Individuelle Förderung

GEW schlägt Förderprogramm für benachteiligte Schüler und mehr Lehrerfortbildung vor

Für ein Förderprogramm von Schülern aus sozial schwächeren Elternhäusern und Kindern aus Einwandererfamilien hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) als Konsequenz aus den erneut offenbar schlechten PISA-Ergebnissen stark gemacht. Diese Angebote müssten insbesondere für Schüler in der Sekundarstufe I gemacht werden. Als weitere Sofortmaßnahme schlug die Bildungsgewerkschaft vor, die Lehrerfortbildung auszubauen. mehr

22.11.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungsgewerkschaft kritisiert aktuelle Debatte über Integration von Migranten

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt einen sachliche Debatte über die Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland an. "Es ist beängstigend, wie hektisch und wenig konstruktiv einige Politiker in Deutschland auf die schrecklichen Ereignisse in den Niederlanden reagieren", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange heute in Frankfurt a.M.. Weder die Einführung von Schulgebeten noch eine Deutsch-Pflicht für Imame, wie sie Unions-Politiker jetzt fordern, seien hilfreich im Umgang mit Einwandererkindern. mehr

15.11.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "Länder stellen viel zu wenig Lehrer ein"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesländer für ihre Lehrer-Einstellungspolitik scharf kritisiert. "Die Länder haben über 8.000 Lehrkräfte weniger eingestellt, als von der Kultusministerkonferenz (KMK) errechnet, um allein den Status quo der Unterrichtsversorgung zu halten. Diese 'Einsparung' haben sich die Landesregierungen mit Arbeitszeitverlängerungen für alle Lehrkräfte und der Erhöhung der Klassengrößen erkauft", erklärte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Montag in Berlin. Sie warnte vor einem drohenden Lehrermangel trotz derzeitiger Lehrerarbeitslosigkeit. mehr

01.11.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Wettlauf zum Gymnasium

Während der Herbst zum Drachensteigen und Kastaniensammeln einlädt, beginnt in den vierten Klassen der "Wettlauf zum Gymnasium". Bundeselternrat und GEW haben heute noch einmal darauf hingewiesen, welche Folgen das frühe Einsortieren der Kinder in verschiedene Schulformen mit sich bringt. mehr

29.10.2004 Artikel

GEW und Eltern: "Frühes Einsortieren in verschiedene Schulformen überfordert alle!"

Der Bundeselternrat (BER) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben auf die vielfältigen Probleme hingewiesen, die das frühe Einsortieren der Kinder in verschiedene Schulformen mit sich bringt. "Die Wahl der Schulform am Ende der Grundschulzeit überfordert Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Alle Untersuchungen belegen zudem, dass das Einsortieren der Zehnjährigen in Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten in höchstem Maße ungerecht ist und Zukunftschancen verbaut. Das gegliederte Schulwesen muss zum Auslaufmodell gemacht werden", sagten GEW-Schulexpertin Marianne Demmer und BER-Vorsitzender Wilfried Steinert am Freitag in einer gemeinsamen Presseerklärung. mehr

29.10.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungsministerin weist Kritik der GEW an VERA zurück

Die von der GEW vorgebrachte Kritik an den Vergleichsarbeiten in der vierten Grundschulklasse weist Bildungsministerin Doris Ahnen entschieden zurück. Sie bedaure, dass in der Pressekonferenz deutlich geworden sei, dass dort der international bewährte Dreiklang "Mehr Selbstständigkeit für Schulen bei gleichzeitiger Orientierung an verbindlichen Standards und regelmäßiger Evaluation" offenkundig noch immer nicht als zukunftsweisende Zielvorgabe für das Bildungswesen akzeptiert werde. Dabei unterstrich Doris Ahnen: "Bei der vorgenommenen Einschätzung der Vergleichsarbeiten (VERA) legt die GEW zudem offen, dass sie den Sinn und Zweck dieser Evaluation völlig falsch interpretiert." mehr

13.10.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Schulen auf Reformkurs

Die Länder und die Kultusministerkonferenz haben seit der ersten PISA-Veröffentlichung im Dezember 2001 zahlreiche durchgreifende Reformen im Schulwesen auf den Weg gebracht. "Wir stellen uns der Herausforderung, Unterricht und Schulen konsequent zu modernisieren", sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen, am Donnerstag auf der Tagung "Qualitätsentwicklung im Bildungswesen – eine Zwischenbilanz" in Berlin. mehr

30.09.2004 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

GEW schlägt Alarm: Kultusminister müssen endlich Kernprobleme des Schulsystems anpacken

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Kultusministerkonferenz (KMK) aufgefordert, endlich die Kernprobleme des Schulsystems anzupacken. "Die KMK muss ihr selbst auferlegtes Tabu brechen und die negativen Folgen der deutschen Schulstruktur zur Kenntnis nehmen. Das Thema gehört jetzt auf die politische Tagesordnung", forderte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange heute mit Blick auf die KMK-Tagung "Qualitätsentwicklung im Bildungswesen", die am Donnerstag in Berlin stattfindet. mehr

29.09.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Ahnen: Vergleichsarbeiten testen Kompetenzen in Mathematik und Deutsch bei rund 42.000 Viertklässlerinnen und Viertklässler in den Grundschulen

In allen etwa 1.900 vierten Grundschulklassen in Rheinland-Pfalz heißt es am morgigen Dienstag und dann wieder am Donnerstag: Heute ist VERA-Tag! Nachdem 2003 erstmals rund 43.500 Viertklässlerinnen und Viertklässler im ganzen Land mit den an der Universität Koblenz-Landau entwickelten Vergleichsarbeiten (VERA) auf ihre mathematischen Kompetenzen überprüft worden waren, stellen sich in diesem Jahr alle jetzt gut 42.000 Schülerinnen und Schüler in vierten Grundschulklassen detaillierten Kompetenztests in Mathematik und in Deutsch. An "VERA 2004" beteiligen sich zudem die Länder Berlin, Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. mehr

27.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Deutsches Bildungssystem: Noch schneller besser werden

(Peer Zickgraf) Der Bildungsforscher und "Vater" der PISA-Studie Andreas Schleicher fordert in einem Gespräch mit Bildung PLUS "klare strategische Perspektiven" im Bildungssystem. Um Lehren auch aus dem OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" zu ziehen, solle sich Deutschland stärker an den erfolgeichen Bildungsnationen orientieren. Für Schleicher sind die Erfolge dieser Länder auch auf Deutschland übertragbar. mehr

23.09.2004 Artikel