"Kultusminister Schneider sollte seine eigenen Worte ernst nehmen", kommentiert Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern, den Besuch des Ministers mit der CSU-Fraktion in Finnland, "wenn er die frühe und individuelle Förderung von Kindern lobt." Schneider habe zwar mit seinen Äußerungen erkennen lassen, dass er die Grundsätze und die Praxis des dortigen Bildungssystems verstanden habe, weigert sich aber, diese Erkenntnisse in Bayern umzusetzen. So wird der angebliche Erfolg des neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetztes dadurch verhindert, dass die notwendigen personellen Ressourcen sowie Aus- und Fortbildung der Erzieherinnen völlig unzureichend bleiben. Brückner: "Hätte Minister Schneider in Finnland genau hingesehen, hätte er sehen können, wie individuelle Förderung jedes Kindes mit verschiedene Professionen an jeder Schule erfolgreich organisiert werden kann."
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10.09.2007
Pressemeldung
GEW Bayern