Frühe Förderung

Rheinland-Pfalz

Sprachförderung von Anfang an

"Die Sprachförderung von Kindern ist am effektivsten bei einem möglichst langen Besuch des Kindergartens. Sie wird in den Kindertagesstätten als zentrale und dauerhafte Aufgabe während der gesamten Kindergartenzeit verstanden und richtet sich somit an alle Kinder. Vor dem Übergang in die Schule wird die Sprachförderung für Kinder mit einem erkannten Förderbedarf nochmals gezielt intensiviert und in der Schule bei Bedarf fortgeführt." So beschrieb Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen bei einem Besuch der Kindertagesstätte Neustadtzentrum in Mainz heute die Grundkonzeption der Sprachförderung in Rheinland-Pfalz. Die altersspezifisch ausgerichteten Förderangebote würden dabei in den verschiedenen Bildungseinrichtungen stetig bedarfsgerecht erweitert. mehr

12.01.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

© UK Ulm
Sprachtests

Hirnforscher: Sprachtests haben kaum Vorhersagekraft

(red/pm) Welches Kind wird später in der Schule Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben? Um das voraussagen zu können, wurde seit den 90er Jahren häufig ein bestimmtes Testverfahren angewendet, das auch Grundlage von Förderzuweisungen für Kindergarten- und Schulkinder war. Das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm hat dieses Testverfahren, genannt Differenzierungsprobe, in einer Studie mit 1.441 Grundschülern überprüft. Das Ergebnis: Der Test hat kaum Vorhersagekraft. mehr

11.01.2011 Artikel