Föderalismus

Eckinger: Länderfinanzstreit macht Bildung zum Verlierer

Heftige Kritik an einem Wettbewerbsföderalismus hat heute der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger in Pforzheim geübt. Auf der Landesdelegiertenversammlung des baden-württembergischen VBE sagte Eckinger: "Der VBE hat für eine Föderalismusreform gekämpft, die Bildung zu einem starken Aktivposten der Länder in nationaler Verantwortung machen sollte. Die Gefahr der Kleinstaaterei ist jedoch nicht gebannt. Es gibt starke Versuche, den kooperativen Föderalismus in die Besenkammer zu verbannen." mehr

20.10.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

GEW: "Arme Länder Verlierer"

"Arme Bundesländer werden künftig die Verlierer des Wettbewerbsföderalismus´ sein", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. mehr

19.10.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "Chance nutzen: Bund und Länder müssen vor allem in Ausbau von Studienplätzen investieren"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, vor allem in den Ausbau von Studienplätzen zu investieren. "Statt den Ansturm der Studierenden auf die Hochschulen zu bejammern und die Türen der Hörsäle durch einen lokalen Numerus clausus zu schließen, brauchen wir ein tragfähiges Gesamtkonzept. Deutschland benötigt dringend mehr hochqualifizierte Akademiker und kann es sich nicht leisten, junge Menschen mit Studienberechtigung abzuweisen. Ein Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern ist nur sinnvoll, wenn er die Voraussetzungen für mehr attraktive Studienplätze schafft", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Mittwoch mit Blick auf die Gespräche zwischen Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) mit den Hochschulministern der Länder. mehr

11.10.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Entwicklung der Hochschulen

(hib/SUK) Die Strategie der Bundesregierung im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Hochschulen ist Gegenstand einer Kleinen Anfrage der FDP (16/2824). mehr

11.10.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Gute und schlechte Hochschulen?

(bikl) Vor einem unfairen Wettbewerb im Bildungsbereich hat die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Margret Wintermantel, gewarnt. mehr

10.10.2006 Artikel

Schulministerium: Regelung der Personalvertretung ist nicht verfassungswidrig

Schulministerium weist den Vorwurf der GEW zurück, die Regelung der Personalvertretung im neuen Schulgesetz sei verfassungswidrig. Die rahmenrechtlichen Vorgaben des Bundespersonalvertretungsgesetzes lassen bereits jetzt gerade für den Schulbereich abweichende Regelungen von den ansonsten geltenden Vorschriften zu. Dementsprechend gibt es schon heute Regelungen im Personalvertretungsgesetz des Landes, die vom Rahmen des Bundesgesetzes abweichen. mehr

22.09.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

GEW: "Die Bundesländer sind am Zug"

"Beim Ausbau der Ganztagsschulen sind jetzt die Länder am Zug. Sie müssen ihrer nach der Föderalismusreform gestiegenen gesellschaftlichen Verantwortung für den Bildungsbereich gerecht werden. mehr

22.09.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

VBE stimmt Bundespräsident zu: Bildung für alle!

Als "wirklich bedeutsamen Impuls zur Aufwertung von Bildung" würdigt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger die heutige Berliner Rede des Bundespräsidenten Horst Köhler. "Von höchster Stelle kam die unmissverständliche Botschaft, dass ´Bildung für alle´ oberstes Ziel einer demokratischen Gesellschaft sein muss", betont Eckinger. "Ich hoffe sehr, dass diese Rede das Umdenken befördert." mehr

21.09.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

GEW: "Licht und Schatten"

"Das war ein wichtiger Beitrag mit Licht und Schatten. Gut in der Analyse, aber zu wenige Impulse zur Verbesserung unseres Bildungswesens. Mit erfrischender Offenheit benennt Bundespräsident Horst Köhler die zentrale Schwäche des deutschen Bildungssystems: die soziale Ausgrenzung. Hauptschüler haben keine Berufs- und Lebensperspektive, Kinder aus bildungsfernen Schichten schaffen nur selten den Sprung aufs Gymnasium. Von einer Verwirklichung des Menschenrechts auf Bildung sind wir noch weit entfernt", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne heute in einer ersten Reaktion auf Köhlers "Berliner Rede". mehr

21.09.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

VBE zum OECD-Bildungsreport 2006:

"Der VBE hält nichts vom allgemeinen Wehklagen vor dem OECD-Datenaltar", erklärt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger anlässlich der heutigen Präsentation des OECD-Bildungsreports 2006. "Der in Deutschland inzwischen unumstrittenen Anerkennung des Hauptproblems im Bildungssystem müssen endlich Taten folgen: Wir müssen mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen." mehr

12.09.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)