundschule in Baden-Württemberg auf ein Gymnasium über. "Die Unkenrufe, dass mit der flächendeckenden Einführung des achtjährigen Gymnasiums die Übergangsquoten auf diese Schulart dramatisch einbrechen würden, haben sich erwartungsgemäß nicht bewahrheitet. Von einer behaupteten Verunsicherung der Eltern kann keine Rede sein", erklärt Kultusministerin Dr. Annette Schavan. Im Vorjahr lag die Übergangsquote zum Gymnasium bei 35,3 Prozent. mehr

22.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Rede von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz zum Neunten Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes

Im Mittelpunkt des Gesetzentwurfs stehen Fragen der inneren Schulgestaltung und der Qualitätssicherung. Selten war die öffentliche Diskussion über Schulen so sehr von der Frage bestimmt, wie die Qualität des Unterrichts und der Erziehungsarbeit an den Schulen verbessert werden kann. Dies ist erfreulich, weil es uns pragmatischen Zielen statt ideologischen Lagerkämpfen verpflichtet, deren Wirkung auf die Schulen fatal ist, wie man in Deutschland seit Jahrzehnten beobachten kann. Bei der Pflicht zur Rechenschaft z.B. durch Evaluation, die im Schulgesetz ausdrücklich hervorgehoben wird, geht es für die Schulen um die Überprüfung der erreichten Ziele, und zwar sowohl im Hinblick auf die Schülerleistungen als auch auf die Lehr- und Lernbedingungen, die Professionalität der Lehrkräfte und der Schulleitungen sowie auf das Schulklima. mehr

17.12.2004 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Ergebnisse der 308. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 308. Plenarsitzung am Donnerstag in Bonn unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Staatsministerin Doris Ahnen, insbesondere mit den Themen Bildungsstandards für den Mittleren Abschluss in den Fächern Biologie, Chemie und Physik sowie Standards für die Lehrerbildung befasst. mehr

16.12.2004 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Bildung wird Verlierer der Föderalismusreform

"Der Bildungsbereich ist zum Faustpfand der Länder gegen den Bund degradiert worden", bewertet der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger die Föderalismusreform. mehr

16.12.2004 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

GEW: "Länder dürfen Bund nicht aus der Bildungspolitik drängen"

In einem offenen Brief warnt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Länder davor, den Bund vollends aus der Bildungspolitik zu drängen. mehr

10.12.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Reformzug nimmt Fahrt auf

Der zweite internationale PISA-Test hat die öffentliche Diskussion über die Mängel des deutschen Bildungswesens neu entfacht. Dennoch: Die Reform des Bildungswesens ist nicht nur eingeleitet, sondern der Reformzug hat jetzt auch Fahrt aufgenommen. Dass sich die Reformen auf die 2003 durchgeführte PISA-II-Studie noch nicht ausgewirkt haben, überrascht nicht. mehr

09.12.2004 Pressemeldung Didacta Verband e.V. / Verband der Bildungswirtschaft

"Nur Halbtagsschulen mit Mittagstisch"

(bikl) Zu den bisherigen und künftigen Bildungsreformen in Deutschland nach PISA nehmen morgen in der ZEIT zwei ausgewiesene Experten Stellung: Manfred Prenzel, Leiter der aktuellen PISA-Studie und Jürgen Baumert, Leiter der ersten Studie. mehr

08.12.2004 Artikel

Die Antwort auf PISA

Am heutigen Dienstag, dem 7.12.2004, stellen Kultusministerkonferenz und Humboldt-Universität den Direktor des neuen Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, Prof. Dr. Olaf Köller, vor. mehr

07.12.2004 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder