Bildungswesen

Baden-Württemberg

VBE: Der Beamtenstatus von Lehrern ist für Schüler, Eltern, Pädagogen und das Land von Vorteil

Gerhard Brand, der geschäftsführende Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) und Rektor der Grund- und Hauptschule in Alfdorf, hat wenig Verständnis für den jüngsten Vorstoß der Südwest-FDP, Lehrer statt im Beamtenverhältnis künftig nur noch als Tarifbeschäftigte in den Schul­dienst des Landes zu lassen. "Die FDP sieht Vorteile, wo es keine gibt", so Brand. Der VBE begrüßt es, dass sich Kultusminis­terin Marion Schick sofort von den Forderungen des Koalitionspartners distanziert hat. mehr

12.10.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Internationaler Austausch

Deutsche Bildungsanbieter nutzen Boom der arabischen Märkte

Laut Internationalem Währungsfond (IWF) haben sich die arabischen Volkswirtschaften selbst in den Krisenjahren 2008 und 2009 sehr gut behauptet und sind fast ausnahmslos gewachsen. Zunehmend setzen sie auf Bildung als Rohstoff der Zukunft. Die Bildungsmärkte sämtlicher Länder des Golfkooperationsrates (GCC) erleben derzeit einen historisch einmaligen Investitions­boom. Das 2. Deutsch-Arabische Bildungsforum am 12. und 13. Oktober in Berlin verschafft deutschen Bildungsanbietern die Gelegenheit, sich im eigenen Land aussichtsreichen internationalen Märkten zu nähern und Kontakte mit arabischen Vertretern aus dem öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bildungssektor zu knüpfen. "Bildung – Made in Germany" genießt in der arabischen Welt einen hervorragenden Ruf. mehr

12.10.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

GEW

Bildungsgewerkschaft zum "Weltlehrertag"

"Die internationale Staatengemeinschaft muss mehr Geld in Bildung investieren. Nur so lassen sich die Weltwirtschaftskrise und ihre Folgen nachhaltig überwinden. Nur so wird der Teufelskreis von Hunger, Armut und Krieg durchbrochen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag zum "Weltlehrertag". An die Bundesregierung appellierte er, endlich die Zusagen zu erfüllen, die sie mit Blick auf das UN-Millenniumsziel "Bildung" gemacht hat. Danach sollen bis 2015 alle Kinder auf dieser Welt mindestens eine Grundausbildung erhalten. mehr

05.10.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bildungsrepublik

Bildungspolitik in der Glaubwürdigkeitskrise

Nur 21% der bayerischen Bevölkerung ist der Meinung, dass Bundesregierung und Bundesländer noch ernsthaft das Ziel einer Bildungsrepublik verfolgen - bundesweit sind 19% dieser Ansicht. 81% der Bayern glauben, dass von den politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern für dieses Ziel nicht genügend Geld zur Verfügung gestellt wird (bundesweit sind es 84%). Weitere 96% sprechen sich dagegen aus, vor dem Hintergrund zurückgehender Schülerzahlen die Ausgaben für Bildung entsprechend zu kürzen, diese Zahl deckt sich exakt mit dem bundesweiten Ergebnis. Die Befunde einer aktuellen Forsa -Umfrage, sie wurde vom Verband Bildung und Erziehung (VBE), dem Bundesverband des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), in Auftrag gegeben und heute in Berlin vorgestellt, sind nicht nur für die Bundesregierung, sondern auch für die Bayerische Staatsregierung eine schallende Ohrfeige. mehr

01.10.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bildungsrepublik

79 Prozent der Bundesbürger halten Bildungsrepublik für Worthülse

"Die Bundesbürger sind quer durch alle Altersgruppen, sozialen Schichten und in allen Bundesländern tief enttäuscht, weil die angekündigte Bildungsrepublik von der Politik nicht ernsthaft angepackt wird", stellte heute VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann bei der Vorstellung der repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des VBE fest. mehr

01.10.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Niedersachsen

Pension mit 67 ist Gift für Beschäftigte und Bildung!

Die GEW Niedersachsen wendet sich gemeinsam mit dem DGB entschieden gegen die Pläne der CDU/FDP-Landesregierung zur Pensionierung von Beamten erst mit 67. Auch in Anbetracht der heftigen Diskussionen über den Sinn der Rente mit 67 sei es völlig falsch, die Altersgrenze anzuheben, sagte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Schon heute erreichten im Schuldienst nur wenige Lehrkräfte die Altersgrenze von 65 Jahren. Die übermäßigen Belastungen im Schuldienst zwängen die große Mehrheit zu einem früheren Ausscheiden mit erheblichen Einbußen in der Altersversorgung. mehr

29.09.2010 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Kulturelle Bildung

Kulturrat fordert Nothilfefonds für Kultureinrichtungen

Angesichts massiver Mittelkürzungen im Kulturbereich fordert der Deutsche Kulturrat einen Nothilfefonds für notleidende Kultureinrichtungen. Einsparungen wie in Leipzig seien ein "verheerendes Signal" angesichts der Debatte um kulturelle Bildung, sagt der Geschäftsführer des Kulturrats, Olaf Zimmermann. mehr

29.09.2010 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

KiBi Revision beginnt

Revision des KiBiz Kinderbildungsgesetzes NRW

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27.09.2010 Artikel